Di

14

Nov

2017

Robin Trower: Blues-Legende im Krankenhaus

Tour abgesagt wegen Erkrankung: Robin Trower
Tour abgesagt wegen Erkrankung: Robin Trower

Diverse Konzerte sind 2017 schon abgesagt worden, nun auch dieses: Der am 09. März 1945 in Catford, heute London Borough of Lewisham, geborene Bluesgitarrist und Sänger sollte am 20. November im „Spirit of 66“ in Verviers spielen. Nun heißt es: „Abgesagt aus medizinischen Gründen“ . Vom Management des Künstlers und früheren Gitarristen von Procul Harum ist zu hören:

 

“….  I regret to inform that Robin was taken into hospital yesterday and is currently awaiting further tests. We also feel that this current situation may place any future touring in doubt.
We will be providing a medical certificate to give to the venues. …”

 

Das hört sich nicht wirklich gut an, dass weitere Touren in Zweifel gezogen werden. Gute Besserung für Robin Trower, der seit Mitte der 1970er Jahre auf eigenen (Blues)Pfaden unterwegs ist!

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Mo

13

Nov

2017

Supersonic Blues Machine sind zurück

SBM: Aronoff, Lopez und Grossi sind wieder da
SBM: Aronoff, Lopez und Grossi sind wieder da

Die „SBM“ macht da weiter, wo sie vor anderthalb Jahren mit ihrem gefeierten Debüt “West Of Flushing, South Of Frisco” aufgehört hat. Die neue Scheibe heißt „Californisoul“ und geht direkt ins Ohr und in die Füße. Das Album mit 13 Titeln wurde im Fab’s Lab im Norden Hollywoods aufgenommen. Während Produzent und Bassist Fabrizio Grossi einen Großteil der Texte selbst schrieb, komponierte die Band gemeinsam die Musik im Studio. Das Ergebnis ist ein gefühlvolles, modernes und dennoch klassisches Bluesrock-Album. Keine Wunder, bei den Freunden, die man sich für die Aufnahmen eingeladen hatte:

 

„Supersonic Blues Machine“ sind Lance Lopez (Gitarre, Gesang, Songwriting), Fabrizio Grossi (Bass, Produktion, Songwriting) und Kenny Aronoff (Schlagzeug). Ihre Devise lautet: „ohne Freunde keine Party“ und so luden sie sich einige hochkarätige Gäste ins Studio ein. Auf dem Album sind Billy Gibbons („Broken Heart“), Steve Lukather (Toto) auf „Broken Heart“ mit einigen atemberaubenden Licks, Eric Gales („Elevate“), Robben Ford („What’s Wrong“), Alessandro Alessandroni Jr. an den Keyboards, Serge Simic (Co-Schreiber und Backgroundsänger bei „Love“ und „Hard Times“) sowie Andrea und Francis Benitez Grossi (Backgroundgesang) zu hören. Besonders cool und groovy: „I’m done missing you".

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So

15

Okt

2017

Inas Blues schmeckt lecker

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So

17

Sep

2017

Jonny Lang: ein Zeichen vom Ausnahmekünstler

Nach vier Jahren mit "Signs" ein Zeichen gesetzt: Jonny Lang
Nach vier Jahren mit "Signs" ein Zeichen gesetzt: Jonny Lang

Es ist das erste Album seit vier Jahr: Jonny Lang hat endlich – am 01.09.2017 sein neues Studioalbum „Signs“ via Provogue/Mascot Label Group veröffentlicht. Vorab soviel: Der Ausnahmekünstler und 3-fache Vater bleibt sich treu und setzt besondere Bluesakzente mit seinem neuen Werk.

 

Der Opener „Make It Move“, der an eine verruchte Spelunke erinnert, erzählt davon, wie Lang sich zum Berg aufmacht, anstatt darauf zu warten, dass dieser zu ihm kommt. „Es gab Zeiten in meinem Leben in denen ich dachte, dass sich die Dinge von selbst erledigen würden. Stattdessen hätte ich mich selbst darum kümmern müssen.“, erklärt der Mitdreißiger aus North Dakota. „Proaktiv zu sein war lange meine Achillesverse und der Song handelt davon, von sich aus etwas ins Rollen zu bringen.“

 

Kaum zu glauben, dass Jonny Lang mit gerade einmal 36 Jahren auf eine über 20-jährige Karriere zurückblicken kann. Mit 15 veröffentlichte er – das „Blues-Wunderkind“ damals schon mit der Stimme eines schon lebenserfahrenen Mannes – sein mit Platin ausgezeichnetes Debüt – ein Alter, in dem viele junge Leute erst damit beginnen, überhaupt ein Instrument zu spielen. „Lie To Me“ (1997) offenbart ein Talent, welches das einer Reihe von Blueswunderkindern seiner Generation weit übertraf. Er versuchte sich gar nicht erst daran, klassische Blueslicks einfach nur wieder aufzuwärmen. Selbst in so jungen Jahren war Lang bereits ein kompromissloser, vollendeter Künstler mit eigenem Stil. 

 

Auch seine Stimme, die damals schon der eines verwitterten Soulsängers glich, unterschied ihn von vielen seiner Mitstreiter. Die Erfahrungen, die er seitdem in seinem Leben gesammelt hat, zeichnete er anschließend auf fünf durchweg exzellenten Platten auf.

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Fr

08

Sep

2017

Elles Bailey: rauchig, gefühlvoll, topp!

Elles Bailey: starke Stimme, starke Texte auf "Wildfire"
Elles Bailey: starke Stimme, starke Texte auf "Wildfire"

 

Es gibt sie, so CDs (nicht mp3’s!), die im Auto Dauerschleife laufen ohne langweilig zu werden: Für mich ist dies das neue Album von Elles Bailey namens „Wildfire“!


Die in Bristol lebende Elles Bailey hat ein Talent dafür, Musik zu schreiben und dabei die Wurzeln des Blues nahtlos mit Country und souligem Rock in einer modernen Art miteinander zu verknüpfen. Hinzu kommt, dass das Schicksal sie mit einer rauchigen Stimme – irgendwo zwischen Janis Joplin und Beth Hart – segnete, welche ihre Musik perfekt untermalt.

Elles’ Markenzeichen – ihre heisere, verlebte Stimme – klingt, als würde die junge Sängerin den Lebensstil einer Kettenraucherin führen. In Wirklichkeit wurde sie durch eine Krankheit in ihrer Kindheit verursacht. Im jungen Alter von drei Jahren entwickelte Elles sowohl eine virale, als auch eine bakterielle Lungenentzündung. Elles erholte sich von der Krankheit, dennoch hatte sich ihre Stimme ein Jahr nach der Erkrankung verändert. Ein Besuch beim Arzt offenbarte keinen dauerhaften Schaden, dennoch prophezeite der Arzt, dass sie ein Naturtalent als Bluessängerin sein würde, falls sie jemals beginnen möchte zu singen.

 

Jetzt, Jahre später, hat Elles Bailey mit der „für-den-Blues-gemachten“ Stimme ihr Debütalbum „Wildfire“ am 01. September 2017 veröffentlicht.

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Di

29

Aug

2017

Brenda’s Night: jetzt feste Reihe im Steinbruch

Brenda's Night: jetzt jeden ersten Dienstag im Monat im Steinbruch/Duisburg
Brenda's Night: jetzt jeden ersten Dienstag im Monat im Steinbruch/Duisburg

„Nachdem Brenda's Night als neue Konzertreihe wie eine Bombe im Steinbruch eingeschlagen ist, haben wir uns nun entschlossen die Konzerte am ersten Dienstag im Monat regelmäßig fortzusetzen“, so die Info von Sami Durak vom Kulturdepartment.


Gastgeber Andy Pilger, sonst seit 27 Jahren der Drummer des „Starlight Express“ und Steinbruch-Besuchern hinreichend bekannt aus seinen zahlreichen Musikreihen, trommelt für dieses Event eine hochkarätige Topbesetzung zusammen.


Die Besetzung ist:
Brenda Boykin - Vocals
Roman Babik - Keys
Detlef Höller - Gitarre
Philipp Bardenberg – Bass
Michael Hügel - Saxophon
Andy Pilger – Drums

 

Einlass: 20:00 Uhr, Eintritt frei

 

Adresse:

Steinbruch

Lotharstr. 318
47057 Duisburg

 

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Mo

28

Aug

2017

Chris Rea: Rückkehr mit „Road Songs For Lovers”

Chris Rea: zeigt mit "Road Songs For Lovers" sein großes Können
Chris Rea: zeigt mit "Road Songs For Lovers" sein großes Können

Lange war Chris Rea vielen immer nur durch als Schmusesänger à la Songs wie „Josephine“ bekannt. Was die wenigsten wissen ist, dass er bekennender Blues-Liebhaber ist. – Wie alle großen Künstler ging auch Rea seinen eigenen Weg und folgte seinen künstlerischen Visionen. Obwohl in jedem Song seines einzigartigen musikalischen Repertoires die DNA des Rock ’n‘ Roll steckt, hielt ihn die Musikindustrie für einen Außenseiter und er war ihr ein funkelnder Dorn im Auge.

 

Rea ist Künstler und Maler, bekennender Blues- und Motorsportliebhaber, Filmemacher und klassischer Komponist, der von der italienischen Musikszene beeinflusst wurde. Am besten beschreiben wohl die Begriffe „eklektisch“ und „unkonventionell“ den Mann, der weltweit über 30 Millionen Alben verkauft hat, indem er einfach er selbst geblieben ist.

 

Jetzt gibt’s wieder was Tolles von ihm: Der legendäre Gitarrist und Singer-Songwriter veröffentlicht am 29. September 2017 sein neues Album „Road Songs For Lovers“ via BMG. Die erste Single „The Road Ahead“ist bereits seit dem 20.06.2017 veröffentlicht!

 

Das Album ist Anfang 2017 mit seiner Band in den Metropolis Studios in London aufgenommen worden, und nicht – wie sonst – alleine in seinem Heimstudio. Es zeigt seine Leidenschaft für Bewegung und das Reisen. Songs wie die erste Single „The Road Ahead“, „Happy On The Road“, „Last Train“ und der Titeltrack machen deutlich, dass wir uns in unserem Leben konstant bewegen. Die Tracks sind der passende Soundtrack dazu.

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Mi

09

Aug

2017

King King: Gute Besserung für Alan

Muss sich die nächsten 3 Monate auskurieren: Alan Nimmo
Muss sich die nächsten 3 Monate auskurieren: Alan Nimmo

 

Bekanntlich musste sich King King Leadsänger und –gitarrist Alan Nimmo kürzlich einer Stimmband-OP unterziehen. Offenbar hat der Vollblutmusiker wieder zu früh gestartet, denn nun hat er leider einen Rückfall erlitten. Die nächsten 3 Monate werde er aussetzen, um sich vollständig zu erholen. Im tue das sehr leid, für die Fans, da einiges an Konzerten gecancelt werden müsse, aber dieser Schritt sei nötig, um wieder richtig gesund zu werden.

 

In den sozialen Medien ist hierzu folgendes zu lesen:

 

XXXXX MESSAGE FROM ALAN NIMMO XXXXXX

„As you know I have had yet another set back concerning the recovery of my vocal cords. Firstly I'd like to once again apologise to you for not being able to carry on at the Wharf in Tavistock on Friday 28th July and also for not being able to perform our shows at Buckley and Steelhouse festival on the same weekend.

 

Unfortunately, it is now clear, that in order for my voice to fully recover I need to undertake an extended break from performance. After further consultation, I plan to take a minimum of a 3-month break to undergo a period of rest & vocal rehabilitation.

 

This has been one of the most difficult decisions I have ever had to take in my career and fully realise King King will be letting down an awful lot of people in the next few months, I can only apologise most sincerely. It would be unfair to our wonderful fans, for me to carry on as I am and risk ruining any further King King gigs.

 

I'm working to get fighting fit, both vocally and physically to perform at the top of my game when we return to the stage towards the end of the year.“

 

ALAN NIMMO

 

For all those that have tickets, We have some good news, we've managed to reschedule the October tour in January.

 

Gute Besserung, lieber Alan...und erhole Dich diesmal richtig!!!

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So

25

Jun

2017

Joe B. – experimentell, akustisch, gut

JB und die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo bei "Woke Up Dreaming" in der Carnegie Hall
JB und die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo bei "Woke Up Dreaming" in der Carnegie Hall

Am Freitag hat der Nimmermüde Blues-Workaholic Joe Bonamassa die Doppel-CD, Doppel DVD, Blu-Ray und 3 LP-Edition “Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ veröffentlicht!

 

Am 21. und 22. Januar 2016 spielte der grammynominierte und mit Goldawards ausgezeichnete Bluesrock-Gitarrist und Singer-Songwriter Joe Bonamassa zwei einzigartige Akustikkonzerte in der renommierten Carnegie Hall in New York City. Die Aufzeichnung der beiden Shows ist am 23.06.2017 unter dem Titel „Joe Bonamassa Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ als Doppel-CD, Doppel DVD, Blu-Ray und 3 LP-Edition via Provogue erschienen. Zu hören sind nicht nur seine größten Hits in neuem Arrangement, sondern auch einige brandneue Songs.

 

Besonders mitreißend ist sicherlich mit “Woke Up Dreaming brandneu ein weiteres, absolut sowohl virtuoses als auch experimentelles Stück von der Show zu sehen eine Hammer-Performance. Hier schon mal für euch vorab: https://youtu.be/HM1M6p1fiUM

Weiterhin aktuell, die
Videos zu:

This Train“: https://youtu.be/QLxTGt3JtyY
Drive“: https://youtu.be/Go9EguPvtSg
Song Of Yesterday“: https://youtu.be/V_7qhONXe2k

 
Das Konzert ist Teil einer besonderen Akustiktour, auf der Bonamassa mit einem absoluten Weltklasse-Ensemble auftrat. Neben Reese Wynans (Klavier), Anton Fig (Schlagzeug) und Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxophon, Akustikgitarre, Gesang) ist die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo zu hören, deren Repertoire von Klassik bis zu Heavy Metal reicht. Auch der ägyptische Percussionist und Komponist Hossam Ramzy ist mit von der Partie. Er schrieb nicht nur dutzende Filmsoundtracks, sondern war auch an Jimmy Page und Robert Plants „No Quarter: Unledded Tour“ beteiligt. Für den Backgroundgesang sorgen Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Gary Pinto aus Australien.

„Diese Tour gehörte zu den anspruchsvollsten Projekten, die ich mir je vorgenommen hatte, immerhin spielte ich mit einer neunköpfigen Akustikband. Doch das Ergebnis ist großartig, es ist eine typische Joe Bonamassa-Freakshow“, so der virtuose Gitarrist und Sänger begeistert.

 

Ein Konzert in der Carnegie Hall zhabe schon immer zu Joe Bonamassas Kindheitsträumen gezählt. Sein ganzes Leben hätte er darauf hingearbeitet, auf dieser Bühne, eine der renommiertesten der Welt, aufzutreten. Dabei hat der Blues-Gott seine Musik für diese Show auf das Wesentliche reduziert und präsentierte ein spannendes, wohlgleich musikalisch gefährliches Spektakel. „Es fühlte sich wie ein Gang auf dem Drahtseil ohne Sicherheitsnetz an.“

 
Denn – sehr gelobt vom britischen Mojo-Magazin – erinnert die Performance sehr „an die 70er Jahre Blues-, Country- und Soulexperimente von Ry Cooder“!!! Und die haben seinerzeit die Blues-Gemeinde doch stark polarisiert. So oder so hat der gute Joe sich aber einmal mehr neu erfunden!!!

 

Tracklisting:

 

01.

This Train

02.

Drive

03.

The Valley Runs Low

04.

Dust Bowl

05.

Driving Towards The Daylght

06.

Black Lung Heartache

07.

Blue And Evil

08.

Livin’ Easy

09.

Get Back My Tomorrow

10.

Mountain Time

11.

How Can A poor Man Stand Such Times And Live?

12.

Song Of Yesterday

13.

Woke Up Dreaming

14.

Hummingbird

15.

The Rose

 

Trailer  „Joe Bonamassa Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“: https://youtu.be/d4wvzmowZyc

 

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Fr

31

Mär

2017

"Happy Birthday", Brenda!

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Fr

24

Mär

2017

Quinn Sullivan: frisch auf dem "Midnight Highway"

Mit 17 schon das dritte Album – und das nicht von schlechten Eltern! (Foto: Mascot)
Mit 17 schon das dritte Album – und das nicht von schlechten Eltern! (Foto: Mascot)

Heute ist bei der Provogue /Mascot Label Group das neue Studioalbum „Midnight Highway“ von Blues-„Wunderkind“ Quinn Sullivan ins Rennen um die Gunst der Bluesfreunde schickt worden. Produziert wurde es von Grammy Gewinner Tom Hambridge, der für Sullivan sowohl im Studio als auch auf Tour als Schlagzeuger fungiert.

 
Quinn hat in seinen jungen Jahren bereits Dreiviertel seines Lebens als professioneller Musiker verbracht. Er teilte die Bühne mit Bluesgrößen wie Buddy Guy, Eric Clapton, Los Lobos, The Roots, Derek Trucks & Susan Tedeschi und Joe Bonamassa. Und für B.B. King, der ihn später sogar auf seiner legendären Gitarre “Lucille” spielen ließ, eröffnete er mehrere Konzerte.

 

Er ist schon viel herumgekommen: So gastierte er in den ganzen USA auf Festivals sowie in geschichtsreichen Locations wie dem Hollywood Bowl, dem RFK Stadion und dem Madison Square Garden. Auf der anderen Seite des Großen Teichs trat er beim Montreux Jazz Festival und Mahindra Blues Festival in Indien auf. Mehrere Male wurde er bei der „Experience Jimi Hendrix“-Tour von dessen früheren Bassisten Billy Cox unterstützt. Im TV war er u. a. in der Tonight Show With Jay Leno, Late Night With Jimmy Fallon, Conan sowie zweimal bei Ellen DeGeneres zu sehen.

 

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Mi

08

Mär

2017

TajMo – Zwei Große in einem Bluestrain

Taj Mahal & Keb' Mo' in "Collaboration"
Taj Mahal & Keb' Mo' in "Collaboration"

Wenn zwei absolute Größen der Bluesmusik sich zusammentun, dann kann nur was Gutes dabei herauskommen: Nun ist es also kurz vor „fertig“ – Die lange vorangekündigte Zusammenarbeit zwischen Taj Mahal & Keb' Mo' trägt Früchte: Das gemeinsame „TajMo“-Album soll am 05. Mai 2017 bei Concord Records herauskommen.

Mit an Bord “Don’t Leave Me Here” – das ist der brandneue, gemeinsam von Taj & Keb' geschriebene Song...von dem es hier immerhin schon mal einen kleinen Clip gibt. Macht Appetit auf Mehr, würd’ ich mal sagen!!!

 

TajMo - Taj Mahal & Keb' Mo' - "Don't Leave Me Here":

https://www.youtube.com/watch?v=J4uGGeS3Hqk

 

Mo

06

Mär

2017

John Mayall – die Blues-Legende kommt nach Bochum und Köln

Bluesgröße John Mayall: noch Dampf mit 82 (Foto: Cristina Arrigoni)
Bluesgröße John Mayall: noch Dampf mit 82 (Foto: Cristina Arrigoni)

Mit dem neuen Album "A Special Life" im Gepäck kommt die britische Blues-Legende John Mayall nach Deutschland auf Tour. Bei uns in der Regio macht der Ausnahmekünstler u.a. am 08.03. in der Zeche Bochum und am 09.03. im Yardclub/Die Kantine Köln Station.

 

Mit dem neuen Album kehrt Mayall mit seiner phantastischen Band (Rocky Athas ist etwa einer meiner Favorites) zu seinen Wurzeln zurück: dem puren Blues!!! Woww.... Die neue Scheibe ist der Beweis, dass der Vollblutmusiker trotz seiner 82 Lenze immer noch ein energiegeladener Ausnahmekünstler ist.

 

Neben drei selbstgeschriebenen Songs von John findet man auf dem neuen Album auch einen Song, der von den Bandmitgliedern Greg Rzab, Rocky Athas und Jay Davenport geschrieben wurde, sowie Blues-Klassiker von Albert King und Jimmy Rogers. Auch CJ Chenier steuerte einige Songs bei, wie etwa ein von seinem Vater geschriebenen Song, der durch die Kombination von CJ Chenier's Gesang und dem Akkordeon eine ganz besondere Note erhielt.

 

Das neue Album "A Special Life" ist das Erste nach 5 Jahren und verdeutlicht erneut, wie stark die musikalische Bindung zwischen John Mayall und seiner Band geworden ist, so lange spielen sie nun schon in dieser Besetzung zusammen.

 

Als kleiner Appetizer „Why did you go last night?“ beim diesjährigen Konzert in Warschau:

https://www.youtube.com/watch?v=5Ut4MxU8s_s

 

Live line-up:

John Mayall - keyboards, guitar, harmonica, vocals

Rocky Athas - guitar

Greg Rzab - bass

Jay Davenport – drums

 

Do

02

Mär

2017

Neue Blues-Session mit Henrik in Kölle

Henrik Freischlader (links) organisiert mit seinen Kumpels Stefan und Frank jeden ersten Do im Monat die "Blue Thursday Blues Night" (Foto: Rike van der Straeten)
Henrik Freischlader (links) organisiert mit seinen Kumpels Stefan und Frank jeden ersten Do im Monat die "Blue Thursday Blues Night" (Foto: Rike van der Straeten)

„Zusammen mit meinen neuen Kumpels Stefan und Frank veranstalte ich jeden ersten Donnerstag im Monat eine Blues-Session im ‚Klub der Töne’ in Köln“, informierte Blues-Größe Henrik Freischlader gestern via Facebook. Und weiter:

 

„An der BLUE Thursday Blues Night ist jeder willkommen, der unsere Liebe zum Blues teilt Ich würde mich freuen, möglichst viele von euch morgen Abend auf der Session zu sehen. Als Opener spielt (heute) die Band BlueBench, danach kann und soll jeder spielen, der Lust hat. Die Türen öffnen um 18 Uhr .“

Die nächste Session findet am 06. April 2017 statt!

 

Die Adresse: Klub der Töne, Schanzenstrasse 3, 51063 Köln

Fr

24

Feb

2017

Top-Neuerscheinung am heutigen Freitag: Eric Gales

Vielfältiger Bluesgenuss: die neue Gales-Scheibe
Vielfältiger Bluesgenuss: die neue Gales-Scheibe

“Um sich wirklich frei zu fühlen, muss man leider erst einige Dinge selbst durchmachen. Und ich fühle ich mich so frei wie nie zuvor in meinem Leben, mehr noch wie als Kind. Du musst Dir erst selbst helfen können, bevor Du anderen helfen kannst.“ Das ist das Credo des 1974 in Memphis geborenen Bluesmusikers Eric Gales.

 

Heute veröffentlicht der begnadete Whawha-Gott und Gitarrero, der selbst Joe Bonamassa ein Vorbild ist, sein neues Album “ Middle Of The Road” durch Provogue /Mascot Label Group/Rough Trade! Bis ihr es euch im Laden holen oder herunterladen könnt, gibt es nun das komplette Album noch als Pre-Listening anklicken und einen außergewöhnlichen Musiker genießen:

 https://www.youtube.com/playlist?list=PLz8ufS3KEgcaco1xAy1QpJ0Cy4evseipi

Eric Gales galt schon früh als Wunderkind und als die Wiedergeburt von Jimi Hendrix. Sein Debütalbum veröffentlichte er als 16-jähriger 1991 unter dem Namen bei Elektra Records. Es war das erste von zehn Alben bei einem Majorlabel; insgesamt erschienen von „The Eric Gales Band“ bislang 14 Studioalben unter seinem Namen. Zudem arbeitete er mit zahlreichen weiteren Künstlern zusammen. Eine dieser Kooperationen führte ihn zu Produzent Fabrizio Grossi (Alice Cooper, Joe Bonamassa, Billy F. Gibbons, Ice T, Leslie West, Slash, Walter Trout, Steve Lukather, Steve Vai, Paul Stanley, Supersonic Blues Machine).

 

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So

19

Feb

2017

Großer Fusionjazz-Blueser von Bord

Larry Coryell († 19. Februar 2017)
Larry Coryell († 19. Februar 2017)

Heute ist zu vermelden, dass einer der ganz großen Gitarristen von uns gegangen ist: Larry Coryell. Jazz-Rock, Fusion, aber auch Blues (z. B. auf dem Album „Basics“) und unnachahmlich entfesselte Soli lassen einen immer wieder mit der Zunge schnalzen, wenn man ihn hört. Er wurde nur 73 Jahre alt.

 

Larry Coryell (* 2. April 1943 in Galveston, Texas; † 19. Februar 2017 in New York City, New York) gehörte ohne jeden Zweifel zu den Pionieren des Jazzrocks. Laut Reclams „Jazzlexikon“ gebührt ihm das Verdienst, in den 1960er und 1970er Jahren der Jazzgitarre ganz neue Dimensionen erschlossen zu haben. Aber auch im Blues wusste er Akzente zu setzen: Beim oben angesprochenen Album müsst ihr euch unbedingt mal die Tracks „Slow Blues“ und „Call to the Higher Consciousness“ anhören!!!

 

„Call to the Higher Consciousness“

https://www.youtube.com/watch?v=uZF7MXn99A4

 

So

12

Feb

2017

Erja L.: neues Album der "Queen of Slide" ist raus

Endlich nach vier Jahren wieder ein neues Studio-Album von Erja
Endlich nach vier Jahren wieder ein neues Studio-Album von Erja

Mehr als vier Jahre sind seit Erja Lyytinens letztem Studioalbum vergangen – vieeel zu lang. In der Zwischenzeit war sie aber alles andere als untätig: Erja schrieb eine Menge neuer Songs,

veröffentlichte ein Live-Album namens "Live in London", spielte lange Tourneen, und für

ihre Leistungen erhielt sie mehrere renommierte internationale Auszeichnungen.

 

Anfang 2016 ging sie aber – endlich – zurück ins Studio und spielte mit ihrer Band das neue Album mit dem Titel „Stolen Hearts“ ein, das am 03. Februar 2017 erschienen ist. Es enthält 11 Tracks und besteht ausschließlich aus Originalsongs, die Erja in einer für sie eher harten Zeit geschrieben hat, als sie versuchte, die vielen Herausforderungen als Künstlerin und ihrer Familie (sie ist Mutter von Zwillingen) zu meistern. „Blues is a healer,” so Erja, “and being able to put all the anxiety, frustration and fear of loss to the songs was therapeutic.”

 

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Di

01

Nov

2016

Der Niederrhein im Blues-Fieber

Habt ihr eigentlich das Niederrhein Blues Festival – Rheinberger Bluesfestival 2016 auf dem Schirm?

 

Das international besetzte Festival wartet in diesem Jahr am 05. November mit tollen musikalischen Highlights auf: 

 

„The Orange Whips“ werden das Publikum mit ihrer Blues Brothers Tribute Show einheizen. Lars Winning (Jake) und Christian Noll (Elwood) werden eine Viertelstunde lang live performen.

 

„Big Pete“ aus den Niederlanden beweist, wie belebt, belebt und authentisch die Bluesszene westlich der Grenze ist.

 

Pieter van der Pluijm bringt seine groovende Band mit und zeigt, warum er an der Blues-Harp das niederländische Aushängeschild von Hohner ist.

 

„Still a Fool“ ist sozusagen eine „All Star Band“, die speziell für das Festival zusammengestellt wurde, um Janice Harrington zu begleiten: Daniel Sok (keys), Martin Hötte (guit), Frank Mellies (dr) und Jochen Eminger (B) sind allesamt international erfahrene Top- Musiker auf höchstem Niveau. Sie ergänzen die „One Woman Show“ (so einst Lionel Hampton über Harrington) nicht nur, sondern garantieren mit Sicherheit unvergesslichen Musikgenuss.

 

"Zed Mitchell" zählt zu den besten Gitarristen Europas. Er hat mit den ganz Großen dieser Welt gearbeitet (Pink Floyd, Phil Collins etc.). Auf das Festival bringt er seinen Sohn an der zweiten Gitarre mit. Wenn der Vater also mit dem Sohne….

 

Im Pausen-Foyer wird es Session geben, jeder (je nach Anmeldung und Kapazität) darf auch mal und könnte am Ende behaupten auch schon auf dem Niederrhein Blues Festival gespielt zu haben.

 

Abgerundet wird das Hallenambiente durch die Ausstellung „Blues Bilder“ von Klaus B. Paul und Freunden. Einige Exemplare können auch käuflich erworben werden. Die Ausstellung wird dann ab dem 9.11. auch in der Röhre in Moers zu sehen sein.

 

Im Rahmen des Festivals findet am Sonntag, den 6.11, zudem ein Blues Harp-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt.

„Big Pete“ wird den Schwerpunkt dabei auf das Spiel in der Band legen.

 Anmeldungen / Teilnahmegebühr 35.- € unter:  noll@kulturdepartement.de

 

Stadthalle Rheinberg

Kirchplatz 10

47945 Rheinberg

 

19h Einlass

 

Karten ab 24.- plus Geb. an allen bekannten VVK Stellen oder im Netz unter www.adticket.de

 

Di

11

Okt

2016

Gary Moore shreds the Blues

Sehr instruktiv, sehr geil: Gary zeigt verschiedene Bluesstile auf seine Weise
Sehr instruktiv, sehr geil: Gary zeigt verschiedene Bluesstile auf seine Weise

https://www.youtube.com/watch?v=VVOwCBScxw0&feature=em-subs_digest-vrecs

 

Eben gefunden: Ein Video-Interview von Gary Moore mit „Guitarist“!

 

Der „Meister“ führt die unterschiedlichen Spielweisen des Blues auf seine unnach-ahmliche, gefühlvolle Weise vor:

 

•12-bar-Solo  •„Gazza Jazza“ •Out-of-phase-Les Paul •Fire Alarm Blues. Sehenswert!!! So geht Sustain, so geht „Alarm“!!!

 

Do

06

Okt

2016

Jeff Young - geht ins Herz und in die Füße

Neun Songperlen bietet das neue Young-Album "Choose Your Own Unknown"
Neun Songperlen bietet das neue Young-Album "Choose Your Own Unknown"

 

Jeff Young kann man getrost als musikalischen Tausendsassa bezeichnen. Der tastenverliebte Kalifornier ist sowohl Singer-Songwriter, Soul-Sänger, als auch Pop-, Blues- oder Rockmusiker! Und es ist diese Vielseitigkeit, die sein im August erschienenes, sechstes Studio-Album so interessant macht. Der Tastenmann und "Herzblutmusiker", der sich neben seiner Solo-Karriere über die letzten 20 Jahre auch als Sideman für Größen wie Jackson Browne, Sting, Donald Fagen, Curtis Stigers oder Bonnie Raitt einen Namen gemacht hat, zieht auf der neuen Scheibe wieder alle Register seines Könnens und gibt dann gleich auch mit dem Titel-Track den Rat „Choose Your Own Unknown“!

 

Danach geht’s lässig weiter mit dem eher poppigen „The Beauty Of A Woman“, das als Mischung aus coolem Westcoast-Sound à la Doobie Brothers, gepaart mit der Eleganz und Grandezza der Ostküsten-Stilisten Donald Fagen und Walter Becker, aka Steely Dan daherkommt.

 

Das absolut handwerklich top produzierte Album ist gleichwohl nicht zu perfekt und glatt, sondern hat „Seele“ und viel Gefühl. Das liegt zum einen sicherlich am souligen, einnehmenden Gesang Youngs, zum anderen aber auch an den wundervollen Songs, die von Young und seinen Freunden bei aller Perfektion ganz intim klingend umgesetzt wurden.

 

 „Musik machen mit Freunden“ ist denn auch das Stichwort: Hier hatte Jeff zahlreiche musikalische Mitstreiter wie Michael Landau, Kirk Fletcher (Fabulous Thunderbirds) als Gitarreros, den Percussionisten Luis Conte (Phil Collins, James Taylor), Jorgen Carlsson (Gov’t Mule) und Tim Lefebre (u.a. Tedeschi Trucks Band) am Bass sowie Greg Leisz (u.a. Eric Clapton, Jackson Browne) an der Pedal-Steel-Gitarre für das neue CD-Projekt begeistern können. Da ist schon von der Papierform viel Soul und Blues drin! Beeindruckend ist aber auch die Vielfältigkeit der Scheibe:

 

„The Darkside“ etwa beginnt wie eine geschliffene Steely Dan-Nummer mit Latin-Appeal und wandelt sich insbesondere dank der Gitarren-Licks von Kirk Fletcher zu einem starken Blues-Shuffle. „Two Years Shy Of A Century“  erscheint – unterstützt von Steel- und Slidegitarren-Hero Greg Leisz - als emotionale Ballade im Stile von Jackson Browne.  „The Art Of Conversation“ überzeugt mit dem filigranen Spiel von Gitarren-Legende Michael Landau an den Saiten.

 

Die vielleicht schönste Nummer des neun Stücke zählenden Albums – und hier sind sich viele einig –  ist der „Yesterdays Blues“ bei dem Young als Keyboarder auf der Hammond B3 und dem Wurlitzer-Piano seine Soul-Stimme herrlich einbettet. Die neue Scheibe geht ins Ohr ans Herz und gefühlvoll auch in die Füße. Klasse!!!

 

Sa

01

Okt

2016

30 Blue Fingers: Feine Premiere im Alten Stellwerk SG

30 Blue Fingers im Alten Stellwerk (v.l.n.r.): Chris Pistor, Holger Brinkmann, Ralf Schusdziarra (Foto: © Nilles)
30 Blue Fingers im Alten Stellwerk (v.l.n.r.): Chris Pistor, Holger Brinkmann, Ralf Schusdziarra (Foto: © Nilles)

Klasse erster Auftritt von 30 Blue Fingers in der „Wohnzimmer-Atmosphäre“ des Alten Stellwerks Solingen vergangenen Samstag. Das zeigte mal wieder: Der Blues lebt in Deutschland – wenn sich die Richtigen finden!


Die Vollblut-Musiker Holger Brinkmann (Gitarre und Gesang) und Ralf Schusdziarra am Bass kannten sich bereits seit 2003 durch die Zusammenarbeit bei der legendären bergischen Blues-Band "Now and then". Nach deren Auflösung war Holger Brinkmann (aktuell auch "Almost Blue") gern gesehener Gast auf unzähligen Akustik-Sessions, auf denen er auch Schlagzeuger Christoph Heinsch kennenlernte. Schon bald entwickelte sich daraus eine sporadische Zusammenarbeit, zu der sich gelegentlich auch Ralf Schusdziarra gesellte. Schnell erkannte man das gemeinsame musikalische Potential, doch es sollte noch bis 2015 dauern, bis man beschloss gemeinsame Sache zu machen, und die Musikwelt mit seiner ganz eigenen Interpretation des Blues zu bereichern.

 

Beim Konzert im Stellwerk blitzte bei dem Trio (J.C. Heinsch wurde an diesem Abend souverän vertreten durch Ex-Now-and-then-Schlagzeuger Chris Pistor) Können und pure Spielfreude auf.

 
Zu hören gab es neben Klassikern der Bluesgeschichte – etwa von Jimmy Hendrix oder Stevie Ray Vaughan – auch soulige, jazzige und teils rockige Songs. Evergreens und poppige Stücke wurden auch schon mal auf ungewohnt swingende Weise interpretiert. Einige Eigenkompositionen runden das Set ab. „Der gemeinsame Nenner ist aber immer der mit viel Gefühl und Ausdruckskraft zelebrierte Geist des Blues“, so das Band-Credo.


Besetzung:
Holger "The Maniac" B. - Guitar / Vocals
Ralf "Magic Fingers" S. - Bass / Vocals
Chris Pistor - Drums

 

Videolink zum Auftritt am 24. 09. im Alten Stellwerk in Solingen:
https://www.youtube.com/watch?v=TW3p8I4_RfU

 

Mi

28

Sep

2016

Blues der Extraklasse mit Paul Lamb & Chad Strentz

Pauls Lamb (rechts) und Chad Strentz: Blues-Duo der Extraklasse (Foto: Nightshift Agency)
Pauls Lamb (rechts) und Chad Strentz: Blues-Duo der Extraklasse (Foto: Nightshift Agency)

Am Freitag, den 30. September 2016, präsentieren Paul Lamb und Chad Strentz ihre aktuelle CD „Going Down This Road“ im Schelmenturm in Monheim am Rhein. Das Konzert findet um 20:00 Uhr in Kooperation mit dem Klangweiten e.V. statt.

 

Paul Lamb, der Bandleader von Paul Lamb & the King Snakes, Great Britain’s Best Bluesband, performt im Duo mit seinem langjährigen Sänger und Gitarristen Chad Strentz und bietet in der schönen Location in Monheim sicherlich ein Blueskonzert der Extraklasse!

Lamb gilt zu Recht als einer der zehn weltbesten Mundharmonikaspieler und hat jede Menge Preise und Auszeichnungen erhalten, zuletzt zweimal den British Blues Award als „Best Harmonica Player 2013/2014“. Er wurde in die British Blues Awards Hall of Fame aufgenommen und steht dort gleich neben Eric Clapton, John Mayall, Peter Green und Alexis Corner.

 

In seiner über 35-jährigen musikalischen Laufbahn spielte er mit vielen Bluesgrößen, wie seinem Mentor Sonny Terry, Buddy Guy, Junior Wells, Brownie McGhee und unzähligen anderen. Zudem arbeitete er mit Mark Knopfler, The Who, Rod Stewart und Jimmy Nail.

 

Der Brite Chad Strentz steht seit 35 Jahren steht auf der Bühne. Dergroße Schlcks mit Glatze der lange Schlacks mit Glatze ist der Bluesgemeinde insbesondere als (Rhythmus-)Gitarrist und Sänger in Reihen von Paul Lamb & The King Snakes ein Begriff.

 

Fr

12

Aug

2016

Pete Alderton: Blues in super-smooth

Markante, smoothe Stimme: Blueser Pete Alderton
Markante, smoothe Stimme: Blueser Pete Alderton

 

Auf seinem neuen Album „Something Smooth“ fährt der Wahl-Paderborner Pete Alderton fort, die Geschichte seines Lebens durch meisterlich und gefühlvoll inszenierte Songs zu erzählen. Einmal mehr beweist hier der Sänger, Gitarrist und Songwriter, dass er einer der am vielseitigsten und wandlungsfähigen Blues-Künstler seiner Generation ist. Charakteristisch: Markante, schnurrige Stimme und relaxtes Gitearrespiel. Just enjoy!!!

 

Und hier mal was zum Reinhören:

 "Making Hay"

https://www.youtube.com/watch?v=3wowEN8_A8A

 "Something Smooth"

https://www.youtube.com/watch?v=-euzLum3RBU

 

 

Mo

08

Aug

2016

Blues to DU – Steinbruch Duisburg hat wieder den Blues

Ab 23. September wieder Blues to DU-Session  – Opener "Jimmy Steeltown" (Foto: Rolle)
Ab 23. September wieder Blues to DU-Session – Opener "Jimmy Steeltown" (Foto: Rolle)

Die Blueskonzert- und Sessionreihe im Steinbruch „Blues to DU“, Lotharstraße 318-320, startet am 23. September nach der Sommerpause wieder voll durch und bringt eine Neuerung mit sich: Ab sofort wird die Veranstaltungsserie von Sami Durak betreut, der dort bereits tolle Blueskonzerte mit Künstlern wie Louisana Red und Eddie C. Campbell auf die Beine gestellt hat und zu Recht als „alter Hase“ im Blues bezeichnet werden darf. Wie bisher wird mit monatlich wechselnden Gastbands gestartet, die den Abend eröffnen. Anschließend wird die Bühne für eine moderierte Session freigegeben. PA, Mikrofonie, Drumset und Bassanlage sind vorhanden, was sonst benötigt wird, bringen die teilnehmenden Musiker selber mit. Blues To Du findet immer am vierten Freitag im Monat statt. Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht.


Im September spielen als Opener Jimmy Steeltown aus Duisburg „New Urban Bluesrock“ und passen damit hervorragend in den Steinbruch und zu Blues To Du. „Ihr Sound steht sinnbildlich für die Renovierung des Bluesrock“, so die Veranstalter. „Steeltown bringen auf progressive Art und Weise frischen Wind in das Genre, packen ein ordentliches Pfund Soul, Funk und Rock in ihre Eigenkompositionen und blasen den alten Staub von den Plattentellern.“ Der gitarrenlastige Sound wird von Mikel Blunis virtuosem Gitarrenspiel dominiert. Die Songs haben jede Menge Melodie im Gepäck, die hier und da mit dem Zuckerguss des ewigen Pop überzogen ist. Jimmy Steeltown kommt mit Teilen des neuen Programms „TransFourMation“ in den Steinbruch, das die Basis für das 2017 erscheinende zweite gleichnamige Album ist.


Besetzung:
Roger Good – Bass
David Jung – Drums
Mikel Bluni – Gitarre & Vocals
Jens Skorwider - Vocals
www.jimmy-steeltown.com


Und zum Gucken hier schon mal ein Video: https://youtu.be/ge89MzZygoM

 

So

19

Jun

2016

Florian Lohoff Band: Treibender Blues zwischen klassisch und modern

Florian Lohoff und seine Band: neue Scheibe bei UpTheHill Records: "Tangled In Blue" (Foto: © Laura Maria Holtermann)
Florian Lohoff und seine Band: neue Scheibe bei UpTheHill Records: "Tangled In Blue" (Foto: © Laura Maria Holtermann)

Seit 2011 bewegt sich die Band um den Berliner Sänger und Gitarrist Florian Lohoff zwischen traditionellem-improvisations-freudigen Bluesrock und Spiel mit natürlicher Lässigkeit. Mit seiner Band performte er zahlreiche Auftritte und Festivals sowie Support-Acts für den Blues-Veteranen Walter Trout (US), Ryan McGarvey (US) oder Henrik Freischlader (DE) oder weitere internationale Bands wie The Lone Crows (US).

 

Bereits mit 7 hatte Florian begonnen, Gitarre zu spielen – seitdem hat sich ganz schön was entwickelt. „Sänger & Gitarrist Florian Lohoff kann mit wenig Tönen sehr viel ausdrücken, lässt Noten ausklingen oder setzt Fills geschmackvoll zwischen seinen Gesang“, schrieb Gitarre & Bass dazu im Juli 2014.

 

Heute spürt man bei seiner Gitarrenarbeit mehr denn je die großen Vorbilder wie Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Philip Sayce, Henrik Freischlader, Joe Bonamassa und Warren Haynes von Gov't Mule. Der Mittzwanziger Florian Lohoff erzählt dazu:

 

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Di

07

Jun

2016

Hippie-Disco-Blues aus Ostwestfalen: Yvi Wylde

Mit 15 zur Gitarre gekommen und auf der Suche nach sich selbst: Yvi Wylde
Mit 15 zur Gitarre gekommen und auf der Suche nach sich selbst: Yvi Wylde

„Heute ist mein Debüt Album "The Supersonic Karma" bei dem Label „Timezone Records“ erschienen und ab jetzt (hoffentlich :-) ) in den gängigsten Plattenläden, sowie online erhältlich. Folglich wollte ich bei euch nachfragen, ob ihr vielleicht Lust habt ein Bisschen was über das Album zu schreiben?“, fragte uns im Mai die schon sehr besondere Yvi Wylde aus dem schönen Ostwestfalen Lippe.

 

Haben wir Yvi, haben wir!!! Wenn man so Sätze von Dir hört wie „Denen werden wir mal so richtig in den Musikgeschmack kacken“, muss (!) man einfach mal reinhören. Insbesondere wenn als „Bedienungsanleitung“ mitgegeben wird: „Für diese CD sollte man etwas ‚open-minded‘ sein, denn sie lässt sich nicht wirklich einordnen. Es ist kein traditionelles Blues Album ... vielmehr ist es ein Popalbum, aber mit ganz viel Einfluss aus dem Blues…    

 

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Fr

27

Mai

2016

Beth Hart: wie eine hungrige Löwin auf Europa-Tour!

Beth Hart: voller Vorfreude auf ihre Tour (Foto: Greg Waterman)
Beth Hart: voller Vorfreude auf ihre Tour (Foto: Greg Waterman)

Nach ihrer komplett ausverkauften USA Tour im März, kehrt Beth nun nach Europa zurück um von Mai bis Juli und im Winter 16 weitere Shows zu spielen – und kündigt dabei auch ein neues Album für den Herbst an!

 

Tourstart war vorgestern in Brigthon, UK, wo sie eine spezielle Solo-Akustik Show in der St. George’s Church gegeben hat. Bereits letzten Dezember spielte Beth eine fantastische Akustik Show in der ausverkauften Union Chapel in London.

 

Nicht weniger als 60 Shows wird sie durch 18 verschiedene Länder bis Ende des Jahres führen. Bereits jetzt sind die Gigs in Dortmund (FZW), Berlin (Kesselhaus) und Amsterdam (Heineken Music Hall) restlos ausverkauft. Weitere Shows sind u.a. in London (Royal Festival Hall), Wien (Wiener Staatsoper) und Paris (L’Olympia) geplant – um nur einige zu nennen.

 

Beth’s neues Album wird im Herbst erscheinen. Bezüglich der vorstehenden Tour und der Album Veröffentlichung läßt Beth verlauten: “Ich bin so aufgeregt angesichts der bald startenden Tour in Europa!“ und weiter:“ I love performing so much and seeing all the awesome people who come to our shows, as well as being with my best friends making music. It's such pure joy and I'm so grateful. I've had the last few months off, finishing up my next album, and I'm like a hungry lion, ready to break out to go and share it. I hope so much that people will enjoy it as much as I have enjoyed making it”.

 

In Deutschland wird sie nach Veröffentlichung ihres neuen Albums ein exklusives Konzert in der Lichtburg in Essen – und das einzige in Deutschland – spielen. Der Vorverkauf für die Show am 09.11.2016 in Essen, startet am 01. Juni!

 

Und hier ein kleiner Clip von Beth live at the Ryman am 12. Februar 2016:

 

https://www.youtube.com/watch?v=_8oAigq_U3Q

 

 

So

15

Mai

2016

Kennt ihr eigentlich Mississippi Bigfoot?

Urwüchsiger Heavy-Blues von Mississippi Bigfoot (Foto MBB)
Urwüchsiger Heavy-Blues von Mississippi Bigfoot (Foto MBB)

Die Band – die sich selbst als neue Band mit alter Seele bezeichnet – rund um die charismatische und stimmgewaltige Sängerin Christina Vierra wurde im Frühjahr 2015 gegründet und ist seitdem schon auf unzähligen US-Bühnen unterwegs. Jetzt kommt die Truppe auch verstärkt nach Deutschland. 

 

Nach dem Premierenerfolg von Big Daddy Wilson bei dem neuen Konzertformat „Blues Kitchen“ im Theater Solingen kommt Bigfoot nun auch am 01.06.16 in die Klingenstadt!

 

Die Künstler haben gerade ihr erstes Album „Population Unknown“ in den legendären Ardent Studios in Memphis aufgenommen. 

 

Geboten wird ein wilder Ritt durchs Mississippi-Delta. Mit starken Heavy Blues-Einflü̈ssen präsentiert sich Mississippi Bigfoot im modernen Soundgewand. Mitreißende Blues-Riffs bilden die Grundlage der Songs, die immer wieder in überdrehten multiplen Gitarrenorgasmen gipfeln. Und mittendrin die urwüchsige Stimme von Christina Vierra.

 

Hier ein kleiner Anspieler:

 

https://www.youtube.com/watch?v=H_k_WoBU-S4

 

Sa

14

Mai

2016

Tommy Schneller – Blues in vielfältigem Gewand

...auf den Bühnen der Welt zu Hause: Tommy Schneller

Er kennt die Festivals in Europa und die kleinen Clubs auf der Beale Street in Memphis – Tommy Schneller ist auf den großen Bühnen dieser Welt zuhause. Sein charmanter, unverwechselbarer Gesang und sein erdig warmer Saxophonsound haben ihn in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Musiker Europas gemacht. Schneller wurde bereits drei Mal mit dem German Blues Award (2010, 2012, 2014) sowie dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2011) ausgezeichnet. bluesfeeling.com sprach kürzlich mit dem sympathischen Vollblutmusiker.

 

Tommy, Du bist ja schon fast 40 Jahre in der Musik-Branche unterwegs. 1989 hast Du in ersten Bands gespielt. Was hat Dich eigentlich zur Musik gebracht? Und was hat Dich beim Thema Soul/Blues angesprochen?

 

Also, das ging schon im Grundschulalter los mit Fifties-Rock ‚n Roll, den ich gerne und viel gehört habe. Irgendwann so Anfang der 1980er-Jahre habe ich dann mal den Blues Brothers-Film geguckt – so wie viele – und bin dabei erstmals darauf gekommen, dass das, was ich vorher so gehört habe, da – sprich aus dem Blues – herauskommt. Und das war dann die Initialzündung sich auch andere Sachen anzuhören. In dem Blues Brothers-Film gibt es ja von John Lee Hooker bis zu den alten Specks-Nummern, eine ganze Bandbreite, die da gespielt wird. Und so fing ich an nachzuforschen – und bin dann bei dem Genre so „hängengeblieben“.

 

Gut, dass es so gekommen ist…

 

…jaa! Und dann gibt es in Osnabrück in diesem Jahr seit 30 Jahren jeden Montag eine Blues-Session. Da bin ich quasi aufgewachsen, und so ist meine Verbindung zum Blues entstanden. Dann hatte ich zudem auch weitergeforscht und DJ-Platten von meinem alten Herrn entdeckt. Der hatte da Count Basie-, Glenn Miller--, Duke Ellington, Lionel Hampton- und Luis Armstrong-Scheiben – dies floss dann auch in meinen Stil hinein. Zudem Funk-Einflüsse von Tower of Power, James Brown, Edgar Winter. Dafür schlägt mein Herz!

 

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Do

05

Mai

2016

Gelungener Auftakt von „Blues-Kitchen“ in Solingen

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Mi

04

Mai

2016

Was bleibt, ist der Blues

"The Rides": KW Shepherd, Barry Goldberg und Stephen Stills (Foto: E. Stills)
"The Rides": KW Shepherd, Barry Goldberg und Stephen Stills (Foto: E. Stills)

Die Band „The Rides“ ist vor gut drei Jahren nach einem Benefizkonzert von Stephen Stills entstanden. Die Harmonie zwischen der Singer-Songwriterlegende und Hall Of Fame-Star und seinen nicht weniger bekannten Musikerkollegen Kenny Wayne Shepherd und Barry Goldberg stimmte auf Anhieb.

 

Trotz des Altersunterschiedes verbinden ihn mit dem 32 Jahre jüngeren Bluesrock-Gitarristen, Singer Songwriter und fünffachen Grammynominierten Kenny Wayne Shepherd zwei gemeinsame Leidenschaften: alte Autos und der Blues. Zusammen mit Keyboard-Legende Barry Goldberg aus Chicago, sollte ordentlich frischen Wind in die Bluesszene des 21. Jahrhunderts gebracht werden.

 

Die logische Folge dieser passenden Chemie war ein erstes gemeinsames Album „Can’t Get Enough“ samt Tournee. Hier ein kleiner Einspieler:

 

https://www.youtube.com/watch?v=7Ygu_2mwQjU

Mit „Pierced Arrow“ präsentieren „The Rides“ 2016 nun am 06. Mai  beim Label Mascot ihren Nachfolger. Geblieben sind die Musiker und der Blues, hinzugekommen sind neue Ideen und ein paar einmalige Coverversionen.

 

Di

03

Mai

2016

Zucchero kommt auf den Blues

Nicht die reine Blues-Lehre – aber klasse: Zucchero "Black Cat"
Nicht die reine Blues-Lehre – aber klasse: Zucchero "Black Cat"

 

Wer hätte das gedacht, die „Stimme Italiens“ kehrt zurück: Zucchero veröffentlicht sein neues Album "Black Cat".  Das ist zwar nix für Blues-Puristen, sondern für liebhaber des bekannten Zucchero-Style. Gleichwohl trifft hier erdiger Blues auf waschechten Pop-Rock und auf Weltstars: Zucchero arbeitete u. a. mit Mark Knopfler und U2 zusammen. Garantiert kein Album, bei dem man die Katze im Sack kauft, wer die bisherigen Songs des italienischen Ausnahmekünstlers mag (erschienen: Universal Music Italia, 29.04.2016)

https://www.youtube.com/watch?v=d5QKycHzFs8

 

Mo

02

Mai

2016

Südstaaten Blues kommt nach SG

Klasse Blueser: Big Daddy Wilson (Foto: Havergo)
Klasse Blueser: Big Daddy Wilson (Foto: Havergo)

Solingen bekommt den Blues: Ab Mittwoch, den 04. Mai startet die in Zusammenarbeit mit der Solinger Agentur „phamosa“ entwickelte neue Konzertreihe „Blues Kitchen“ im Theater und Konzerthaus Solingen.

 

Zukünftig sollen sich dort hochklassige Live-Acts aus aller Welt die Klinke in die Hand geben: Hier treffen Rhythm and Blues auf Jazz, Funk und rockige Töne. Mal laut, mal leise – aber immer bewegend und einzigartig.

 

Den Start macht Big Daddy Wilson diese Woche Mittwoch um 20:00 Uhr. bluesfeeling hat diesen tollen Künstler bereits mehrfach gehört und ist begeistert: BD Wilsons einzigartiger Stimme hört man ihre Südstaaten-Wurzeln förmlich an. Authentisch ist bei seinen Auftritten der ursprüngliche Klang der „Blues People“ zu vernehmen, der an vergangene Zeiten erinnert, in denen die Musik in Südstaaten-Manier zelebriert wurde.

 

Das neue Album „Time“ des aus North Carolina stammenden Blues-Sängers wechselt zwischen akustischem und elektrischem Blues mit starken Soul- und Gospel-Einflüssen. Sein Album „I’m your man“ wurde 2013 als bestes Blues Album in Deutschland ausgezeichnet und 2014 erhielt er den BiG Blues Award als bester Blues-in-Germany-Akustik-Künstler. Hier mal ein kleiner Appetizer:

 

https://www.youtube.com/watch?v=EDggZC1DatM

 

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Mi

27

Apr

2016

San2 & His Soul Patrol – das macht gute Laune!!!

...macht Spaß und gute Laune: "Hold On"
...macht Spaß und gute Laune: "Hold On"

„Jaaaaaa, wie g*** ist das denn!!!”, konnte ich beim ersten Hören der neuen Scheibe von San2 und seiner Soul Patrol nur ausrufen. Und das kommt selten genug vor, trotz der Masse von CDs, die bluesfeeling.com so zu hören bekommt.

 

Der Münchner Vollblutmusiker San2 nimmt  das Motto „Ladies and gentlemen, put your hands together, it’s showtime!“ offenbar und fühlbar ganz wörtlich. Den wenn der charismatische Rhythm & Blues-Sänger mit Bluesharp und seiner Soul Patrol die Bühne betritt, dann immer auch als Entertainer. Seine markant-soulige Stimme kommt direkt aus dem Bauch. Ein Soulman auf seiner Mission und ein Showman durch und durch! Seine Seele hat er dem Rhythm & Blues verschrieben und damit natürlich auch der Liebe und seinem Publikum. Am 8. April 2016 ist jetzt mit „Hold On“ sein zweites Album erschienen. Eine sehr authentische Scheibe mit der er seinem Traum, Deutschland mit Rhythm & Blues zu infizieren, wohl ein ganzes Stück näher rückt. Der Silberling läuft jedenfalls bei meinen langen Autofahrten rauf und runter – weil man sich dabei bewegen muss und für Müdigkeit kein Platz ist!

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Di

26

Apr

2016

Schnelle(r) Soul-Blues Groove made in Germany

Tommy Schneller Band: "Rhythm is truth"! (Foto: Schneller)
Tommy Schneller Band: "Rhythm is truth"! (Foto: Schneller)

„Backbeat“, so heißt das sechste Album der Tommy Schneller Band, das mit Volldampf um die Kurve kommt und sowohl im Auto als auch auf der Hifi-Anlage abgeht. Da sind einmal Jens Filsers dreckige, sägende Slideguitar, sagenhafte Bläser und Tommys eingängige Stimme - und schon nach Sekunden rollt das Soul-Blues-Mobil voll los mit 49 Minuten ehrlichem Rhythmus im Tank.

 

„Rhythm is truth“, bluest Tommy beim Opener „Backbeat“ ins Mikrofon und dabei geht die gesamte Band voll mit. Laid back groovt sich die siebenköpfige Band durch zehn großartige Songs. Das ist zeitlose Bluesmusik mit rockiger Geschmacksnote, die immer auch mit einem Bein im Soul steht.

 

Und so hört sich's an:

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Do

24

Mär

2016

Joe Bonamassa – 16. Album voller Energie

16. Scheibe von Herrn Bonamassa – Extraklasse! (Foto: Mascot)
16. Scheibe von Herrn Bonamassa – Extraklasse! (Foto: Mascot)

Extraklasse-Gitarrist und Blues-Workaholic Joe Bonamassa veröffentlicht morgen sein neues Album „Blues Of Desperation“ bei Provogue. Vorab beschenkt er all seine Fans mit dem Track „Drive“, der ab sofort gratis als Download erhältlich ist und zu dem es hier brandneu auch das offizielle Video gibt! 

 

„Drive“ kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.unlock.fm/6wb

 

Das zugehörige Musikvideo ist hier zu sehen: https://youtu.be/euMNVyuqmwo

 

Wie sein Vorgänger „Different Shades Of Blue“ (2014), das sich in den Top 10 der Billboard Charts platzierte, enthält „Blues Of Desperation“ nur selbstgeschriebenes Material. JB erfindet und definiert dabei wieder einmal das Bluesrock-Genre wie kein anderer zeitgenössischer Künstler neu.

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So

06

Mär

2016

Henrik Freischlader – Spaß am Blues

Henrik Freischlader (links) und seine Jungs Alex und "Grabi" freuen sich auf die Tour (Foto: Timo Wilke)
Henrik Freischlader (links) und seine Jungs Alex und "Grabi" freuen sich auf die Tour (Foto: Timo Wilke)

Henrik Freischlader ist wieder da! Bluesfeeling.com sprach mit dem kreativen Kopf, über seine Auszeit, seine  Inspirationen, seine frischen Ideen und Inhalte der neuen CD und vor allem über sein neues Trio:

 

Hallo Henrik, es ist nun einige Zeit vergangen seit der Erdbebenmeldung vom Mai 2014 auf bluesfeeling, dass die Henrik Freischlader Band sich auflöst und der Bandleader eine Auszeit nehmen möchte. Wie fühlt es sich an, nun wieder zurück zu sein?

 

Es fühlt sich total gut an. Aber die Pause hat sich auch gut angefühlt. Und auch die Entscheidung, sie mir zu geben. Ich glaube, das muss manchmal einfach sein, wenn man etwas aus Leidenschaft tut. Wenn man Musik liebt,  muss man manchmal in sich hineinhorchen, um zu schauen, was der nächste Schritt sein könnte oder was man gerne machen möchte. Es darf nicht zur puren Routine werden – ich glaube, das würden dann auch die Leute merken, wenn man etwas nur „runterspielt“. Und das wollte ich gerne vermeiden. Aber jetzt bin ich absolut fit und freue mich sehr auf die Tour, auf das Album, mit den Jungs unterwegs zu sein und wieder live zu spielen.

 

Jaa, das freut uns auch total, weil Deine Musik einfach klasse ist. Wie hast Du denn in Deiner Auszeit „Luft geholt“? Wie hast Du denn neue Kreativität gewinnen können?

 

Nun ja, so eine richtige Auszeit war das gar nicht. Ich war viel im Studio, ich hatte noch ein Album versprochen für eine schottische Sängerin namens Joanne Kasner. Hierfür war ich bei Martin Meinschäfer im Studio, um das Album aufzunehmen und zu produzieren. Jetzt sind wir schon ganz schön weit und können dieses Album auch bald auf Cable Car Records veröffentlichen. Ansonsten habe ich Dinge für mich gemacht. Zum Beispiel wieder mehr Gitarre gespielt, weil das zu kurz kommt, wenn man viel im Studio und auf Tour ist. Da spielt man nur Gitarre, wenn man sie spielen „muss“.  Aber es war schön Zuhause die Gitarre in die Hand zu nehmen, herumzuprobieren. Das war früher  mein Ding als ich noch nicht so viel mit Bühne zu tun hatte. Für so etwas war die Pause optimal, einen Hauch mehr Zeit zu haben und freier entscheiden zu können.

 

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Mo

29

Feb

2016

Playing The Blues with Kai Strauss

...jede Menge Erkenntnisse beim Blues-Workshop mit Kai Strauss in Moers (Foto: Nilles)
...jede Menge Erkenntnisse beim Blues-Workshop mit Kai Strauss in Moers (Foto: Nilles)

Das war ein recht kurzweiliger und interessanter Gitarrenworkshop mit dem Bluesvirtuosen Kai Strauss gestern in der Röhre/Moers.

 

Ein Ritt von B.B. King und Albert Collins über Robert Cray und die Vaughan-Brüder bis hin zu T-Bone Walker. Ein bunter Reigen unterschiedlichster Bluesstile...und sogar „Mogel-Jazz“ gab’s im Programm nebst Blick in Kais persönliche Trickkiste.

 

Solch’ einen komprimierten Einblick in die verschiedenen Bereiche der Blues-Gitarre kann kein Youtube-Video geben ;-)

So

28

Feb

2016

Supersonic Blues Machine: Blues Allstars vom Feinsten

Supersonic Blues Machine - das rockt!!! (Foto: Mascot)
Supersonic Blues Machine - das rockt!!! (Foto: Mascot)

Alle Liebhaber des Blues aber auch des Rock’n Roll können sich seit vorgestern mit dem Album “West of Flushing, South of Frisco” der Super-Combo „Supersonic Blues Machine“ über eine „megahammer“ (würde Bohlen sagen) Neuerscheinung aus dem Hause Mascot Records freuen: Der texanische Bluesrock-Gitarrist Lance Lopez hat zusammen mit illustren Lichtgestalten der Bluesszene eine Wahnsinns-Scheibe eingespielt:

 

Supersonic Blues Machine sind keine Geringeren als: Lance Lopez, Fabrizio Grossi and Kenny Aronoff. Und natürlich die Special Guests: Billy F. Gibbons, Warren Haynes, Chris Duarte, Eric Gales, Walter Trout and Robben Ford.


 Wer nicht warten kann kann das komplette Album im Pre-Listening  unter
https://www.youtube.com/playlist?list=PLl8MO_yDBU1C_CWfII-l7jqm4vMU3vDnS

hören. Und hier die entsprechenden Infos dazu: 

 

Wie kam es eigentlich zur Gründung von Supersonic Blues Machine? Die Antwort: eher zufällig!

Alles kam ins Rollen, als der texanische Sänger, Songwriter und Bluesrock-Gitarrist Lance Lopez 2012 nach Los Angeles ging, um dort mit Produzent Fabrizio Grossi (u. a. Steve Vai, Joe Bonamassa, Billy Gibbons, Leslie West, Zakk Wylde, Alice Cooper, Slash), der auch Bass spielt, an neuem Material zu arbeiten. Die beiden lagen auf einer Wellenlänge und kamen überein, gemeinsam mehr als zunächst geplant auf die Beine zu stellen. Im Hinterkopf hatten sie eine Platte, die so entstehen sollte, wie es einst bei The Who oder den Rolling Stones geschah: „Die holten sich alle ihre Freunde mit an Bord, um zu sehen was sich daraus entwickelt”, erläutert Fabrizio Grossi.

„Das fand ich immer cool, so wollten wir es auch machen – einen Schmelztiegel für die Talente von Meistern ihres Faches schaffen, aus dem etwas organisches Neues erwächst.”

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Fr

19

Feb

2016

Lisa Lystam: eine Blues Familien-Sache

Lisa Lystam Family Band: Blues-Sensation aus Schweden (Foto: LL)
Lisa Lystam Family Band: Blues-Sensation aus Schweden (Foto: LL)

Mit der 22-jährigen Lisa Lystam ist wie aus dem Nichts eine neue Schwedische Blues & Rootskünstlerin in der Szene aufgetaucht, die sich schon in Skandinavien einen Namen gemacht hat. Das älteste Blues-Magazin „Jefferson“ bezeichnet sie treffend als "the new Swedish sensation". Und tatsächlich war es sensationell, dass die Lisa Lystam Family Band bereits im Folgejahr nach ihrer Gründung 2013 auf praktisch jedem schwedischen Festival performte und insgesamt mehr als 80 Konzerte in 2014 spielte.

 

Offenbar bereitet sich die sympathische Schwedin nun auf die „Eroberung" von Europas Bühnen vor. Ein Anfang wurde mit der überraschenden Teilnahme an der Europäischen Blues Challenge 2015 gemacht. Neben Festivalauftritten in Norwegen und Finnland war sie auch in Deutschland bereits beim Blue Wave Festival auf Rügen und beim Hamburg Bluesfestival erstmalig zu sehen.

 

Mittlerweile ist Lisa Lystam und ihre Family Band eine hochgeachtet Band geworden. Eine Erfolgsgeschichte: Im Sommer 2013 hatte Lisa Lystam in Triobesetzung ihre erste EP herausgebracht, die rasch ein populärer Hit bei den Fans wurde. 2014 hatte "Lisa Lystam Family Band" – jetzt als Sextett – dann ihr Debut-Album "When Money's Runnin' Out" herausgebracht. Und bereits im Frühjahr 2016 soll die zweite Scheibe herauskommen –Respekt!

 

Dann ist auch eine ausgiebige Tour durch Deutschland – unter anderem mit Station am 11. Mai im Downtown Bluesclub Hamburg – geplant.

 

Die Band:

Lisa Lystam (Gesang)

Fredrik Karlson (Gitarre)

Matte Gustafsson (Gitarre

Mikael Fall (Harmonika)

Morgan Kosmoe (Bass)

Patrik Thelin (Schlagzeug)

 

Erste Impressionen:

 

Thorbjörn Risager & the Black Tornado mit Lisa Lystam als „Special guest“

 https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=fYmLZ7SZF2k

 

Lisa Lystam „Give You everything“ 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=S5S3ssc2o00

So

07

Feb

2016

Blues-Wirbelwind Erja - Interview

Erja Lyytinen – Blues mit Passion (Foto: Nilles)
Erja Lyytinen – Blues mit Passion (Foto: Nilles)

Kürzlich hatte Bluesfeeling die Gelegenheit, Erja Lyytinen, Blueswirbelwind aus Finnland, zu interviewen. Wie sie zum Blues und insbesondere zum Slideguitar-Spielen kam, wer ihre Vorbilder sind – und natürlich über ihre neue Scheibe “Live in London”. Enjoy!

 

Erja, what does music mean to you?

 

Wow – it means many things nowadays. It is passion for me, definitely! Nowadays it’s also a work where you get a payment from. It is my hobby. – And it is something that I’ve done since I was a very, very small kid.I grew up in a musical family, so for me making music was really natural.

 

What are the musicians you are influenced by? And what brought you to play slide guitar?

 

We’ve had a lot of different musicians I’ve been listen to all that years. Where would I start? Of course I’ve grown up with my parents. And when I was 15 years old I’ve started to tour with them. And we had tour which was consisting a lot of different kind of music. There were songs called “Proud Mary”, “Yellow River”, “Tutti Frutti” or some “Hotel California” from Eagles, “Flower in your hair”.  So I grew up listening different kind of music.

 

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Sa

06

Feb

2016

Gary forever!

Unvergesslich: Gary Moore (Foto: Archiv)
Unvergesslich: Gary Moore (Foto: Archiv)

Heute vor unglaublichen fünf (!) Jahren ist einer der größten Bluesrocker unserer Zeit mit nur 58 Jahren von uns gegangen... im Herzen und in Deiner Musik bleibst Du für immer bei uns!!! Still got the  Midnight Blues on Parisienne Walkways ...

 

R.I.P Gary Moore

 

So

24

Jan

2016

Freischlader – He’s back!!!

...wieder zurückgemeldet: Henrik Freischlader (Mitte) mit Carl Michael Grabinger und Alex Grube (Foto: Timo Wilke)
...wieder zurückgemeldet: Henrik Freischlader (Mitte) mit Carl Michael Grabinger und Alex Grube (Foto: Timo Wilke)

Nach der Erdbeben-Meldung, wonach Mr. Blues-Tausendsassa Henrik Freischlader nach über 10 Jahren die Auflösung seiner Band bekanntgab und sich eine Auszeit verordnet hatte, wird die Bluesgemeinde nun von einer positiven Meldung überrascht: Denn HF hatte sich zurück-gezogen, um neue Kraft zu schöpfen und im Stillen neue Ideen entwickeln. Es war klar, dass so ein kreativer Kopf es nicht würde lassen können. Ergebnis: Die Geburt des Henrik Freischlader-Trios!

 

Zusammen mit der Rhythm Section um Carl-Michael Grabinger und Alex Grube haben sich offenbar drei Vollblutmusiker gefunden, die musikalisch „on top“ sind.

 

„Entstanden ist“, so die Freischlader-Info „ein Sound aus kompromissloser Energie und Liebe zum kleinsten Detail, um dem Blues mit Respekt und Inspiration zu seiner verdienten Renaissance zu verhelfen.“ Bereits im November letzten Jahres konnte das Trio warmlaufen als Support-Act für die Tedeschi Trucks Band etwa in München im Circus Krone.

 

bluesfeeling freut sich auf die neue im Frühjahr herauskommende CD und den Tourstart im April. Come on!!!

 

Hier die ersten Dates der  "Openness Tour 2016"

 

02.04. DE-Roth, 25. Rother Bluestage

04.04. HU-Budapest, A38 (Gary Moore Memorial Concert)

12.04. DE-Bonn, Harmonie

13.04. NL-Weert, De Bosuil

14.04. DE-Dortmund, Musiktheater Piano

15.04. DE-Berlin, Quasimodo

16.04. CZ-Prag, Vinohradský Pivovar

18.04. A-Salzburg, Rockhouse

19.04. CH-Pratteln, Mini Z7

15.05. NL-Raalte, Ribs & Blues Festival


www.henrikfreischladertrio.de

 

Fr

22

Jan

2016

Blues auf die Nuss aus Tromsø

Pristine rockt in den Frühling!
Pristine rockt in den Frühling!

 Heute kommt das neue Album “Reboot“ von „Pristine“ aus Norwegen auf den Markt. Also, das ist Hammer: Eine wirklich hochkarätige Band, die absolut rockt und  alles beinhaltet, was Musik wirklich ausmacht!  Da bekommt man eine Dreiviertelstunde auf die Ohren, die einen mit zehn Songs auf einen psychedelischen Rock-Trip entführt. Schon eines der Highlights für das  Frühjahr 2016!   

 

Pristine spielen keinen Kuschel-Blues, sondern Blues-Rock der etwas härteren Gangart und sind nicht nur durch die Solokarriere von Sängerin Heidi Solheim (u.a. Teilnahme bei „The Voice“/Norwegen 2013) in Skandinavien schon sehr bekannt. Die rothaarige Frontfrau Heidi ist zudem eine absolute  Blues-Rock Röhre mit einer toughen Ausstrahlung!

 

Die alleinige Songschreiberin und Chef-Organisatorin der Band aus Tromsø, wuchs damit auf, unzählige Stunden Aretha Franklin, die Eagles und die Beatles aus der Plattensammlung ihres Vaters zu hören. Led Zeppelin und Grand Funk Railroad kamen noch hinzu. Dieser musikalische Einfluss traf auf ein Klima extremer Gegensätze, was Heidi folgendermaßen beschreibt: „Der Winter ist lang mit tagelanger kompletter Dunkelheit. Der Sommer ist kurz mit Mitternachtssonne und 24 Stunden Tageslicht. Es kann so kalt werden, dass man Eiszapfen an den Augenbrauen hat, oder so heiß, dass man kaum atmen kann. Die Natur ist wild mit hohen Bergen und unberührten Wäldern, schön und eindringlich zugleich. Aus dieser Erfahrung lässt sich eine Menge Inspiration ableiten“.

 

Diese Band ist authentisch: Alle Basic Tracks entstanden 100% live – hinzugefügt wurde nur eine Handvoll Overdubs. Das Album lebt neben seinem Songwriting auch von einem ungewöhnlichen Sound, der sich bewusst von vielen der zahl- und auch leblosen „copy & paste“-Produktionen unterscheidet. Magie entsteht hier durch die Leidenschaft und Energie der Musiker, nicht durch Produktionsfirlefanz. Heidi kennt ihre Mitmusiker ihr halbes Leben lang und betrachtet sie als Brüder.  Mal reingehört in die Scheibe: 

        

Eine Mundharmonika eröffnet „Derek“, beim nachfolgenden Riff stand hörbar Page Pate. Mit „All Of My Love“ folgt ein schneller Retro-Rocker, dem man sich unmöglich entziehen kann. „Bootie Call“ ist aus ähnlichem Holz geschnitzt. Auf langen Stücken wie der Albumtitelsong oder dem fantastischen „The Middlemen“ ziehen Pristine dann alle Register, und fahren eine Dynamik und Emotion auf, die einen fast sprachlos zurücklässt. „Don’t Save My Soul“ bietet dann Blues pur, und „The Lemon Waltz“ beschließt ein grandioses Album mit Gänsehaut.

 

Nach Club-Gigs, Festivalauftritten und Auszeichnungen (z.B. „Winner of the Norwegian Blues Cup“) stehen Pristine in den Startlöchern, um außerhalb ihrer Heimat durchzustarten und zu touren.

Das Video zur ersten Single “(I’m Gonna Give you) All of my Love” kann
man hier sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=JaaGOPJJGGE

Und nen kleinen Albumteaser gibt es hier:

https://www.youtube.com/watch?v=gDruCGR8PGc

 

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Di

05

Jan

2016

10 Jahre "Grend Bluessession"

10 Jahre tolle Music-Acts bei der Grend Blues Session
10 Jahre tolle Music-Acts bei der Grend Blues Session

10 Jahre gibt es die "Grend Blues Session" in Essen nun schon... und am Samstag, den 09.01.16 wird gefeiert!

Einlass: 19:30 Uhr - Beginn: 20:15 Uhr

Es soll laut Initiator Udo Marx auf jeden Fall zwei Sets geben:

1st Set: Blues meets Rockpalast
Opening Act sind die Essener Rockstars, die 78Twins mit Peter Rüchel, dem Erfinder des Live-Musikfernsehens "Rockpalast"! – "Peter wird von den Anfängen von Rockpalast erzählen."

2nd Set: Best of Session Band
Danach zwei handverlesene Session Acts mit u.a.:
Mike Donkers, Lorenzo Hardijzer (beide NL), Heinz-Bernd Hövelmann, Henrik Herzmann, Frank Mellies, Dieter Kozak, Thomas Schmalohr, Rolle Ruhland, etc. Freut euch schon mal...

 

Grend Blues Session

Westfalenstraße 311, Essen

Eintritt: VK 10 EU, AK 12 EU

 

Edit: Laut Info von DIRX Blews-Newletter findet die Session im GREND "ab sofort" nicht mehr statt. Initiator Udo Marx ist schon auf der Suche nach neuen geeigneten Räumlichkeiten!!!

 

Fr

27

Nov

2015

Kai Strauss: Starkes Bluesfeeling!

Kai Strauss – ausgezeichneter & authentischer Bluesmusiker aus Lengerich  (Fotoauschnitt: Jan Karow)
Kai Strauss – ausgezeichneter & authentischer Bluesmusiker aus Lengerich (Fotoauschnitt: Jan Karow)

Seit 2011 ist Kai Strauss mit seiner eigenen Band „Kai Strauss & The Electric Blues Allstars“ in Sachen Blues unterwegs. Seit zig-Jahren zählt er zum kleinen Kreis europäischer Musiker, die den Blues gleichermaßen authentisch wie modern interpretieren. Über 15 Jahre lang tourte Strauss an der Seite des Texaners Memo Gonzalez von Europa bis in die USA und ließ schon mit seinem ersten Album „Electric Blues“ aufhorchen. Nun hat er mit seiner neuen Scheibe „I Go By Feel“ noch einen Zacken zugelegt und ein ganz starkes Werk abgeliefert. bluesfeeling.com hatte die Gelegenheit, mit dem aus Lengerich stammenden sympathischen Blueser zu sprechen.

 

Kai, wie bist Du eigentlich zum ersten Mal mit dem Thema "Blues" in Kontakt gekommen?

Zum ersten Mal auf den Blues gestoßen bin ich zum einen über das Gitarre spielen an sich. Ich habe mit 10 Jahren angefangen, Akustikgitarre zu spielen, erst Kinderlieder und dann Cat Stevens, Beatles und solche Sachen. Dann gab es noch eine kleine Plattensammlung meiner Eltern, die man natürlich durchstöbert hat. Mein Vater hatte dabei auch eine Handvoll von Bluesplatten – und da habe ich zum ersten Mal Blues gehört.


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Fr

20

Nov

2015

ZZ-Gibbons goes Latin...

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Mi

18

Nov

2015

Erja L. – ein Blues-Wirbelwind

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Mi

21

Okt

2015

Nord-Blues aus Finnland: Micke Bjorklof im Interview

Micke und seine formidablen "Blue Strips" (Foto: MB)
Micke und seine formidablen "Blue Strips" (Foto: MB)

bluesfeeling hatte die Gelegenheit, einen der besten Blueser Finnlands zu sprechen.

Bereits 1991 gegründet, zählen Micke Bjorklof & Blue Strip in ihrer Heimat Finnland und ganz Skandinavien zu den Top-Acts. Seit über 20 Jahren sind sie leidenschaftliche Botschafter des Blues. Mit ihren Aufnahmen und explosiven Live-Shows haben die Jungs bereits unzählige Fans in angesagten Clubs oder auf großen Festivals begeistert - und wollen nun auch nach Deutschland kommen! Hier unser Interview mit Micke Bjorklof:

 

Micke, what means Blues music to you?

Blues music is my passion and it has many meanings to me on many different levels. But the main thing of course is that blues is the music that I really love in all its different shades and colors. Blues is the music I enjoy to play and listen to. The scale of emotions blues can deliver is enormous, it´s everything from sadness to happiness and joy! I can´t imagine a life without this music. I think it´s exactly like they say that the meaning of the blues is to bring joy and happiness in your life on the moments you feel sad and low.  To me it really is that stress releasing, healing music. At lately Blues is also my job and it brings the bread on the table.


When was your first approach to the Blues?

I started with playing drums when I was around 11 years old. A band called Hurriganes (yes, written with ”g”, the boss man thought it looked much cooler…haha) were really huge name here in Finland. They played blues influenced Rock´n Roll and it really knocked me out. I listened to their C-cassettes on and on. I think that´s probably the first touch to blues based music. Next step was probably the “Blues Brothers” movie when I was 15, that introduced loads of good music that was totally new to me.

 

 

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Mo

19

Okt

2015

Walter Trout - back to life

Walter Trout (Front, mit seinen Jungs) ist wieder da!!! (Foto: Greg Waterman)
Walter Trout (Front, mit seinen Jungs) ist wieder da!!! (Foto: Greg Waterman)

Nachdem Gitarren-Legende Walter Trout 2014 schon fast mit seinem Leben abgeschlossen hatte, gab es - dank einer Lebertransplantation - eine Rückkehr und damit ein mehr als einschneidendes Erlebnis für ihn, das er auf seinem nunmehr 18. Album „Battle Scars“/ VÖ 23.10.2015 eingehend verarbeitet hat… Die neue Scheibe ist besser und reifer denn je und für mich ein echtes Highlight des Jahres. Und das Beste: Walter wird mit dem neuen Album im Dezember auch in Deutschland unterwegs sein!

 

Auf seinem Werk „Battle Scars“ erzählt der amerikanische Bluesrockhero von seinem schrecklichen, durch Leberversagen verursachten Kampf um Leben und Tod. Vor Energie strotzende Melodien und herzzerreißende Texte voller Hoffnung und menschlicher Willenskraft sind das Herz der zwölf Songs, die seinen langen Leidensweg bis zur lebensrettenden Spenderleber schildern. Selbst durch die dunkelsten Tracks des Albums, das am 23. Oktober 2015 durch Provogue/Mascot Label Group veröffentlicht wird, strahlt die wiedererlangte Lebenskraft und –Freude des 64-jährigen. Er kann an seine musikalischen und gesanglichen Fähigkeiten nicht nur anknüpfen, sondern übertrifft sie auf „Battle Scars“ sogar.

 

„Ich bin begeistert von diesem Album, meinem Leben und meiner Musik.“, freut sich Trout, der im Juni beim renommierten Lead Belly Festival der Londoner Royal Albert Hall sein Comeback auf der Bühne feierte. „Ich fühle mich nich nur als Songwriter, sondern auch als Sänger, Gitarrist und Mensch wiedergeboren. Ich habe eine zweite Chance erhalten… Darüber bin ich unglaublich glücklich und dankbar.“ Derzeit befindet er sich schon auf einer weltweiten Tournee mit seiner Band: Keyboarder Sammy Avila, Schlagzeuger Michael Leasure und dem neuen Bassisten Johnny Griparic.

 

Und hier könnt ihr schon mal in "Battle Scars" reinhören:

https://soundcloud.com/mascotlabelgroup/sets/walter-trout-battle-scars-press/s-K4Ok1

 

Walter Trout wird 2015 an 5 Terminen im Dezember auch hierzulande und in der Schweiz live zu sehen sein:

 

01.12. Hamburg, Fabrik

02.12. Berlin, Kesselhaus

03.12. Bochum, RuhrCongress

05.12. CH-Zürich, Kaufleuten

06.12. München, Theaterfabrik

 

Mehr Infos: www.waltertrout.com

Do

15

Okt

2015

Hundred-Seventy-Split weiter auf D-Tour

Bluesrock vom Feinsten mit "HSS" (Foto: Tony Joe Gardner)
Bluesrock vom Feinsten mit "HSS" (Foto: Tony Joe Gardner)


Die Ten-Years-After-abkömmlinge "Hundred Seventy Split" touren  weiter mit ihrem bluesigen Gitarren-Powerchord-Kraftfutter quer durch Deutschland. Nachdem das zu zwei Dritteln aus Ten Years After hervorgegangene Trio bereits im März die hiesigen Bühnen zum Beben gebracht haben, folgt im November der Tour-Nachschlag: Vom 9. bis 29.11. laden Sänger/Bassist Leo Lyons und seine Mitstreiter Blueshungrige erneut zur Verkostung eines hochklassigen Menüs aus eigenen Songs und „TYA“-Klassikern wie „Love Like A Man“ oder „I’m Going Home“.


„’The Road’ macht Lust, sich ‚HSS’ live anzuschauen“, hieß es kürzlich bei ‚GoodTimes’ über den aktuell als Doppelalbum veröffentlichten Konzertmitschnitt. Er steht sinnbildlich für technische Versiertheit gepaart mit unbändiger Spielfreude und gibt die Marschrichtung für Teil zwei der im Frühjahr gestarteten „The Road"-Tour 2015 vor. Auf dieser präsentieren sich Drummer Damon Sawyer (Paul Rogers, Bill Wyman and the Rhythm Kings), Gitarrist Joe Gooch (von 2003 bis 2014 bei Ten Years After) und „TYA“-Gründungsmitglied Leo Lyons als Dream Team: Lohnt sich für jeden Bluesfan, der mal wieder Freudentränen in den Augen haben möchte!!!


Die Tourdates:

09.11.15 Koblenz, Café Hahn (EL: 18:30, B: 20:00)

10.11.15 Eschweiler, Talbahnhof (EL: 19:30, B: 20:00)

11.11.15 Bremen, Meisenfrei (EL: 19:00, B: 20:30)

12.11.15 Wolfenbüttel, Kuba Halle (EL: 19:00, B: 20:00)

13.11.15 Hannover, Blues Garage (EL: 19:00, B: 21:00)

14.11.15 Hamburg, Downtown Bluesclub  (B: 20:00)

18.11.15 Miltenberg, Beavers (EL: 19:00, B: 20:30)

21.11.15 Udestedt, Winterblues (Festival, EL: 18:00, B: 19:00, HSS: 21:30)

23.11.15 Ansbach, Kammerspiele (EL: 19:30, B: 20:00)

25.11.15 Augsburg, Spectrum (EL: 19:30, B: 20:30)

26.11.15 Idstein, Die Scheuer (EL: 19:00, B: 20:00)

27.11.15 L-Dudelange, Blues Night (Festival, EL: 19:00, B: 19:30, HSS: 20:30)

28.11.15 Siegburg, Kubana (EL: 19:30, B: 21:00)

29.11.15 Dortmund, Musiktheater Piano (EL: 19:00, B: 20:00)


 

So

04

Okt

2015

Volle Packung Joe B.

Volle Dröhnung JB – akustisch und elektrisch!!!
Volle Dröhnung JB – akustisch und elektrisch!!!

Im Januar 2015 hat sich Joe Bonamassa einen lange gehegten Traum verwirlicht: Zum ersten Mal trat er in seiner Geburtsstadt New York in der altehrwürdigen, in den 1920er-Jahren eröffneten „Radio City Music Hall“ auf. Bonamassa spielte dort an beiden Abenden vor ausverkauftem Haus. Die Konzerte markierten den Höhepunkt und zugleich das Finale einer jeweils zur Hälfte mit einem akustischen und einem elektrischen Set bestrittenen Tournee, die den Bluesrock-Superstar eineinhalb Jahre lang um die Welt geführt hatte. „Live At Radio City Music Hall“  bietet diese Shows in drei Formaten: als CD/DVD-Set, auf CD und Blu-ray Disc, sowie als Doppel-LP auf fettem 180-Gramm-Vinyl. Seit Freitag ist die Packung schon auf dem Markt... und sowohl mein Sohn als auch mein „Stiefsohn“ fahren voll drauf ab. Bei mir läuft die CD im Dauerbetrieb im Auto...

 

CD und DVD bzw. CD und Blu-ray Disc bieten mehr als zweieinhalb Stunden Livematerial, darunter mit „One Less Cross To Bear“ und „Still Water“ zwei  neue Stücke und sieben bislang noch nicht in Liveversionen erhältliche  Titel. Eine Dreiviertelstunde Behind-the-scenes-Filmmaterial und ein reich bebildertes 40-seitiges Booklet runden die opulent aufgemachten Packages ab. Besonders rein ins Ohr ging bei mir „Never Give Your Heart Away“, aber auch die Akustik-Versionen von „Living On The Moon“ und – Achtung!!! – von „Dust Bowl“ zeigen große klasse J  

 

„Es gibt inzwischen so manches in meiner Karriere, worauf ich sehr gerne zurückblicke“, so Joe Bonamassa, „und als gebürtiger New Yorker in diesem schönsten Konzertsaal der Welt auftreten zu dürfen, hat mich mit besonderem Stolz erfüllt. Vielen Dank an die insgesamt zehntausend Fans, die uns dabei ihre Aufwartung gemacht haben – es war mir eine Ehre.” Der Gitarrist spielt damit auch auf die historische Bedeutung des Konzertsaales in Manhattan an:

 

Das Unplugged-Set bestritt Joe Bonamassa  mit den bereits von der Live-CD „An Acoustic Evening At The Vienna Opera House” bekannten „The Huckleberries” – also mit Geiger Gerry O’Connor, Mats Wester an Nyckelharpa and Mandoline, Keyboarder Reese Wynans und Percussionist Lenny Castro. Im zweiten Set begleitete ihn seine reguläre Tourband mit Bassist Carmine Rojas, Keyboarder Reese Wynans, Drummer Tal Bergman, sowie mit Lee Thornburg, Nick Lane, Paulie Cerra an Trompete, Posaune und Saxophon.

 

Kurz vor Veröffentlichung von „Live At Radio City Music Hall“ hat Joe Bonamassa auch drei Live-Tracks vom besagten Konzert zum freien Download zur Verfügung gestellt, die nicht auf der CD des Live Albums sind… hier die Links:

Athens To Athens: http://www.unlock.fm/5et 
Slow Train: http://www.unlock.fm/5eu
Stones In My Passway: http://www.unlock.fm/5ev

Und hier weitere „Leckerchen" zum Anspielen:

•Brandneues Video „Trouble Town“: http://youtu.be/-CrtB7iUy1A

•Freier Download des Titels „One Less Cross To Bear“:

http://www.unlock.fm/4uw

•Live Video „One Less Cross To Bear“:

https://youtu.be/qIqpwS285b4

 

Joe Bonamassa im Herbst auf Tournee:

08.10.15: Wien, Österreich | Stadthalle

10.10.15: Fulda, Deutschland | Esperantohalle

11.10.15: Ulm, Deutschland | Ratiopharm Arena

13.10.15: Osnabrück, Deutschland | Osnabrück Halle

14.10.15: Wetzlar, Deutschland | Rittal Arena

16.10.15: Saarbrücken, Deutschland | E Werk

Do

20

Aug

2015

Blueslegende Robert Cray: 4 Nights Of 40 Years Live

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Fr

24

Jul

2015

Warren Haynes: Solo No3 ist da!

Warren Haynes' Soloalbum No 3: eine Herzensangelegenheit (Foto: Mascot)
Warren Haynes' Soloalbum No 3: eine Herzensangelegenheit (Foto: Mascot)

Heute ist mit „Ashes And Dust“ das (erst) dritte Soloalbum von Warren Haynes (Gov’t Mule) als Herzensangelegenheit des Ausnahmegitarristen erschienen (Provogue/Mascot Label Group/Rough Trade, 2015). Im Laufe seiner Karriere spielte Grammygewinner Haynes unter anderem bei den Allman Brothers,The Greatful Dead und aktuell bei Gov’t Mule. Mit „Ashes And Dust“ hat sich der sympathische, experimentierfreudige „Gefühls-Gitarrist“ einmal mehr neu erfunden und zeigt eine ganz andere musikalische Seite als bisher: Die Songs sind direkt und unterscheiden sich klar von seinem bekannten Stil. Wunderschöne Akustikarrangements mit D’Angelico- und Slidegitarre, Banjo und Fiedel, Americana-Einflüsse und honigsüßer Gesang wärmen das Herz. Die meisten der Songs hat er neu geschrieben, doch einige Melodien trug der Mastermind von Gov’t Mule seit Jahren mit sich herum und wartete nur auf den richtigen Moment, um sie aufzunehmen. „Mein ganzes Leben lang habe ich immer wieder folkige, Singer-Songwriter-lastige, ja sogar keltisch angehauchte Stücke geschrieben“, erklärt er. „Viele davon passten jedoch nicht zum Stil von Gov’t Mule oder den Allman Brothers, nicht einmal auf meine eigenen Soloalben. Jetzt wollte ich meine Ideen endlich verwirklichen und ihnen ein Zuhause geben.“

Nun war es soweit, die Zeit für das Soloprojekt „Ashes And Dust“ war reif. Im Bewusstsein, bei diesem Album eine auf Folk basierende Herangehensweise zu verfolgen, holte er dabei die aus New Jersey stammende Americana-Band „Railroad Earth“ mit ins Boot.

 

Zum Hereinhören gibt schon mal das komplette Album Pre-Listening zu „Ashes And Dust“:

http://www.muzu.tv/channel/warren-haynes-mlg/playlists/warren-haynes--ashes--dust--full-album/1542893/

Das neue Album ist natürlich erst einmal technisch brillant aufgenommen und die 13 Songs zeigen die wohl bisher persönlichste Seite des Künstlers. Hat man die CD erst einmal im Auto, im Player oder auf dem Smartphone wird man das Ding nicht mehr los. Es erzeugt bereits nach dem ersten überraschten Hören „Suchtgefühle“:

 

Mit Songs wie •„Company Man“ (wunderschöne Slides) und •„Coal Tattoo“ (einer meiner Lieblingssongs) oder dem melancholischen •„New Year’s Eve“ und dem sehr nachdenklichen •„Hallelujah Boulevard“ („we don’t need a miracle – we don’t need nothin’ but a sense...“) baut er eine Brücke vom Blues zur Folktradition des erzählenden Schreibens. „Ich liebe Songs, die eine Geschichte erzählen“, führt der 55-jährige aus. „Als ich von dem Singer Songwriter-Virus infiziert wurde, war ich erst 14 Jahre alt, doch diese Musiker versetzten mich an einen anderen Ort und eine andere Zeit.“

Das bedeutet allerdings nicht, dass Haynes mit „Ashes And Dust“ seine instrumentalen Abenteuer hinter sich gelassen hat, wie •„Blue Maiden’s Tale“ und •„Strandend In Self-Pity“ eindrucksvoll beweisen. „Im Studio suche ich immer nach der Balance zwischen Struktur, Fokus und Improvisation, durch die sich die Musik mir öffnet. Zuviel von einem Teil kann die Magie Deines Songs zerstören. Zum Glück liebt mein Publikum meine ausgedehnten Performances. Es hat Spaß gemacht, neue, schmutzige musikalische Wege zu beschreiten. Sie haben uns an Orte gebracht, die niemand von uns erwartet hätte.“ •„Spots Of Time“, aus dessen Lyrics der Titel des Albums stammt, könnte dem eingefleischten Haynes-Fan bekannt vorkommen. Tatsächlich schrieb er ihn gemeinsam mit Phil Lesh von The Greatful Dead und spielte ihn schließlich mit den Allman Brothers öfter live auf der Bühne. Ursprünglich sah Haynes den Song für ein weiteres Allman Brothers-Album vor, doch nachdem sich die legendäre Band 2014 zur Ruhe setzte, beschloss er, ihn selbst aufzunehmen. Nicht jedoch, ohne zuvor Bassist Oteil Burbridge und Percussionist Marc Quionones seiner ehemaligen Truppe in Studio einzuladen.

Auf •„Gold Dust Woman“ ist die amerikanische Rockröhre Grace Potter mit ihrer unverwechselbaren Stimme zu hören. Seit mehreren Jahren befreundet, haben Haynes und Potter den Song viele Male zusammen auf der Bühne live performt. Auf seinem neuen Album wollte Haynes den Song dann für die Ewigkeit festhalten. Potters einzigartiges Organ, zusammen mit Railroad Earths instrumentaler Interpretation ist die perfekte Symbiose auf dem einzigen Duett des Albums.

Doch nicht nur durch die Sängerin und die Americana-Band, auch durch Grammygewinner und Singer Songwriter Shawn Colvin und dem berühmten Mundharmonikaspieler Mickey Raphael, die beide auf •„Wanderlust“ zu hören sind, gilt „Ashes And Dust“ als ein persönliches, nachklingendes Zeitdokument von Warren Haynes. Songs, die seine Faszination für Musik in seiner Kindheit weckten und die bis zum heutigen Tag reichen, erlauben einen Blick hinter die Kulissen seines virtuosen Spiels und seines dauerhaft kreativen Geists. Prädikat „Besonders“!

 

Weiter aktuell und aus dem neuen Album auch ein informatives Video-Statement von Warren Haynes zu “Spots Of Time”:

https://youtu.be/8fwwVyyw2Ng 

 

und ein "Is It Me Or You" Live-Video:

https://www.youtube.com/watch?v=k9zfZRxP-Zg

 

sowie "Blue Maiden's Tale" als Live-Video:

https://www.youtube.com/watch?v=t0vTcHVQ-jI

 

Live wird Warren Haynes diese Jahr genau eine Show in Deutschland bestreiten und zwar am  • 08.11.2015 in Berlin/Kesselhaus (Kulturbrauerei). Aber keine Sorge, weitere Dates sind für Anfang 2016 geplant!

 

Tracklist:
1. Is It Me Or You

2. Coal Tattoo
3. Blue Maiden's Tale
4. 
Company Man
5. New Year's Eve

6. Stranded In Self-Pity
7. Glory Road
8. Gold Dust Woman (featuring Grace Potter)
9. Beat Down The Dust
10. Wanderlust
11. Spots Of Time
12. Hallelujah Boulevard
13. 
Word On The Wind

 

Di

14

Jul

2015

Josh richtig groß

...zurück zu inspiriertem, kernigem Blues: Josh Smith
...zurück zu inspiriertem, kernigem Blues: Josh Smith

Und wieder ist es passiert: Manchmal hört man ja mal eine CD und denkt „Wow, hier ist alles richtig, das ist kernig, gefühlvoll und technisch klasse gemacht. – So ist mir das erneut mit einem Album von Josh Smith (35) gegangen. „Over Your Head“ heißt das Anfang Mai erschienene Album. Hier hat der 1979 in Middletown, Connecticut (USA) geborene Bluesgitarrist, Singer und Songwriter ein richtig, richtig, röschtisch rundes Ding abgeliefert. „High quality Blues voller Originalität. Eine Produktion, die überzeugen soll wie keine zweite Bluesveröffentlichung in diesem Jahr!“, so wird die aktuelle Scheibe von Josh Smith vollmundig angekündigt. – Und tatsächlich: Die zwölf Nummern (plus fünf Bonus-Tracks) strotzen nur so von vitaler Energie, eingängigem Gitarrespiel, umschmeichelt von einer kernig-rauen Stimme. Nach dem souligen Roots-Album “I’m Gonna Be Ready“ (2011) und der aufwändigen Blues/Soul-Produktion „Don’t Give Up On Me“ (2012) kehrt Josh mit „Over Your Head“ (Crosscut Records) eindeutig zu den Ursprüngen seines gitarrenlastigen Bluesrocks zurück: Auf der blitzsauberen, phantastisch klingenden Produktion mit geradlinigen Strukturen, riffbetonten und selbst geschriebenen Songs in schlichter Triobesetzung ( Josh Smith/guitar, vocals, Calvin Turner/bass, Lemar Carter/drums geht es richtig ab:

 

Im Opener „How long“ geht es in bester Manier gleich psycedelic-rockig ab – Das macht Lust auf mehr und kommt sogleich mit dem Titelsong „Over Your Head“. Bei dem mischt denn auch Blueslegende Joe Bonamassa mit und setzt dort zusätzliche Akzente. Im swingy-transparenten „Still Searching“ lassen sich die Musiker gegenseitig viel Luft, ganz relaxtes Stück.  Auf  „ ... And What“ trifft Smith auf seinen Kumpel Kirk Fletcher und zelebriert mit ihm Gitarrenkunst. Dagegen zeigen sich auf „Smoke And Mirrors“ Anklänge an Jimmy Hendrix, superwitzig ist der Rhythmuswechsel in den Tangostyle...so noch nicht gehört. Zarte Töne hören lässt Josh sodann auf „Better Off“, einer zauberhaften leichten Ballade. Traditionell und nach vorne geht dann wieder „You’ll Find Love“ bei der Charlie Musselwhite auf der Harmonica dem Stück zusätzliche Seele einhaucht.

 

Dass Josh Smith mittlerweile eine Hausnummer ist, zeigt auch, dass neben Bluesgrößen wie Joe Bonamassa und Kirk Fletcher  zudem der großartige Grammy-Gewinner Charlie Musselwhite auf einem Stück mitwirkt. Kein Wunder, dass auch die Qualität stimmt: Aufgenommen und gemischt wurde das Werk von Lior Goldenberg (Sheryl Crow, Alanis Morissette, Macy Grey u.a.) und gemastert von Mastering-Legende Joe Gastwirt (Tom Petty, Grateful Dead, Jimi Hendrix u.v.a.).

 

Tracklist:

01. How Long 6:33

02. Over Your Head 6:44

03. When I Get Mine 4:40

04. Still Searchi ng 4:11

05. First Hand Look

(At Down And Out) 5:30

06. ... And What? 5:25

07. Intro To Smoke And Mirrors 1:27

08. Smoke And Mirrors  4:33

09. Pusher 6:29

10. Better Off  8:22

11. You’ll Find Love 5:52

12. How Long (Reprise) 1:49

 

Und hier noch ein kleines Leckerchen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=4B9USFBzYjY

 

Josh Smith beim „The Artist's Jam“ bei „Keeping The Blues Alive At Sea Cruise“ am 18. Februar 2015 mit Joe Bonamassa, JD Simo, Kirk Fletcher, Paulie Cerra(Sax), Fred Kron (Keys), Travis Carlton (Bass) and Lemar Carter (Drums)

Sa

04

Jul

2015

Big Daddy Wilson live im Topos  

Ursprünglicher Blueser mit Soul in der Stimme: Big Daddy Wilson (Foto: BDW)
Ursprünglicher Blueser mit Soul in der Stimme: Big Daddy Wilson (Foto: BDW)


Das ist wunderbarer Blues: Warm klingt Big Daddy Wilsons (bürgerlich: Wilson Blount) samtige Soulstimme und erreicht die Herzen. Vom ersten Ton an nimmt sein dunkler und unverwechselbarer Bariton den Hörer mit auf die "Reise". Mit seiner eindringlichen und unaufgeregten Musik sorgt er für Gänsehaut-Feeling und Begeisterung bei den Zuhörern. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist er nun fester Bestandteil der deutschen Bluesszene. Zusammen mit dem Blueser, Sänger und Songwriter Eric Bibb hat er aktuell das sehr hörenswerte Album „Time“ (Dixiefrog, April 2015) eingespielt.

Nach den Erfolgen und der Beachtung, die Big Daddy Wilson mit seinen letzten Alben "Love Is The Key" (Ruf, 2009) und "Thumb A Ride" (Ruf, 2011)  und auch I’m Your Man“ (Dixiefrog 2013) erhielt, folgt nun eine weitere persönliche Weiterentwicklung mit seiner aktuellen Scheibe.

Zu hören ist der außergewöhnliche Musiker unter anderem in diesem Jahr im Topos, Leverkusen – und das schon am 11.Juli 2015. (Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr, Eintritt 15,00 Euro). Das sollte man sich nicht entgehen lassen!!!

 

Performen werden:

Big Daddy Wilson - Vocals

Cesare Nolli - Gitarre

Paolo Legramandi - Bass

und zusätzlich Nik Taccori am Schlagzeug

 

Und hier schon mal ein kleiner „Appetizer“

 

https://www.youtube.com/watch?v=JOLhJb8_MqY

 

Fr

03

Jul

2015

Minor Cabinet mit CD-Premiere

Minor Cabinet aus NREW mit Debut-CD im September (Foto MC-Homepage)

„Wir freuen uns, euch mitzuteilen, dass wir am 11. September 2015 unser erstes Album veröffentlichen werden. Es trägt den Titel "Black Ink On White Sheets" und wird beim neu gegründeten Düsseldorfer Label Black Penny Records erscheinen“, so die Info von Minor Cabinet.

 

Das Album wurde im Winter 2014/2015 im Tresorfabrik Tonstudio aufgenommen. Dafür konnten wir den Produzenten Thomas Hannes gewinnen, der u.a. durch die Zusammenarbeit mit Robben Ford, Popa Chubby, Rakede und Tower of Power bekannt wurde. Anschließend wurde das Album bei Kai Blankenberg (Silbermond, Sportfreunde Stiller, BAP u.a.) in der Skyline Tonfabrik Mastering in Düsseldorf gemastert.

Die Veröffentlichung werden wir mit zwei Konzerten in der Kulturrampe Krefeld am 11. und 12. September 2015 feiern und dann eine kleine Tour starten.“

 

Ein Mix aus authentischem (Blues)Rock, inspirierten Gitarren-Soli, kraftvollem Sound und Melodien, die von Herzen kommen – so beschreibt Minor Cabinet selbst seinen Musikstil. Die fünf jungen Bandmitglieder Julian Jasny (vocals/guitar), Clemens Bombien (guitar), Tarek El Kassar (keyboards/vocals), Paul Krobbach (bass/vocals) und Roman Dönicke (drums) führen das Publikum dahin, den erfrischenden und anregenden Sound von handgemachtem, modernem Bluesrock „Made in Germany“ zu entdecken.

 

So

28

Jun

2015

Jungblues?!?

Neuentdeckung: Jeper Munk (hier beim Traumzeit-Festival 2014; Foto Wiki_Munk)
Neuentdeckung: Jeper Munk (hier beim Traumzeit-Festival 2014; Foto Wiki_Munk)

„Gibt es im Blues eigentlich auch neue Entwicklungen, jüngere Interpreten, die nicht sonnenbebrillt und mit schwarzen Hüten durch die Clubs ziehen, um Bluesklassiker zum x-ten Male runterzunudeln?“, fragte jüngst auf Xing ein wissbegieriger Bluesfan. „Entweder geht irgendwas an mir vorbei, auch weil ich nicht so sehr in der Szene verankert bin, oder tut sich wirklich relativ wenig Innovatives in dieser Musik? Positiv aufgefallen waren mir zuletzt •Laurence Jones und •Daniel Norgren. Irgendwelche Tipps?"

 

Na, da gibt es eine Menge von „Jungspunden- und -spundinnen“, die mit Stimme, Gefühl und Ambition, den guten alten Blues in teils neuem, modernen Gewand am Leben erhalten. In der letzten Zeit ist eher weißer Bluesrock-Nachwuchs aufgefallen. Hier mal eine kleine –selbstverständlich nicht abschließende – Übersicht:

•Ana Popovic •Oli Brown •Danny Bryant •Minor Cabinet •Tinsley Ellis •Ryan McGarvey •King King •Aynsley Lister •Erja Lyytinen •Jesper Munk •Dave Hole •John Campbelljohn •Dirty Dave Osti •Kris Pohlmann •Ben Poole •Johnny Rieger •Philip Sayce •Matt Schofield •Dudley Taft •Rob Tognoni •Dani Wilde... und natürlich •Henrik Freischlader.

 

Besonders auffällig in Deutschland ist in den letzten 2-3 Jahren Jesper Munk (* 31. Mai 1992 in München). Jesper wurde in München als Sohn der Dänin Helle Munk und des Musikers Rainer Germann (Marionetz, Cat Sun Flower) geboren. Mit 15 Jahren begann er Gitarre zu spielen, seit 2010 spielt er in der Band Lila's Riot. Nach dem Abitur begann er auch eine Solokarriere, trat auf der Straße und regelmäßig bei den Fish'n Blues-Veranstaltungen der Münchener Glockenbachwerkstatt im Glockenbachviertel auf. Entdeckt wurde der ursprüngliche Straßenmusikant von Musikredakteuren des Bayerischen Rundfunks.

 

Am 14. Juni 2013 erschien sein Debütalbum „For In My Way It Lies“. Das Album spielte Jesper Munk zusammen mit dem Lila’s Riot-Bandkollegen und -Schlagzeuger Clemens Finck von Finckenstein und seinem als Berater, Bassist und Co-Produzenten fungierenden Vater ein. Beide unterstützen Jesper Munk als Band auch bei Bühnenauftritten. An der Produktion seines zweiten Albums „Claim“ (erschienen im März 2015) waren Jon Spencer, Mocky und Sepalot beteiligt.

 

Im Rahmen eines ZDF-Fernsehauftritts wurde Jesper als „Deutschlands gehypten Blues-Act“ bezeichnet und die Jugendzeitschrift Bravo sah ihn als „einzigartige Neuentdeckung“ und ergänzte: „Diesen Namen sollte man sich merken“. Im Herbst 2013 ging der Jung-Blueser auf Tour und war in der Show von Harald Schmidt zu hören, weitere Fernsehauftritte in bekannten Shows folgten. Ende 2013 tourte Jesper Munk als Vorgruppe bei Eric Burdons Deutschlandtour. – Immer schön vorsichtig mit Superlativen, aber der Bursche kommt gut! Aktuell ist er wieder unterwegs, hier mal ein paar Tourdaten:

 

14.08. Stukenbrock, Serengeti-Festival

29.08. Wasserburg, Kuahgartn

18.09. Hörbach,Brettl Festival

26.09. Lahnstein, 35. Lahnsteiner Bluesfestival

30.10. Leipzig, Moritzbastei

03.11. Münster, Gleis 22

04.11. Essen, Zeche Carl

 

Clips von Jesper Munk  findet ihr unter http://tvnoir.de/jespermunk

 

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Di

16

Jun

2015

Dani Wilde mit weiterem Step in den Blues

Will den Blues einem breiteren Publikum zugänglich machen: Dani Wilde (Foto: Hompage DW)
Will den Blues einem breiteren Publikum zugänglich machen: Dani Wilde (Foto: Hompage DW)

Die britische Singer-Songwriterin und Gitarristin Dani Wilde (* 25. August 1985 in Hullavington, Wiltshire) ist seit über 10 Jahren auf den Bühnen Europas zu finden. Ihr Musikstil ist geprägt von Blues, Soul, Jazz, Country und Gospel – gerne auch mit poppigerem Anstrich. Das macht das ganze frisch und leicht. Ihr Ziel ist es, "eines Tages mit dem Blues das gleiche zu erreichen wie Jaimie Cullum, dem es gelang, den Jazz einem breiten Mainstream-Publikum zugänglich zu machen".

Dani Wilde spielte bereits in Londons prestigeprächtiger „Royal Albert Hall“, bis hin zu dem „BB King’s Club“ im Times Square (NYC).

Seit ihrem ersten Debut-Album  „Heal My Blues“ (Ruf Records, 2008) veröffentlichte sie außerdem noch die Alben „Shine“ (2009 produziert vom großartigen Mike Vernon) und „Juice Me Up“ (2012). Aktuell ist seit April ihr brandneues Album „Songs About You“ auf dem Markt. 

In den vergangen sechs Jahren erreichte sie drei  Nummer 1-Hits in der offiziellen iTunes-Blues-Liste mit den Hit-Singles „Bring Your Loving Home“, „Abandoned Child“ und „Bitch“. Und wenn sie mal nicht singt, unterrichtet sie manchmal am „Britain and Ireland’s Modern Music Institute oder singt als Sopranistin Lieder von  Tchaikovsky oder Stravinsky in einem Russischen Chor. Außerdem engagiert Dani Wilde sich für die musikalische Erziehung in den Slums von Kenia. Chapeau!!!

 

http://www.daniwilde.com/

 

Im Juli tourt Dani Wilde in Polen und angrenzendem Deutschland:

03.07.2015 PL-83-300 Mirachowo – Blues w Leśniczówce (Festival)

04.07.2015 PL-65-001 Zielona Góra – Piekarnia Cichej Kobiety

05.07.2015 PL-64-500 Szamotuły – Szamotulski Ośrodek Kultury

06.07.2015 PL-87-100 Toruń – Hard Rock Pub Pamela

07.07.2015 D-09569 Oederan – Klein Erzgebirge

Mi

03

Jun

2015

"Shouting" mit Freunden und "Ashes And Dust"

Warren Haynes von Gov't Mule (Foto: Nilles)
Warren Haynes von Gov't Mule (Foto: Nilles)

Aktuell war Gov’t Mule im Mai in Deutschland (Hamburg, Aschaffenburg und Köln) unterwegs, unter anderem waren Songs der am 24. September 2012 erschienenen CD „Shout“ im Programm. Bereits beim Burg Herzberg Festival im Sommer 2013 hatte man fünf der neuen Songs als Appetizer vorgestellt. Bluesfeeling sprach mit Warren Haynes über die Entwicklung der Scheibe, aus der letztlich eine komplette zweite Bonus-CD mit befreundeten Gastmusikern entstanden ist, das 20jährige Bandjubiläum und Pläne für die Zukunft. Außerdem ein paar News des „Mastermind“ von Gov’t Mule zu seinem am 24. Juli 2015 herauskommenden dritten Soloalbum „Ashes And Dust“. Ladet euch gerne das ganze Interview (diesmal weitestgehend in Englisch) herunter :-)

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So

31

Mai

2015

Blues mit Niveau

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Mo

27

Apr

2015

Todd Wolfe is back

Todd Wolfe Band unterwegs in Europa (Foto: Dan Hill)
Todd Wolfe Band unterwegs in Europa (Foto: Dan Hill)

 
Die Todd Wolfe Band tourt wieder: Mit einem Paukenschlag kehrt die New Yorker Gitarrenlegende nach Europa zurück, um zusammen mit der groovenden Justine Gardner am Bass und dem Präzisions-Schlagzeuger Roger Voss ihr neuestes Werk „Long Road Back“ zu präsentieren. Und der Name ist Programm: Bei über 40 Terminen in Deutschland, Tschechien, Polen und Österreich frisst der Tour-Van tatsächlich jede Menge Kilometer, damit Todd Wolfe mit seiner fulminanten Mischung aus Blues Rock, Psychedelic und Roots Americana den Zuschauer in eine Zeit entführt, in der „Männer noch Männer und Verstärker noch richtige Verstärker“ waren.
Und das ist ein Versprechen: Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Künstlern wie Sheryl Crow, Leslie West und Carla Olson und eine jahrzehntelange Solokarriere hat Todd Wolfe sein Handwerk perfektioniert.

Davon überzeugen kann man sich in Deutschland 2015 noch bei folgenden Terminen:

29.04. Hamburg – Belami
01.05. Föhr – Erdbeerparadis
02.05. Berlin – Die Kiste
08.05. Habach – Village im Kultural Obermühle
09.05. Braunschweig – Barnaby´s
10.05. Frelsdorf – Kulturtransport
11.05. Celle – Herzog Ernst
15.05. Offenburg – Spitalkeller
16.05. Reichenbach – Die Halle e.V.
19.05. Emmendingen – Mehlsack
20.05. Kandern – Chabah
21.05. Burgkunstadt – TECnet Obermain
22.05. Singwitz – Kesselhauslager
23.05. Ludwigsfelde – Klubhaus Ludwigsfelde
25.05. Oederan – Klein Erzgebirge
27.05. Sömmerda – Piano Livemusiclocation
28.05. Gotha – Londoner English Pub
09.06. Jünkerath – Großer Bahnhof
10.06. Wetzlar – Franzis
11.06. Hachenburg – Pit’s Kneipe
12.06. Dormagen – Streetlife
13.06. – Kamphuis

 

 http://www.toddwolfe.com/

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Sa

25

Apr

2015

Starker Blues am Kocher: 24.Bluesfest Gaildorf

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Fr

24

Apr

2015

Frischer Wind von Marius Tilly

Marius Tilly: neue Scheibe kommt am 29. Mai (Foto: MIG)
Marius Tilly: neue Scheibe kommt am 29. Mai (Foto: MIG)

Die Bluesrocker um den Gitarristen Marius Tilly bringen frischen Wind in die Bluesszene und haben bereits einige Erfolge vorzuweisen. Bei der International Blues Challenge in Memphis (TN) USA haben sie sogar schon über den großen Teich hinweg für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit der Unterstützung des  Horus Sound Studio-Gründers Frank Bornemann (Guano Apes, Die Happy, Scorpions, Helloween uvm.) als ihrem Verleger und mit Produzent Helge Preuß steht nun das neue Album “Come Together“ in den Startlöchern. Als Vorgeschmack gibt es für euch die Videopremiere zum Song ‘Elevator Girl‘.

 

Nach dem erfolgreichen Debüt „Blues Colors Red Lights“ soll nun der zweite Longplayer „Come Together“ (Veröffentlichung: 29. Mai 2015, MIG Records) erscheinen. Mit Benjamin Oppermann (bs) und Max Wastl (dr) an seiner Seite, geht Marius Tilly weiter seinen ganz eigenen Weg, der ihn immer wieder in neue musikalische Gefilde führt.

 

Hier schon mal eine Einstimmung für euch!!! Weitere Infos folgen J


https://www.youtube.com/watch?v=p93XsL46zLo

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Mi

08

Apr

2015

Mettmann-Remscheider Bluestage No 1

Erstes Jahreshighlight für Bergische Bluesfans: Am letzten Aprilwochenende (24.+ 25. 04. 2015) sollen die ersten Mettmann-Remscheider Bluestage  stattfinden. In Remscheid ist bekanntlich die Klosterkirche Lennep die bewährte Location. Das Programm steht, es sind wirklich klasse Musiker von Veranstalter Uli Spormann (Co-Partner Dr. Mojo) aus England und Deutschland gebucht:

Am Freitag, dem 24. April geben sich in der Klosterkirche die Ehre: • 49Blues, das Akustik Blues Duo aus Düsseldorf mit Norbert Lohan (Harp) und Andreas Martens (Gitarre, Gesang), das mit instrumentaler Virtuosität authentische Interpretationen klassischer Bluessongs vom Mississippi Delta bis Chicago abliefert. Danach ein Leckerbissen aus dem Vereinigten Königreich: Die • Sam Kelly Band, sonst Stammgast auf den großen Jazz- und Bluesfestivals in Europa. Die dunkle Stimme des Bandleaders, der zudem von einem englischen Fachmagazin mehrfach als bester Schlagzeuger Englands ausgezeichnet wurde, wird die Bluesfans begeistern. Es versteht sich, dass sein Gitarrist Tony Qunta und der Bassman Andy Hodge zur gleichen "Liga" zählen.
Am Samstag, dem 25. April können sich Bluesfans freuen auf: • “Almost Blue“ als Opener mit den über das Bergische hinaus bekannten Remscheider Musikern Holger Brinkmann (Gitarre) und Joachim Heinemann (Kontrabass). Es folgt mit • Kris Dollimore ein Ausnahmegitarrist aus England, ein Musiker mit Punk- und Hit-Vergangenheit, der sich seit Jahren zum Blues bekennt. Den Abschluss mit Party-Appeal bilden die • Rocking Roosters (Daniel Sypien/ Gitarre und Gesang, Jörg Schnitzer/Bass und Heiko Dethleffs/(Stand-)Schlagzeug) mit Rockabilly-Style.

Wenn Ihr zu den Konzerten am Freitag und/oder Samstag kommen möchtet, reserviert  Eure Karten unter

http://www.klosterkirche-lennep.de/index.php?nav=Spielplan
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Sa

28

Mär

2015

JJ Grey & Mofro und Willie and the Bandits rockten den Palast  

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Fr

06

Mär

2015

Robben hinein in die Sonne

Robben Ford: "Into The Sun" (Foto: Mascot)
Robben Ford: "Into The Sun" (Foto: Mascot)

Eine interessante Veröffentlichung steht Ende März bei Mascot Records an: Robben Ford veröffentlicht sein neuestes Studioalbum „Into The Sun“. Eine kleine Idee zu dem Album bekommt man schon mal unter dem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=9Ud7A8OrU4Q&feature=youtu.be

 

Mit dem Nachfolger des von Kritikern gefeierten „A Day In Nashville“ (2014) und „Bringing It Back Home“ (2013) schlägt Ford ein neues Kapitel in seiner musikalischen Geschichte ein. „Into The Sun“ beweist vom ersten bis zum letzten Ton sein Talent als anspruchsvoller Songschreiber und visionärer Gitarrist

 

Die neue CD von Ford lebt von finessenreichem Songwriting und atemberaubenden Spiel des Gitarrenvirtuosen. Nicht umsonst wird der 63jährige mit Legenden wie Miles Davis, Joni Mitchell und George Harrison verglichen.

 

Er selbst beschreibt das elf Songs umfassende Werk als eines seiner besten – eine bemerkenswerte Äußerung des 5-fach Grammy-Nominierten, dessen umfangreiche Diskographie schließlich mehr als 35 Alben umfasst. So veröffentlichte er nicht nur etliche Soloaufnahmen, sondern auch zahlreiche Alben mit seinen verschiedenen Bands. Als Gastmusiker war er nicht nur auf hunderten von Konzerten zu sehen, sondern auch auf Alben von Bonnie Raitt, Barbra Streisand, Charlie Musselwhite, KISS, Ruthie Foster, Jimmy Witherspoon und Rickie Lee Jones zu hören.

 

Unterstützung holte sich Ford für die neue Scheibe von Southern Rock-Newcomer Tyler Bryant („Stone Cold Heaven“), Allman Brothers-Gitarrist und Gov’t Mule Frontmann Warren Haynes („High Hels And Throwing Things“), Slidegitarren-Guru Sonny Landreth („So Long 4 U“), Americana- und Bluesikone Keb’Mo, Pedal-Steel-Genie Robert Randolph („Justified“) sowie Sängerin und Songwriterin ZZ Ward („Breath Of Me“). Als Toningenieur fungierte Niko Bolas (Neil Young, John Mayer, Keith Richards u. a.).

 

Roben Ford gibts live am:

08.05.14 Karlsruhe, Tollhaus

09.05.14 Hamburg, Fabrik

10.05.14 Köln, Kantine

12.05.14 München, Technikum

13.05.14 Freiburg, Jazzhaus

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Do

05

Feb

2015

Heiß & Frech

...auf Konzerttour, u.a. auch im Varieté Freigeist/Viersen: Hot'n Nasty (Foto: HnN)
...auf Konzerttour, u.a. auch im Varieté Freigeist/Viersen: Hot'n Nasty (Foto: HnN)

"Hot`n´Nasty" existiert bereits seit Beginn der 90er Jahre und gehört zur ersten Liga der deutschen Blues- und Rockszene.

Im April 2013 verstarb Sänger Patrick Pfau. Die Band verblieb im Schockzustand und konnte den tragischen Verlust nur schwer verarbeiten.    Nach einigen Monaten entschlossen sich Hot'n'Nasty dennoch weiterzumachen und fanden in Robert Collins einen außergewöhnlichen Sänger, der mit seiner rauhen Rock- und Bluesstimme perfekt zu Hot'n'Nasty passt. Die Qualität und die Power der Band sorgten zudem dafür, dass internationale  namhafte Rockgrößen wie z.B. Wishbone Ash, Dr. Feelgood, Walter Trout, Ana Popovic und Chris Farlowe auf Hot`n´Nasty aufmerksam wurden und die Band immer wieder als Support-Act verpflichteten. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sowie diverse TV-Specials brachten ihr eine große Fangemeinde ein. Im Ruhrgebiet, aus dem die Musiker stammen, genießt die Band bereits Kultstatus. 2011 erhielt sie prominente Unterstützung durch den Colosseum-Gitarristen Clem Clempson der den Song „Hot'n'Nasty“ mit ihnen performte. Clempson hatte den Titel mit Steve Marriott für die legendäre Band Humble Pie komponiert.  Auch Rockpalast-Erfinder Peter Rüchel wurde auf die Band aufmerksam und zeigte sich nach einem Live-Auftritt so angetan, dass er seitdem immer wieder gerne Konzerte besucht. "Wer Hot'n'Nasty live erlebt hat, wird meinen Wunsch teilen: Diese Band möchte man bei sich zu Hause haben. Every Saturday Night!"

Die aktuelle CD'Boost' wurde in den Megaphon-Studios von Martin Meinschäfer (u. a. Produzent und Aufnahmetechniker für Henrik Freischlader oder Tommy Schneller) aufgenommenen. Die Reaktion der internationalen Fachpresse auf "Boost" war euphorisch und voller Lobeshymnen. "Boost" ist locker besser als das, was Eric Clapton alle Jahre herausbringt", titelte der Rolling Stone. Zur hören sind die heißen Jungs nun z.B. am Sa 07.03.2015  im Café Freigeist in Viersen. Beginn: 20:00 Uhr

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Di

27

Jan

2015

Beth kommt zurück mit neuen Songs

Beth Hart – noch reifer, noch schöner: "Better Than Home" (Foto: Mascot)
Beth Hart – noch reifer, noch schöner: "Better Than Home" (Foto: Mascot)

Eine tolle Neu-Veröffentlichung steht für den April an: Beth Hart, eine der tollsten Sängerinnen unserer Zeit mit ihrer unglaublich facettenreichen Stimme bringt ihr langerwartetes, neues Studioalbum „Better Than Home“ bei der Mascot Label Group heraus und kommt auch direkt auf Tour nach Deutschland. Die Tickets werden schon so langsam knapp!

Unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=Y_pxX4vxUnI

könnt ihr als "Appetizer" eine kurze Sequenz zum neuen Album und ein kurzes Interview mit Beth sehen.

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So

25

Jan

2015

King King's Dritte kommt

Neues vom British Blues-Award-Gewinner: "Reaching For The Light" (Foto: Manhaton Records)
Neues vom British Blues-Award-Gewinner: "Reaching For The Light" (Foto: Manhaton Records)

So wie im Bild wird das neue, dritte, Album des schottischen British Blues Award-Gewinners King King aussehen. Das Artwork and Track-Listing für das neue Release "Reaching For The Light" ist gerade angekündigt worden. Die Album-Präsentations-Show wird am 06. Mai 2015 in The Jazz Cafe in London stattfinden. Da kommt große Freude auf!!! Weitere Infos: http://bit.ly/1BjMWaD

 

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Sa

17

Jan

2015

News von Kris

Kris Pohlmann: The Taylor Road-Tour seit 15. Jan (Foto: HP KP)
Kris Pohlmann: The Taylor Road-Tour seit 15. Jan (Foto: HP KP)

Seit kurzem ist das „The Taylor Road“-Album von Kris Pohlmann auf dem Markt... und die Tour des Wahl-Düsseldorfers ist nun seit dem 15. Januar gestartet. In unserer Regio ist Kris mit seiner Band (Dennis Bowens/Bass, 26 und Roman Dönicke/Drums, 25) u.a. am 23.01. in Dortmund, Blue Notez und am 24.01.in Remscheid, Musical Box anzutreffen. Die neue Scheibe und die aktuelle Setlist bieten Klassiker der Vorgängeralben „One For Sorrow“ und „New Resolution“ und eine Menge spannend interpretierter Cover von Cream, Free sowie Status Quo. Schaut mal vorbei!

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Mo

15

Dez

2014

Hundred Seventy Split: On „The Road – Live“

HSS sind: Joe Gooch, Leo Lyoons und Damon Sawyer (Foto: Hammerl Kommunikation)
HSS sind: Joe Gooch, Leo Lyoons und Damon Sawyer (Foto: Hammerl Kommunikation)

(fs) Der Bandname ist noch relativ jung, die Mitwirkenden hingegen altbekannt: Mit Hundred Seventy Split kommt im Frühjahr ein Trio live nach Deutschland, das sich mehrheitlich aus früheren Musikern der legendären Rockgruppe Ten Years After zusammensetzt: darunter Bassist Leo Lyons, ehemals Gründungsmitglied der britischen Woodstock-Legende, sowie Joe Gooch, von 2003 bis 2013 Sänger/Gitarrist bei „TYA“. „Quicklebendig, spielfreudig und alles andere als angestaubt“, titelt Buesnews – und so isses: Inzwischen glänzt die zunächst lediglich als Nebenprojekt gestartete Combo als Fixstern am Bluesrock-Himmel. Mit aktuellem Tonträger „The Road – Live!“ (VÖ: 13.2., Label: Corner House Records, Vertrieb: H’ART), neuen und alten „HSS“-Songs, aber auch Ten-Years-After-Klassikern wie „I’m Going Home“ oder „Love Like A Man“ gastiert sie im März in Deutschland. Karten zu den Konzerten des von Drummer Damon Sawyer (Paul Rogers, Bill Wyman and the Rhythm Kings) komplettierten Powertrios kosten im Vorverkauf 16 bis 19 Euro.

Hier die Deutschland-Termine:

13.03.15 Kiel, Räucherei (B: 20:30h)

14.03.15 Husum, Speicher (B: 20:30h)

17.03.15 Berlin, Quasimodo

18.03.15 Erfurt, Museumskeller

19.03.15 Torgau, Kulturbastion (B: 20h)

20.03.15 Halle (Saale), Objekt 5 (B: 20h)

21.03.15 Plauen, Malzhaus (B: 21h)

22.03.15 Mannheim, Alte Seilerei (B: 20h)

24.03.15 Karlsruhe, Jubez

25.03.15 Freiburg, Jazzhaus (B: 20h)

28.03.15 Roth, Bluestage

Do

04

Dez

2014

Bernard Allison Group: „In The Mix“

Bernard Allison: frisch "gemixt" (Foto: Lisa Gray)
Bernard Allison: frisch "gemixt" (Foto: Lisa Gray)

 

(thk) Mit „In The Mix“, seinem neuen Studio-Album, meldet sich Bernard Allison nach sechs Jahren zurück. Am 16. Januar, dem Veröffentlichungstag der CD, startet auch die gleichnamige Tournee. Bis zum 28. März wird der Gitarrist/Sänger samt Group sein 13. Album seit 1990 live präsentieren. Der jüngste Tonträger des Sohnes des renommierten Blues-Musikers Luther Allison (1939-1997), der sein instrumentales Können einst bei Johnny Winter sowie Stevie Ray Vaughan gelernt hat, umfasst zehn Tracks. Zwei davon sind Kompositionen seines Vaters, eine von Freddie King, der seine Band als einer der Ersten mit Weißen und Farbigen besetzt hat. Zum Auftakt gibt es ein Lied aus der Feder des für seine Fusion aus Blues, Rock und Neo-Swing bekannten Colin James. Der weiteren Songs sind Eigenkompositionen von Bernard Allison. Der Mann aus Chicago ist mit dem Resultat zufrieden: „Ich wollte ein Album aufnehmen, dessen Songs viel Gitarre enthalten. Das ist mir und meiner Band bestens gelungen, denn das Ergebnis erinnert mich an alten Memphis-Soul inklusive einer Note von Jimi Hendrix’ Band Of Gypsy!“

Die „In The Mix Tour“ startet schon am 15. Januar in Soest, Alter Schlachthof, die kompletten Tourdates findet ihr kommende Woche.

 

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Fr

14

Nov

2014

I feel free...Jack B.

...ein musikalisches Vermächtnis von Jack Bruce: Rockpalast-Konzert von 1993
...ein musikalisches Vermächtnis von Jack Bruce: Rockpalast-Konzert von 1993

 

Jack Bruce (71), Mitbegründer der legendären Rockband „Cream“, ist bekanntlich leider am 25. Oktober von uns gegangen. Der am 14. Mai 1943 in Schottland geborene Musiker erlag in seinem Haus in Suffolk im Südosten Englands einem Leberkrebsleiden, wie seine Familie und seine Sprecherin mitteilten. Seine Weggefährten würdigten Bruce als „Legende“ und „Inspiration“ für die eigene Arbeit.

 

In einer Erkärung der Familie heißt es voller Trauer: „Die Welt der Musik wird ohne ihn ärmer sein, aber er lebt weiter in seiner Musik und auf ewig in unseren Herzen.“

Da lohnt es sich, mal in eine tolle „Rockpalast“ DVD eines mitreißenden Konzertes von 1993 reinzuschauen, die einen eindrucksvollen Querschnitt aus einer bemerkenswerten Karriere gibt und quasi auch ein Vermächtnis von „John Symon Asher“, wie Bruce mit bürgerlichem Namern hieß, darstellt. Die großartige Besetzung (etwa Clem Clempson, Gary Moore, Ginger Baker, Simon Phillips, Dick Heckstall-Smith, Art Themen, Henry Lowther, Maggie Reilly, Bernie Worrel...) unterstreicht die Bedeutung und Wertschätzung, die Jack Bruce an jenen beiden Abenden im November 1993 entgegengebracht wurde. Erstmals werden mit diesem am 5. Dezember erscheinenden Box-Set einige Titel zugänglich gemacht, die bisher im Archiv des WDR schlummerten. So gibt es alternative Versionen etlicher Stücke von beiden Auftritten. Auch der überbordende „Blues You Can´t Lose“ und das mit akustischer Gitarre gespielte „Rope Ladder To The Moon“ sind hier zu sehen. Dieser Mitschnitt zeigt einen ungewöhnliche Musiker, der scheinbar mühelos zwischen den Welten wandelte: Jazz, Rock, Blues und Klassik waren für Jack Bruce keine unvereinbaren Musikstile. Er verarbeitete Elemente aus all diesen Genres in seiner Musik, spielte mit der Pianistin Carla Bley, mit dem Dirigenten Eberhard Schöner und dem Rockgitarristen Leslie West. „Der Bass hat mir mein Leben ermöglicht, ich liebe ihn“, sagte der Familienvater Bruce einmal im Interview mit „Rocklife“. So R.I.P. and play bass in heaven, Bruce!!!

Tipp: JACK BRUCE & FRIENDS - "Rockpalast: 50th Birthday Concerts" (mit bisher unveröffentlichtem Material);  Veröffentlichung: 05. Dezember 2014

....und hier mal ein kleiner Appetizer:
http://www.youtube.com/watch?v=k3GhQz6lUI4

 

„Life On Earth“ feat. Gary Moore and Simon Phillips – entnommmen von „Jack Bruce – The 50th Birthday Concerts, Rockpalast 1993“  mit Clem Clempson, Gary Moore, Ginger Baker, Simon Phillips, Dick Heckstall-Smith, Art Themen, Henry Lowther, Maggie Reilly, Bernie Worrel und vielen anderen.

 

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Mo

10

Nov

2014

Jazztage in Lev: JR für Sayce

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So

09

Nov

2014

Neues vom Blues-Protestsong

Eric Bibb, Ruthie Foster und Harrison Kennedy (Foto: Alte Feuerwache)
Eric Bibb, Ruthie Foster und Harrison Kennedy (Foto: Alte Feuerwache)

Auf dem "ENJOY JAZZ - 16. Internationales Festival für Jazz und Anderes" zeigen sich am 10. November Eric Bibb (g, voc), Ruthie Foster (g, voc) Harrison Kennedy (g, voc) und Michael Jerome Brown (g, voc) in der Alten Feuerwache Mannheim. Unbedingt mal reinschauen (Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr). Dazu ein paar handfeste Infos:

Es gab eine Zeit, da erwartete man von Songwritern wie Woody Guthrie, Bob Dylan, Odetta, Pete Seeger, Bruce Springsteen, Curtis Mayfield oder Chuck D Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit oder zumindest eine teilnehmende Beobachtung der Bewegung, seien es Bürgerrechts-, Anti-War- oder Occupy-Bewegung. Mit „We have a dream“ setzen die vier herausragenden Blues- und Folksänger Eric Bibb, Ruthie Foster, Harrison Kennedy und Michael Jerome Brown, inspiriert natürlich von der berühmten Rede Martin Luther Kings in Washington, D.C., der scheinbaren politischen Sprachlosigkeit der Musik etwas entgegen. Die Musiker entstammen zwar unterschiedlichen Generationen, haben die große Zeit des Protestsongs selbst (abgesehen vom 70jährigen Harrison) zum Teil nicht miterlebt, können sich aber vorstellen, mit ihrer Kunst, den Blues zu singen, zur ganz handfesten Verbesserung der Welt beizutragen. Man hat sich zusammengetan, um den alten, noch immer nicht einmal ansatzweise erfüllten Traum Martin Luther Kings mit neuen Worten und Tönen Wirklichkeit werden zu lassen.

 

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Mo

11

Aug

2014

Blues, Schmus & Apfelmus

Auf zum Bluesfest am Vogelsberg! (Foto:Veranstalter)
Auf zum Bluesfest am Vogelsberg! (Foto:Veranstalter)

 

Liebe Freunde des Festivals „Blues, Schmus & Apfelmus“,  der Countdwon läuft. Vom Freitag, 22. August bis Sonntag, 24. August 2014 findet das Festival bereits zum 21sten Mal statt. Eines der schönsten und atmosphäre-reichsten Bluesfestivals in Deutschland sollte man sich nicht entgehen lassen. Und es freut sich auf regen Zustrom, weil – wie heutzutage üblich – die öffentlichen Zuschüsse gekürzt wurden. Das Lineup lässt sich absolut sehen: •Greg Copeland Band •BluesNasen feat. Larry "Doc" Watkins Dynamite Daze •Bluestones oder •Dieter Kropp, um nur einige zu nennen, werden der Veranstaltung sicher ihren bluesigen Stempel aufdrücken und zum Fest machen. Wer also Blues und Äppelwoi mag (auch wenn diese Kombination nicht gerade im Mississippi-Delta geboren wurde) für den lohnt sich ein Kommen zum Vogelsberg im Oberhessischen Laubach. Vielleicht gleich ein Ticket für das ganze Festival-Wochenende lösen, um einen Blues-Kurzurlaub daraus zu machen?!?

 

Di

29

Jul

2014

Jonny Lang – inspiriert im Spiel

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Do

24

Jul

2014

Fleißig, fleißig Herr B.

JB: Elftes Studioalbum im Anmarsch (Foto:Mascot)
JB: Elftes Studioalbum im Anmarsch (Foto:Mascot)

 

Am 19. September wird Joe Bonamassas neues Album “"Different Shades Of Blue”"bei Provogue Records als Limited Edition CD inklusive 64-seitigem Hardcover Digibook, 180 Gramm Vinyl, und – stylish – erstmalig als Vinyl Picture Disc erscheinen.

Der grammynominierte Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa veröffentlicht mit "Different Shades Of Blue" bereits sein elftes Studioalbum „“bei Provogue/Mascot Label Group. Auf seinem ersten Soloprojekt seit über zwei Jahren, das erneut vom versierten Kevin Shirley im At The Palms-Studio in Las Vegas produziert wird, spielt er zum ersten Mal fast ausschließlich eigenes Material – und so wirkt das Album um ein Vielfaches experimenteller als seine früheren Werke. Es ist eine Reise an die äußeren Grenzen und die vielen verschiedenen Klänge des Blues, die das Genre so unverwechselbar formen.

„Es ist bereits eine Weile her, dass ich ein komplett eigenes Album geschrieben habe“, so Perfektionist Bonamassa, „Deshalb wollte ich nicht nur reinen Blues, sondern auch alles besser machen als bei meinen letzten Aufnahmen. Ich weiß, dass meine Fans dies von mir erwarten und nach all den Jahren bin ich ihnen das schuldig.“

 

Um sich auf „Different Shades Of Blue“ optimal vorzubereiten, nahm er sich im letzten Jahr eine Auszeit – eine absolute Ausnahme in der Karriere des unermüdlichen Gitarristen – und verbrachte stattdessen seine Zeit in Nashville, um mit Jonathan Cain (Journey; „Who’s Crying Now“, „Open Arms“, „When You Love A Woman“), James House (Diamond Rio, Dwight Yoakam, Martina McBride) und Jerry Flowers (Keith Urban) neue Songs zu schreiben. „Die Jungs haben mich wirklich inspiriert. Mit solch großartigen Musikern und Songwritern zusammen zu arbeiten, war eine einzigartige Erfahrung.“ ...bluesfeeling.com und viele Bluesliebhaber weltweit sind gespannt!!!

 

Und hier ein erster Anspieler des neuen Werkes, enjoy!!! http://youtu.be/i7-CTdeRk2s

 

 Joe Bonamassa Live:

• 25.09.   Mannheim, SAP Arena

• 26.09.   Leipzig, Arena

• 27.09.   Göttingen, Lokhalle

• 29.09.   Münster, Halle Münsterland

 

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Do

17

Jul

2014

Jonny Winter – gone forever

...will never be played again: Jonny's guitar (Foto: JW/Facebook)
...will never be played again: Jonny's guitar (Foto: JW/Facebook)

Ein Großer hat gestern die Bluesbühne verlassen und spielt jetzt in Walhalla mit Stevie, Gary, John Lee, Alvin und Muddy: Johnny Winter † (* 23. Februar 1944 als John Dawson Winter III in Beaumont, Texas ist am 16. Juli 2014 im Bezirk Bülach, Kanton Zürich, Schweiz in seinem Hotelzimmer tot aufgefunden worden. RIP Jonny...and Long live the Blues!!!

Hier eine kleine Verbeugung:

http://www.youtube.com/watch?v=gfscBA_LvUU

 

So

06

Jul

2014

Sayce zeigt seine „Influences“

Top: "Influence" von Philip Sayce (Foto: Mascot)
Top: "Influence" von Philip Sayce (Foto: Mascot)

Viele werden Philip Sayce, der wirklich ein begnadeter Gitarrist ist, sicher schon kennen...für einen Teil der Bluesgemeinde ist er aber noch ein unbeschriebenes Blatt.

Am 22. August für letztere nun eine neue Chance, den 1976 in Wales geborenen und in Toronto aufgewachsenen, phantastischen Bluesgitarristen kennenzulernen. Denn dann erscheint seine aktuelle CD „Influence“(Mascot Label Group/Rough Trade) nach „Peace Machine (2006), „Innerevolution“ (2010) und "Steamroller (2013).

Der Name „Influence“ steht Pate für einen Hommage an viele Musiker mit denen er groß geworden ist: Etwa Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix,  Jeff Healey und Mark Knopfler sind hier zu nennen. Sayce erinnert sich deutlich daran, wie seine Eltern ihm deren Musik vorspielten, als er noch klein war und sie beeinflusste ihn nachhaltig.

Mit der neuen Scheibe schafft Sayce ein Meisterwerk, sowohl mit emotionalen Covernals auch inspirierenden eigenen Stücken. Der weise Blueshero hat erkannt,dass es mitnichten darauf ankommt, ob man einen Song lediglich singt oder selbst schreibt, sondern die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. „Ich möchte eine emotionale Verbindung mit meinem Publikum, eine Rückkehr zu den Wurzeln. – Hat man „Influence“ einmal gehört, ist das mehr alsoffensichtlich.Mit flammenden Gitarrenlicks und ungezügelter Freude meldet sich Sayce zurück. Insbesondere das Little Richard-Cover „Green Power“, ein recht düsteres R&B Stück, das der legendäre Sänger und Pianist  in den früheren Siebziger Jahren schrieb, zeigen dies deutlich. “Es gibt keinen besseren Rock’n’Roll-Sänger als Little Richard”, konstatiert Sayce. „‘Green Power‘ ist ein Song, den jeder kennen sollte undich wollte ihm gerecht werden. Während der Aufnahmen zum Album wohnte ich in einem Hotel in Nashville, in dem auch Little Richard ein regelmäßiger Gastist. Eines Tages sah ich ihn in der Lobby und er bemerkte, dass auch ich Musiker bin, also grüßte er mich. Das war wirklich cool. Da lag es natürlichnahe, einen seiner Songs zu spielen. Zu finden ist auch der lange vergessene Graham Nash-Klassiker „Better Days“,das großartige Kernstück des Albums und vielleicht der entscheidende Trackauf "Influence“.

 

„Better Days“ ist eine wunderschöne Komposition, und passte perfekt zu der Stimmung, in der ich mich befand. Für mich handelt er davon, wie dieses Business irgendwann ihren Tribut, nämlich Deiner Psyche, fordert. Er ist unglaublich schwer.“ Nichtsdestotrotz handelt „Better Days“ auch von Beharrlichkeit und  Zielstrebigkeit – Eigenschaften, die Sayce alle in höchstem Maße besitzt.„Influence“ mag teilweise von den schlechteren Erfahrungen inspiriert sein,die er erleben musste, doch sie sind auch ein Ticket zu einem höheren Leveldes sensiblen Künstlers. Übrigens: Eine Tournee ist für den Herbst geplant – Daten folgen. Hier mal ein kleiner Appetizer:

http://www.youtube.com/watch?v=khkghSLo750

"Aberystwyth", live in LA 2013

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Fr

20

Jun

2014

Blues in the mountains...

Blues im Wallis (Foto:Sierre)
Blues im Wallis (Foto:Sierre)

 

Da geht im Juli im schönen Schweizer Wallis vom 09. bis 13. Juli beim „Sierre Blues Festival“ voll der Blues-Zug ab: In der Stadt Siders gibt sich eine Menge Blues-Prominenz die Ehre. Das Lineup mit Ana Popovic, Henrik Freischlader, Dana Fuchs, Jonny Lang, Popa Chubby sowie den Local Heroes Bastian Baker und Gotthard lässt sich sehen. Und sogar Uriah Heep (ja, die können auch bluesig) sind am Start. Ist nicht ganz günstig (wie alles in der Schweiz), dagegen aber von hoher Qualität...vielleicht mit einem kleinen Urlaub im Wallis verbinden???

 

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Sa

31

Mai

2014

Nimmo Brothers in Deutschland

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Fr

30

Mai

2014

Walter Trout: Blues Came Callin’

Neue Scheibe von Walter Trout: "Blues Came Callin'" (Foto: Mascot)
Neue Scheibe von Walter Trout: "Blues Came Callin'" (Foto: Mascot)

 

Die gute Nachricht vorweg:  Walter Trout hat die überlebenswichtige Lebertransplantation im UCLA Medical Center in Los Angeles offenbar gut überstanden. Er isst schon wieder und seine Lebenskraft kehrt zurück, so ist auf Facebook zu hören. Umso schöner, dass das heute neu erschienene Album gottlob wohl nicht das letzte sein wird: „TheBlues Came Callin’“ heißt die neue Scheibe (Provogue/Mascot Label Group/Rough). Die Songs auf demAlbum spiegeln Walters Gedanken über das Sterben und seine neueWertschätzung für das Leben wider. Als er körperlich schwächer wurde, setzte er sich dafür ein, weiter touren zu dürfen und fand heraus, dass vor Publikum zu spielen wie eine kraftvolle Medizin für ihn war. Es ließ ihn weiterkämpfen und machte ihn entschlossener denn je: „Vor den Leuten zu spielen wurde noch wichtiger für mich. Wenn ich nur darandenke, in die Menschenmenge zu blicken, verbinde ich mich mit jedem einzelnen Zuhörer auf einer seelischen Ebene und teile die Erfahrungen derMusik mit ihm. Das gibt mir wieder Kraft. Meine Familie und meine Musik sind meine Rettungsleine.“ – Inspiriert ist Walter vor allem vom eindringlichen Gitarrenspiel eines Mike Bloomfield, den er zum ersten Mal als Teenager hörte. Seit diesem Zeitpunkt wusste Walter Trout instinktiv, dass der Blues seine Bestimmung war. Und so kann er 2014 auf eine fast 50-jährige Karriere als Bluessänger und -Gitarrist zurückblicken. Bei „The Blues Came Callin’“ stammen zehn der 12 neuen Songs aus Walter Trouts eigener Feder. Ein  weiteres Stück schrieb John Mayall extra für diesen Anlass, der letzte Songist ein Cover von J.B. Lenoir.  – Weiter gute Besserung Walter, damit man Dich bald wieder auf der Bühne sieht!!!

 

Do

29

Mai

2014

Top-Act in Mülheim a.d.R.

Stevie und alan Nimmo (rechts) sind die "Nimmo Brothers" aus Glasgow (Foto: Nimmo)
Stevie und alan Nimmo (rechts) sind die "Nimmo Brothers" aus Glasgow (Foto: Nimmo)

Den Act sollten sich kurzentschlossene Blues-Gourmets nicht entgehen lassen: Top Stimme, Top Arrangements, Top Gitarrenspiel – Die „Nimmo Brothers“. Kein Geringerer als Alan Nimmo von Senkrechtstarter "King King" (zweifacher British Blues Award-Gewinner) hat noch ein tolles zweites Projekt: Zusammen mit seinem Bruder Stevie ist er momentan für nur zwei Konzerte in Deutschland unterwegs. Morgen macht er Station im „Hapa Haole“ in Mülheim an der Ruhr. Für nur unverschämt günstige 15 Euronen und die Möglichkeit „für lecker Essen“ werden sämtliche (Blues)-Sinne bedient. Auf geht’s, die Jungs sind Sonderklasse!!!

 

The Nimmo Brothers sind:
Stevie Nimmo - Guitar, Vocals
Alan Nimmo - Guitar, Vocals
Matt Beable - Bass
Graig Bacon - Drums

 

Sound: Piet Buitendijk

Hier ein kleiner Appetizer (danke an Blues Moose Radio/NL):

 

http://www.youtube.com/watch?v=L3zPcsYO-oY

The Nimmo Brothers - "Waiting for my heart to fall":
Live @ Bluesmoose Café (recorded für Blues Moose Radio)

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Mo

26

Mai

2014

Hammer Bluesrock auf der Loreley

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So

25

Mai

2014

...auch die Härtesten go Blues

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Sa

17

Mai

2014

Geburtstag in der Gitarren & Bassschmiede

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So

11

Mai

2014

Klassiker in neuem Gewand

...jetzt geht die Post ab... (Foto: HP Allman Brothers Band)
...jetzt geht die Post ab... (Foto: HP Allman Brothers Band)

In dieser Woche gab es eine aus unserer Sicht weitere bemerkenswert tolle Neuerscheinung: Hier findet ihr eine außergewöhnliche Version der Allman Brothers Band von „Whipping Post“auf der "All of My Friends – Celebrating the Songs and Voice of Gregg Allman"-DVD/CD, die kürzlich veröffentlicht wurde. Ein Klassiker in neuem Gewand...just enjoy!!! Überhaupt eine klasse Tribute-Scheibe auf der sich neben der Hausband Größen wie Dr. John, Jackson Browne, John Hiatt, Keb' Mo Susan Tedeschi, Derek Trucks, Taj Mahal und natürlich Warren Haynes ein Stelldichein geben, um nur einige zu nennen.

https://www.youtube.com/watch?v=Rx_UaQx5eZQ&feature=youtu.be 

 

 

Do

01

Mai

2014

Henrik Freischlader Band löst sich auf!

Henrik Freischlader, hier im Cafè Hahn/Koblenz (Foto: © bluesfeeling/Nilles)
Henrik Freischlader, hier im Cafè Hahn/Koblenz (Foto: © bluesfeeling/Nilles)

Es ist 1. Mai, also kein Aprilscherz: „Die ’Night Train To Budapest’-Tour geht in die letzte Runde, und mit ihr auch die Henrik Freischlader Band. Ab Oktober stünden für einen gemeinsamen Abschluss noch einmal 17 Club-Konzerte auf dem Tour-Plan, „danach wird sich die Band auflösen“, heißt es heute kurz und prägnant auf der Homepage der Band. Die Gründe sind sicher vielschichtig, soviel ist aber klar: „10 Jahre auf der Straße fordern ihren Tribut. Luftholen, zur Ruhe kommen, nach neuen künstlerischen Wegen suchen“ – eine Auszeit sei nötig.“  Und danach? Dass – so Freischlader – „wird sicher etwas Anderes sein“.

Bereits vor einer Woche hatte Schlagzeuger Björn Krüger seinen Ausstieg aus der Band bekanntgegeben. Laut Bandinfo wolle er sich in Zukunft mehr um seine Familie und um seine zahlreichen musik-pädagogischen Projekte kümmern. Für die restlichen Tourtermine in diesem Jahr hat man allerdings mit Ausnahmeschlagzeuger Dirk Sengotta „einen alten Bekannten als unseren neuen Schlagzeuger vorzustellen“ – mit Sicherheit noch bekannt aus der Zeit, als die Band noch als Trio in Kneipen unterwegs war. Seitdem hatte sich viel getan:

Die imposante Diskografie der „HFB“ enthält bereits sechs Studio- sowie drei Live-Alben. Auf seinem 2009 gegründeten Label „Cable Car Records“ konnte Frreischlader seine musikalischen Projekte und Experimente verwirklichen. Quasi im Alleingang entstanden so die Alben “Recorded by Martin Meinschäfer“, “Still Frame Replay” mit einem Gast-Feature von Joe Bonamassa und die aktuelle Scheibe “Night Train to Budapest”. Dazu kommen noch die beiden Live-Alben “Tour 2010 Live” und “Live in Concerts” sowie das mit der Band eingespielte “House in the Woods”.

Seit einigen Jahren stellt Henrik sein Talent als Multi-Instrumentalist und Komponist auch anderen Künstlern zur Verfügung. Er produzierte bereits zwei Alben für die kanadische Künstlerin Layla Zoe. Und für den bekannten Saxophonisten und Sänger Tommy Schneller ist das zweite Album in Planung. bluesfeeling.com wünscht Henrik Freischlader, Erneuerer des Blues in Deutschland, die nötige Muße während der Auszeit und den erforderlichen Freiraum zur Neuorientierung. Aber zunächst einmal auch einen tollen Tourabschluss mit seiner Truppe!

 

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Mo

28

Apr

2014

Robert Cray – die 17te

Roberts 17te: "In MY Soul" (Foto: Mascot)
Roberts 17te: "In MY Soul" (Foto: Mascot)

 

Wahnsinnig fleißig und kreativ ist Robert Cray: Am 28. März veröffentlichte der sympathische Gitarrist und Singer-Songwriter sein neues Album „In My Soul“ bei Provogue/Masct Label Group. Es ist bereits das 17.(!) Studioalbum des 15 Mal nominierten und fünffachen Grammy-Gewinners.

In My Soul” wurde vom amerikanischen Multiinstrumentalisten und langjährigen Freund Crays, Steve Jordan, produziert, der bereits mit Größen wie John Mayer und Keith Richards zusammenarbeitete. Die zehn, von Staxx und Chess Records beeinflussten Songs, bringen nicht nur sein unglaubliches Gitarrenspiel, sondern auch sein Gesangstalent zum Vorschein. Die „Limited Edition“-Erstauflage enthält außerdem den Bonustrack „Pillow“. Die Zuhörer werden nicht nur schnell vom treibenden „You Move Me“ mit seinen glühenden Gitarrenleadlines in den Bann gezogen, sondern auch vom melodischen, an die 60er Jahre angelehnten „Fine Yesterday“, auf der Crays souliger Gesang zu hören ist.

Aufgenommen im legendären Santa Barbara Studio und produziert von Niko Bolas (Neil Young, Melissa Etheridge), enthält „In My Soul“ das Otis Redding-Cover “Nobody’s Fault But My Own”, auf der Cray nicht nur mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen akkuraten Gitarrenriffs beeindruckt, sondern auch mit einem prägnanten Bläserensemble.

Auf dem ergreifenden, mit einzigartigen Gitarrenlicks angereicherten „What Would You Say“, träumt Cray von einer besseren Welt und fragt seine Zuhörer: „What would you say if we quit waging war, children felt safe to sleep. One of these days we may all learn to talk over a table with something to eat. What would you say? Can we do that, What would you say?”

Das Album enthält außerdem eine Version von „Deep In My Soul“, des großen Blues- und Soulsängers Bobby Blue Bland sowie des Isaac Hayes/David Porter Covers „Your Good Thing“ (Is About To End)“, das erstmals von Motowns Mable John 1966 aufgenommen und drei Jahre später zur Hitsingle für Lou Rawls werden sollte. Mit der neuen Scheibe von Robert Cray kann man nix verkehrt machen, wenn man auf souligen Blues steht – aber auch sonst nicht ;-). Großes „Wow“!!!

 

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Mi

16

Apr

2014

Climax Blues Band - back on Tour

CBB – back on Tour??? (Foto:3Dog)
CBB – back on Tour??? (Foto:3Dog)

 

„Sie sind immer noch authentisch, sie haben immer noch den Blues und sie sindwieder on the Road“, so die Info von „3Dog Entertainment“: Seit 1969 gibt es sie nun, die „The Climax Blues Band“. Der Ausnahmemusiker und Climax Blues Band-Gründer Colin Cooper verstarb vielzu früh im Jahr 2008.Sein Wunsch an die verbleibenden Bandmitglieder war es, die Band weiterzuführen. Man fand in Graham Dee einengroßartigen Sänger, Chris Aldridge spielt in der aktuellen Formation das Saxophon, Coopers Wunsch ist also lebendiger denn je.Die einmalige Band scheint im Herbst wieder auf Tour zu gehen. Vielleicht gibt’s also die Möglichkeit live on Stage, Hits wie "Gotta have more Love",  "Seventh Son", "I love you" oder "Couldn`t get it Right“ zu erleben!!!

„The Climax Blues Band“ sind:"The Legendary" Lester Hunt,  George Clover,Neil Simpson,Roy Adams,Chris Aldridge und  Graham Dee. Hier noch ein Anspieler mit dem größten Hit:

 

<http://www.youtube.com/watch?v=FRVSSwJYqh0>

 

Fr

11

Apr

2014

Gus Munro – mehr als „nur“ Geheimtipp

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So

06

Apr

2014

Happy Birthday to you!!!

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Sa

05

Apr

2014

WDR Crossroads – quality & fun

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Do

27

Mär

2014

Ganz großes Kino – Thorbjørn Risager Band

aktuelle CD: "Too Many Roads" (Foto: RUF)
aktuelle CD: "Too Many Roads" (Foto: RUF)

Eine einzigartige, prägnante Stimme + ein individueller Sound + harte Arbeit + eine Band, die zusammen durch dick und dünn geht = Erfolg!

2012 hatte ich das Vergnügen, Thorbjørn Risager und seine Band im Café Hahn in Koblenz-Güls zu hören. Da waren sie schon richtig, richtig gut. Jetzt hat sich die sympathische Truppe noch weiterentwickelt – die Zeiten, in denen sie nur von großen Bühnen träumten, haben sie nun endgültig hinter sich gelassen. Sie gehören mittlerweile zu den ganz Großen der skandinavischen Musikszene und machen derzeit wie kaum eine andere Band von sich reden. Die harte Arbeit hat sich ausgezahlt!

 

Der Erfolg kommt bei Thorbjørn Risager & The Black Tornado nicht von ungefähr. Die toughe 8-Mann-Band, die es bereits seit zehn Jahren gibt, hat nun mit „Too Many Roads“ bereits ihr achtes Album veröffentlicht und jedes Jahr beinahe 100 Konzerte gespielt – die meisten davon sogar außerhalb Dänemarks. Und die Fangemeinde wächst und wächst. Thorbjørn Risager erläutert, dass dies nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken sei, dass jedes einzelne Bandmitglied für den Job immer 100% gibt. Alle hätten sich einer gemeinsamen Sache verschrieben und jeder erfülle seine eigene Aufgabe, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

 

Aber da ist noch mehr: Frontmann Thorbjørn Risager gehört zweifelsohne zu den besten Bluessängern Dänemarks. Seine raue, ausdrucksstarke Stimme drückt den top arrangierten Songs den Stempel auf. „Der Blues liegt mir im Blut und ist wirklich mein Leben – obwohl ich auch afrikanische Musik, Soul, Gospel und Funk mag. Mein Leben ist Bluesmusik – ich spiele und schreibe ihn und höre ihn auch“, so der Däne vor einiger Zeit gegenüber bluesfeeling.com. Die Songs sind wie das Schmiermittel, die Rhythmusgruppe wie die immer verlässlichen Kolben, während die zwei Gitarren für die besondere elektronische Ausstattung sorgen. Für Eleganz und den Komfort sorgen die Bläser, die den Blues-Truck letztendlich „road-tauglich“ machen.  

 

Für die neueste, erstmals selbst produzierte Platte „Too Many Roads“ zog die Band mit einem starken Team aus Søren Andersen (Marco Mendoza, Tommy Aldrige, Artillery) und Jesper Yebo Reginal (Superheroes, Junior Senior, The Raveonettes) in die Medley Studios in Kopenhagen.

 

Die zwölf ausdrucksstarken Songs sind so gestaltet, dass Blues, Rock und Soul miteinander verschmelzen – auch ein wenig mehr „Roots“ und „Delta“ ist zu spüren. Nach dem ersten Hören (man kann gar nicht aufhören, diese tolle Scheibe zu genießen, so vielfältig und „smooth“ ist das Ding: klare Auto-CD für mich) ist das Fazit, dass sich die Band noch einenSchritt weiterentwickelt hat. Sound, Feeling und die gesamte Produktion passen – ein echtes CD-Highlight für dieses Jahr!!! Meine Favorites (schwierig hier drei herauszupicken: einmal der Walking Blues und Titelsong • „Too Many Roads“, zum anderen das energiegeladene • "High Rolling" oder das eher verträumte • „Long Forgotten Track“.

 

Wer das Ganze live genießen möchte: Thorbjørn Risager & The Black Tornado rocken momentan auch die Bluesclubs in Deutschland! Don’t miss!!!

02.04.    Hamburg, Downtown Bluesclub
04.04.    Bielefeld, Bielefelder Jazzclub
05.04.    Berlin, Quasimodo
23.04.    Bremen, Meisenfrei
24.04.    Bonn, Harmonie
25.04.    Hildesheim, Bischofsmühle
26.04.    Isernhagen, Bluesgarage

30.04.    München, Garage Deluxe

...und hier mal noch ein kleiner Anspieler („Paradise“ von der neuen CD):

 

http://www.youtube.com/watch?v=kdb9ZChXVYY&sns=em

Sa

15

Mär

2014

Göttliche Diva

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Mo

10

Mär

2014

Brixtonboogie – Blues auf neuen Wegen

"Urban Blues" – die erste ErfolgsCD von "Brixtonboogie" (Foto: Brixtonboogie)
"Urban Blues" – die erste ErfolgsCD von "Brixtonboogie" (Foto: Brixtonboogie)

Brixtonboogie (gegründet 2005) ist ein deutsches Urban-Blues-Bandkollektiv aus Hamburg um den Musikproduzenten, Komponisten und Bandleader Krisz Kreuzer.

 

Bei "Brixtonboogie" handelt es sich um ein Wortspiel. Der erste Teil des Bandnamens gibt einen Hinweis auf den gleichnamigen Stadtteil im Süden Londons, bekannt für seine Musikszene und symbolische Rolle als Soul of Black Britain – ein Ort, den Kreuzer in den 1980er Jahren oft und gerne besuchte. Der zweite Teil, „Boogie“, ist ein Bezug auf einen Klavierstil Anfang der zwanziger Jahre in den USA, der harmonisch dem Blues-Schema entspricht und als Tanzrhythmus einen Ausdruck von Lebensfreude vermittelt (Quelle:Wikipedia) "Der Blues dient als Klammer, als das, was unsere Songs zusammenhält. Es finden Exkursionen in verschiedenste Musikbereiche statt, doch der Blues ist immer die Seele", erläuterte Brixtonboogie-Kopf Krisz Kreuzer kürzlich in laut.de.

 

Und so spielt die internationale Band eine frische Mixtur aus Blues‚ Roots, gar Hip-Hop und Soul...so genau kann man das gar nicht sagen.... einen eigenen Stil der mächtig ins Ohr – und auch in die Füße – geht. Bis jetzt gibt’s zwei formidabel produzierte Alben: „Urban Blues“ (2009) und „Crossing Borders“ (2013). Top-Songs sind hier sicher „If I“, „Love Will Do“ „John The Revelator“ und „Something Within Me“.

 

Zu sehen ist Brixtonboogie in 2014 u.a. hier:

 

• 11.04. Kassel/Schlachthof
• 12.04. Eisenach/Jazzclub
• 24.04. Hamburg/Nochtspeicher
• 25.04. Kisdorf/Magaretenhoff
• 31.05. Lahnstein/Open Air
• 27.07. Dreieich/Burg Hain

 

Und hier natürlich ein kleiner Anspieler via Youtube: „If I“, der Erfolgssong vom ersten Album: http://www.youtube.com/watch?v=pO1wNU9TZas

 

Di

04

Mär

2014

An evening with Joe B.

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Fr

28

Feb

2014

KWS – auf den Spuren seiner Idole

Kenny Wayne Sheperd auf den Spuren seiner Idole (Foto: Mascot)
Kenny Wayne Sheperd auf den Spuren seiner Idole (Foto: Mascot)

Der fünfmal für den Grammy nominierte Bluesrock-Gitarrist Kenny Wayne Shepherd veröffentlicht sein neues Album „"Goin'‘ Home“ am 02.Mai 2014 bei Provogue/Mascot Label Group. Im Anschluss startet er seine Tournee durch 15 europäische Städte, die am 30. April in London beginnt und am 18. Mai in Prag endet.

 

Das Album gibt nicht nur einen tiefen Einblick auf Shepherds musikalische Einflüsse, sondern beinhaltet auch reihenweise Gastauftritte einiger seiner engen Freunde und größten zeitgenössischen Musiker wie Ringo Starr, Joe Walsh, Warren Haynes, Keb’ Mo, Robert Randolph, Kim Wilson („FabulousThunderbirds“), Pastor Brady Blade Sr. sowie der Rebirth Brass Band.

 

„Goin’ Home“ enthält Songs, die ursprünglich von Shepherds Idolen wie B. B. King, Albert King, Bo Diddley, Stevie Ray Vaughan, Johnny „Guitar“ Watson, Lee Dorsey und vielen anderen Größen des Blues aufgenommen wurden. Er griff tief in deren Plattenkiste und wählte die Songs, die ihn inspirierten, als er selbst noch das Gitarrenspiel erlernte. „Das Ergebnis ist ein großartiges

 

Album, das – wie ich glaube – der ursprünglichen Musik alle Ehre erweist", so der talentierte 36-jährige. „Zeitgleich drückt sie unsere Bewunderung für die Musiker und das Genre aus, wegen denen wir alle seit Jahrzehnten Musik machen.“ ­– Eine echte Hommage an tolle Musiker...man darf gespannt sein J

 

Kenny Wayne Shepherd "live" gibt's dieses Jahr u.a. in

 

• 06.05.        Hamburg, Fabrik

• 07.05.        Worpswede, Music Hall

• 12.05.        Frankfurt, Batschkapp

• 13.05.        Nürnberg, Hirsch

• 15.05.        Köln, Kantine

• 17.05.        Winterbach, Lehnbachhalle

Di

14

Nov

2017

Robin Trower: Blues-Legende im Krankenhaus

Tour abgesagt wegen Erkrankung: Robin Trower
Tour abgesagt wegen Erkrankung: Robin Trower

Diverse Konzerte sind 2017 schon abgesagt worden, nun auch dieses: Der am 09. März 1945 in Catford, heute London Borough of Lewisham, geborene Bluesgitarrist und Sänger sollte am 20. November im „Spirit of 66“ in Verviers spielen. Nun heißt es: „Abgesagt aus medizinischen Gründen“ . Vom Management des Künstlers und früheren Gitarristen von Procul Harum ist zu hören:

 

“….  I regret to inform that Robin was taken into hospital yesterday and is currently awaiting further tests. We also feel that this current situation may place any future touring in doubt.
We will be providing a medical certificate to give to the venues. …”

 

Das hört sich nicht wirklich gut an, dass weitere Touren in Zweifel gezogen werden. Gute Besserung für Robin Trower, der seit Mitte der 1970er Jahre auf eigenen (Blues)Pfaden unterwegs ist!

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Mo

13

Nov

2017

Supersonic Blues Machine sind zurück

SBM: Aronoff, Lopez und Grossi sind wieder da
SBM: Aronoff, Lopez und Grossi sind wieder da

Die „SBM“ macht da weiter, wo sie vor anderthalb Jahren mit ihrem gefeierten Debüt “West Of Flushing, South Of Frisco” aufgehört hat. Die neue Scheibe heißt „Californisoul“ und geht direkt ins Ohr und in die Füße. Das Album mit 13 Titeln wurde im Fab’s Lab im Norden Hollywoods aufgenommen. Während Produzent und Bassist Fabrizio Grossi einen Großteil der Texte selbst schrieb, komponierte die Band gemeinsam die Musik im Studio. Das Ergebnis ist ein gefühlvolles, modernes und dennoch klassisches Bluesrock-Album. Keine Wunder, bei den Freunden, die man sich für die Aufnahmen eingeladen hatte:

 

„Supersonic Blues Machine“ sind Lance Lopez (Gitarre, Gesang, Songwriting), Fabrizio Grossi (Bass, Produktion, Songwriting) und Kenny Aronoff (Schlagzeug). Ihre Devise lautet: „ohne Freunde keine Party“ und so luden sie sich einige hochkarätige Gäste ins Studio ein. Auf dem Album sind Billy Gibbons („Broken Heart“), Steve Lukather (Toto) auf „Broken Heart“ mit einigen atemberaubenden Licks, Eric Gales („Elevate“), Robben Ford („What’s Wrong“), Alessandro Alessandroni Jr. an den Keyboards, Serge Simic (Co-Schreiber und Backgroundsänger bei „Love“ und „Hard Times“) sowie Andrea und Francis Benitez Grossi (Backgroundgesang) zu hören. Besonders cool und groovy: „I’m done missing you".

Auf die Frage, warum bei Supersonic Blues Machine immer Gastmusiker mit von der Partie seien, obwohl man doch selbst genug auf dem Kasten hätte, gibt Grossi zur Antwort: „Es gibt drei Antworten darauf. 1.: Wir sind alle eng befreundet und hatten einen Mordsspaß. 2.: Viele von ihnen geben keinen Unterricht. Das ist unsere einzige Chance, hinter ihre Geheimnisse zu kommen. Und 3.: Sie inspirieren und fordern uns gleichzeitig heraus.“

 

Fabrizio Grossi beschreibt das Album als den Soundtrack eines imaginären Roadtrips entlang der kalifornischen Küste in den berauschenden und friedlichen Tagen der frühen 70er Jahre. Die Songs sind so erstklassig wie unterschiedlich. Zentrale Themen sind Freundschaft und Bruderschaft sowie die heutige, moderne Welt.

 

Lance Lopez hat erneut tief in seinem musikalischen Werkzeugkasten gegraben und ist wieder einmal an Front und Center eines jeden Songs zu hören. Nichts, was in Texas je gekocht wurde, ist so heiß und mutig wie sein Gitarrenspiel. Sein Gesang weckt Erinnerungen an die ganz großen Soul-, Blues- und Rocksänger. Die Einflüsse von Bobby “Blue” Bland, Sly Stone und des kürzlich verstorbenen Gregg Allman sind allgegenwärtig zu hören, dennoch klingt Lopez nie nach jemand anderem als er selbst.

 

Kenny Aronoff gilt als einer der meistgefragtesten Schlagzeuger der Welt. Er arbeitete bereits mit John Fogert, BoDeans, Sir Paul McCartney, John Cougar Mellencamp, The Smashing Pumpkins und vielen anderen Größen zusammen. Sein Spiel auf Californisoul ist eine der Hauptzutaten, die das Album so besonders machen. Seine Arrangements und Kompositionen erinnern eher an Ringo Starr oder Charlie Watts als an einen Sessionmusiker. Jedes Mal, wenn er hinter sein Drumkit klettert, liefert er eine neue, weltklasse Performance ab.

 

2017 starteten sie mit einem Headliner-Slot beim Notodden Blues Festival in Norwegen und spielten seitdem zahlreiche Shows u. a. in Texas, Holland, Indien und St. Petersburg. Und hoffentlich vielleicht auch bald mal in Deutschland?!? 

 

Tracklisting

1. I am done missing you

2. Somebody's fool (ft. Robben Ford)

3. Love

4. Broken heart (ft. Billy F. Gibbons)

5. Bad boy

6. Elevate (ft. Eric Gales)

7. The one

8. Hard times (ft. Steve Lukather)

9. Cry

10. The stranger

11. What's wrong (ft. Walter Trout)

12. Thank you

13. This is love

 

Hier ein kleiner Appetizer:

https://www.youtube.com/watch?v=wKnjRBk2Xjc

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So

15

Okt

2017

Inas Blues schmeckt lecker

Schmackhafte Blues-Suppe mit Jazz und Soul, gewürzt mit einer Prise HipHop und zuweilen Reggae – das in Kurzform, was die leidenschaftliche und sehr bühnenpräsente Soulblues-Sängerin vergangenen Mittwoch im Theater Solingen bei „Soul Kitchen“ geköchelt hat.

 

Die finnische Frontfrau steht für authentische Blues- und Soulmusik mit Texten und Melodien, die von Herzen kommen. Das hat Ina Forsman aus Helsinki beim Start ihrer kleinen Tour in Deutschland/Schweiz bei „Blues Kitchen“ bewiesen.

 

Groovy, jazzy, cool, charmant mit hohem Mitwippfaktor ist ihre Musik, wozu auch ihre tollen Begleitmusiker beitragen. ...Und auch nur reduziert mit Stimme/Piano vermag sie die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Als stilgebende Einflüsse kann man Aretha Franklin, Amy Winehouse und Nina Simone heraushören.

 

Spätestens seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums im Januar 2016 und der anschließenden Tour mit Ruf Records’ „Blues Caravan“ durch ganz Europa und die USA, ist bei Fans guter Musik im Gespräch. In diesem Jahr ist sie mit eigener Band auf „Pretty Messed Up-Tour“.

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So

17

Sep

2017

Jonny Lang: ein Zeichen vom Ausnahmekünstler

Nach vier Jahren mit "Signs" ein Zeichen gesetzt: Jonny Lang
Nach vier Jahren mit "Signs" ein Zeichen gesetzt: Jonny Lang

Es ist das erste Album seit vier Jahr: Jonny Lang hat endlich – am 01.09.2017 sein neues Studioalbum „Signs“ via Provogue/Mascot Label Group veröffentlicht. Vorab soviel: Der Ausnahmekünstler und 3-fache Vater bleibt sich treu und setzt besondere Bluesakzente mit seinem neuen Werk.

 

Der Opener „Make It Move“, der an eine verruchte Spelunke erinnert, erzählt davon, wie Lang sich zum Berg aufmacht, anstatt darauf zu warten, dass dieser zu ihm kommt. „Es gab Zeiten in meinem Leben in denen ich dachte, dass sich die Dinge von selbst erledigen würden. Stattdessen hätte ich mich selbst darum kümmern müssen.“, erklärt der Mitdreißiger aus North Dakota. „Proaktiv zu sein war lange meine Achillesverse und der Song handelt davon, von sich aus etwas ins Rollen zu bringen.“

 

Kaum zu glauben, dass Jonny Lang mit gerade einmal 36 Jahren auf eine über 20-jährige Karriere zurückblicken kann. Mit 15 veröffentlichte er – das „Blues-Wunderkind“ damals schon mit der Stimme eines schon lebenserfahrenen Mannes – sein mit Platin ausgezeichnetes Debüt – ein Alter, in dem viele junge Leute erst damit beginnen, überhaupt ein Instrument zu spielen. „Lie To Me“ (1997) offenbart ein Talent, welches das einer Reihe von Blueswunderkindern seiner Generation weit übertraf. Er versuchte sich gar nicht erst daran, klassische Blueslicks einfach nur wieder aufzuwärmen. Selbst in so jungen Jahren war Lang bereits ein kompromissloser, vollendeter Künstler mit eigenem Stil. 

 

Auch seine Stimme, die damals schon der eines verwitterten Soulsängers glich, unterschied ihn von vielen seiner Mitstreiter. Die Erfahrungen, die er seitdem in seinem Leben gesammelt hat, zeichnete er anschließend auf fünf durchweg exzellenten Platten auf.

Jonny Lang (Foto: Daniella Hovsepian)
Jonny Lang (Foto: Daniella Hovsepian)

Der anfangs bluesige Sound, beeinflusst von Albert Collins, B. B. King und Buddy Guy, entwickelte sich seitdem zu einem modernen R&B-Stil, näher an Stevie Wonder, und zeitgenössischem Gospel. Langs Erkennungsmerkmal, die bluesgetränkten Licks, sind auf jedem seiner Alben zu hören, aber dennoch nur ein Element in einem Meer leidenschaftlich gesungener und straff arrangierter Songs.

 

„Signs“ ist nicht einfach nur eine Rückkehr zu den gitarrenbasierten Wurzeln des Künstlers, sondern der Inbegriff eines noch natürlicheren Sounds. Lang stützt sich nicht nur auf seine musikalischen Fertigkeiten, sondern holt den Geist des früheren Blues zurück, als die Gitarren hauptsächlich noch aus Front- und Center-Lautsprechern zu hören war. „Viele meiner früheren Einflüsse wie Robert Johnson und Howlin‘ Wolf kamen wieder an die Oberfläche.“, berichtet er. „Doch erst jetzt habe ich bemerkt, wie rau und ungeschliffen das Zeug eigentlich klingt. Es juckte mich in den Fingern, selbst einmal so zu spielen und das hört man auch in den Songs. Dennoch habe ich nicht ausschließlich nur Bluessongs geschrieben.“

 

Das Album enthält Funk-, Rock- und Blueselemente und wird von Langs markantem Spiel, Gesang und Texten umrahmt. Letztere thematisieren unter anderem persönliche Stärke und Selbstbestimmung. „Einige der Songs sind zwar autobiographisch, doch mein Hauptziel lag darin, den Zuhörern den Weg zu vermitteln, den ich einst selbst gegangen bin.“, fügt Lang hinzu. „Wenn ich das nicht mit meinen eigenen Erfahrungen geschafft habe, nutze ich eben meine Fantasie um diese Lücken zu füllen.“

 

„Signs“ wurde von Lang, Drew Ramsy und Shannon Sanders produziert. Mit Josh Kelly schrieb er „Bring Me Back Home“. „Josh und ich schrieben sechs oder sieben Songs zusammen und hatten einen Mordsspaß dabei. Ich weiß noch nicht, warum und wofür ich mir die anderen aufhebe, doch diesen wollte ich definitiv auf dem Album haben.“

 

Sowohl Fans, die Jonny Langs leidenschaftliches Gitarrenspiel verehren als auch jene, die ihn als ehrlichen und passionierten Songwriter schätzen, werden bei „Signs“ auf ihre Kosten kommen. Obwohl der den Purismus schon lange hinter sich gelassen hat, ist seine Hingabe an den Blues und das Gitarrenspiel offensichtlich. Dennoch hat der sympathische Künstler seinen modernen Anspruch, der ihn erst zu einem so einzigartigen Gitarristen gemacht hat, nie geopfert. Sein Stil mit der Wurzel im Blues bleibt immer speziell!

 

Tracklisting

01.

Make It Move

02.

Snakes

03.

Last Man Standing

04.

Signs

05.

What You’re Made Of

06.

Bitter End

07.

Stronger Together

08.

Into The Light

09.

Bring Me Back Home

10.

Wisdom

11.

Singing Songs

 

Und hier könnt ihr JL in Kürze sehen:

21.10.17         NL-Utrecht, Tivoli (Ramblin’ Roots Festival)

22.10.17         NL-Zwolle, Hedon

23.10.17         Köln, Gloria

25.10.17         Berlin, Columbia Club

27.10.17         Hamburg, Mojo

14.11.17         A-Wien, Porgy & Bess


Und hier ein Anspieler für euch “Stronger Together: https://youtu.be/aMtsHhKndyo

 
Uuuund “Bitter End“: https://youtu.be/0HdOwHinD1A 

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Fr

08

Sep

2017

Elles Bailey: rauchig, gefühlvoll, topp!

Elles Bailey: starke Stimme, starke Texte auf "Wildfire"
Elles Bailey: starke Stimme, starke Texte auf "Wildfire"

 

Es gibt sie, so CDs (nicht mp3’s!), die im Auto Dauerschleife laufen ohne langweilig zu werden: Für mich ist dies das neue Album von Elles Bailey namens „Wildfire“!


Die in Bristol lebende Elles Bailey hat ein Talent dafür, Musik zu schreiben und dabei die Wurzeln des Blues nahtlos mit Country und souligem Rock in einer modernen Art miteinander zu verknüpfen. Hinzu kommt, dass das Schicksal sie mit einer rauchigen Stimme – irgendwo zwischen Janis Joplin und Beth Hart – segnete, welche ihre Musik perfekt untermalt.

Elles’ Markenzeichen – ihre heisere, verlebte Stimme – klingt, als würde die junge Sängerin den Lebensstil einer Kettenraucherin führen. In Wirklichkeit wurde sie durch eine Krankheit in ihrer Kindheit verursacht. Im jungen Alter von drei Jahren entwickelte Elles sowohl eine virale, als auch eine bakterielle Lungenentzündung. Elles erholte sich von der Krankheit, dennoch hatte sich ihre Stimme ein Jahr nach der Erkrankung verändert. Ein Besuch beim Arzt offenbarte keinen dauerhaften Schaden, dennoch prophezeite der Arzt, dass sie ein Naturtalent als Bluessängerin sein würde, falls sie jemals beginnen möchte zu singen.

 

Jetzt, Jahre später, hat Elles Bailey mit der „für-den-Blues-gemachten“ Stimme ihr Debütalbum „Wildfire“ am 01. September 2017 veröffentlicht.

Das von Brad Novell in den Blackbird Studios in Nashville produzierte Album “Wildfire” vereint viele von Nashville’s Größen, inklusive des Grammy Award Gewinners und zweifachen CMA „Musician of the Year“ Brent Mason an der Gitarre, dem dreifachen „Music Hall of Famer“ Bobby Wood am Klavier, sowie Chris Leuzinger (Garth Brooks) an der Gitarre. Mike Brignardello (Lynyrd Skynyrd, Amy Grant) am Bass, Wes Little (Stevie Wonder, Melissa Etheridge) am Schlagzeug und dem legendären Ivor Novello Awardgewinner und Songwriter Roger Cook, welche halfen dem Album einen besonderen Glanz zu geben. Zurück im Vereinigten Königreich kamen dann noch Jonny Henderson (Robyn Ford, Matt Schofield) an der Hammond Orgel und Joe Wilkins an der glühenden Gitarre dazu. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Zusammenspiel von transatlantischen Stilen.

 

Einiges an Verantwortung dafür tragen sicherlich Elles’ Eltern, die etwas für West Coast Americana übrighatten. Hinzu kommt, dass ihr Vater Richard in einer Bluegrass Band spielte und beide Eltern einen wahrlich guten, weitgestreuten Musikgeschmack hatten: „Alles von der Nitty Gritty Dirt Band über Ike & Tina Turner bis zu Howlin’ Wolf.

 

Hervorzuheben ist auf dem 12-Track-Album etwa die kalkulierte Rache auf •„Barrel Of A Gun” oder die Abrechnung mit dem Materialismus unserer heutigen Zeit per •„Shackles Of Love”. Und natürlich den speziell über Janis Joplin geschriebene Soing •„Girl Who Owned the Blues”, dessen Thematik sich wie ein roter Faden durch praktisch alle ihre Songs. Klar, dass auch eine kleine Hommage für •„Howlin’ Wolf” nicht fehlen darf. Bei Storytelling ist ells ganz groß – kein Wunder, dass einen da Balladen wie •„Perfect Storm”„Shake It Off” oder •„Time Is A Healer” gefühlvoll mitnehmen.

Obwohl Elles schon ausgiebig in ganz Europa aufgetreten ist und die Britische Sängerin Jo Harman bei ihrer UK Tour begleiten durfte, ist Elles’s unermüdliches Verlangen nach Liveauftritten noch nicht gestillt und wird hoffentlich bald auch mit mehr Auftritten in Deutschland fortgeführt.

 

Video zur aktuellen Single •„Same Flame:

https://youtu.be/AdmwPAiaDCI

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Di

29

Aug

2017

Brenda’s Night: jetzt feste Reihe im Steinbruch

Brenda's Night: jetzt jeden ersten Dienstag im Monat im Steinbruch/Duisburg
Brenda's Night: jetzt jeden ersten Dienstag im Monat im Steinbruch/Duisburg

„Nachdem Brenda's Night als neue Konzertreihe wie eine Bombe im Steinbruch eingeschlagen ist, haben wir uns nun entschlossen die Konzerte am ersten Dienstag im Monat regelmäßig fortzusetzen“, so die Info von Sami Durak vom Kulturdepartment.


Gastgeber Andy Pilger, sonst seit 27 Jahren der Drummer des „Starlight Express“ und Steinbruch-Besuchern hinreichend bekannt aus seinen zahlreichen Musikreihen, trommelt für dieses Event eine hochkarätige Topbesetzung zusammen.


Die Besetzung ist:
Brenda Boykin - Vocals
Roman Babik - Keys
Detlef Höller - Gitarre
Philipp Bardenberg – Bass
Michael Hügel - Saxophon
Andy Pilger – Drums

 

Einlass: 20:00 Uhr, Eintritt frei

 

Adresse:

Steinbruch

Lotharstr. 318
47057 Duisburg

 

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Mo

28

Aug

2017

Chris Rea: Rückkehr mit „Road Songs For Lovers”

Chris Rea: zeigt mit "Road Songs For Lovers" sein großes Können
Chris Rea: zeigt mit "Road Songs For Lovers" sein großes Können

Lange war Chris Rea vielen immer nur durch als Schmusesänger à la Songs wie „Josephine“ bekannt. Was die wenigsten wissen ist, dass er bekennender Blues-Liebhaber ist. – Wie alle großen Künstler ging auch Rea seinen eigenen Weg und folgte seinen künstlerischen Visionen. Obwohl in jedem Song seines einzigartigen musikalischen Repertoires die DNA des Rock ’n‘ Roll steckt, hielt ihn die Musikindustrie für einen Außenseiter und er war ihr ein funkelnder Dorn im Auge.

 

Rea ist Künstler und Maler, bekennender Blues- und Motorsportliebhaber, Filmemacher und klassischer Komponist, der von der italienischen Musikszene beeinflusst wurde. Am besten beschreiben wohl die Begriffe „eklektisch“ und „unkonventionell“ den Mann, der weltweit über 30 Millionen Alben verkauft hat, indem er einfach er selbst geblieben ist.

 

Jetzt gibt’s wieder was Tolles von ihm: Der legendäre Gitarrist und Singer-Songwriter veröffentlicht am 29. September 2017 sein neues Album „Road Songs For Lovers“ via BMG. Die erste Single „The Road Ahead“ist bereits seit dem 20.06.2017 veröffentlicht!

 

Das Album ist Anfang 2017 mit seiner Band in den Metropolis Studios in London aufgenommen worden, und nicht – wie sonst – alleine in seinem Heimstudio. Es zeigt seine Leidenschaft für Bewegung und das Reisen. Songs wie die erste Single „The Road Ahead“, „Happy On The Road“, „Last Train“ und der Titeltrack machen deutlich, dass wir uns in unserem Leben konstant bewegen. Die Tracks sind der passende Soundtrack dazu.

Reas einzigartiger warmer und charakteristischer Sound mit seiner samtig-rauen Stimme ist uneingeschränkt auf dem kompletten Album zu hören. Auf „Angel Of Love“ nähert er sich dem Thema „Größe“ an: „I’m the king of the highway code/I need a slow song so I can dance in your heart/ everybody got their tales of woe/everybody got their cross to bear/I’m a restless soul in a traveller’s tale“ singt er freundlich und erinnert den Zuhörer daran, wie wunderschön seine Stimme bisweilen klingen kann. Der Song ist einer der bewegendsten der Platte, doch seine herzzerreißende Natur wirkt dabei niemals deplatziert oder gar „sülzig“.

 

„Breaking Point“ ist eine ergreifende Geschichte über eine vergangene Liebe: “Last time we saw him, he had nothing much to say/Now I guess we’ll never know – the breaking point”, während auf dem unwiderstehlichen „Beautiful” Klavier und Saxophon Reas traurige, fast zerbrechliche Stimme umarmen: „Beautiful that’s what you are to me/no matter what they say, it’s what you’ll always be/ love calls your name and I must follow where it goes/ Because you’re beautiful is all that I can see, although there is no chance for love and we must set each free/I’ll always hold you deep inside me, you’ll always be …Beautiful.”

 

In den letzten Jahren hat der 1951 in Middlesboro/Yorkshire geborene Chris Rea die Öffentlichkeit an seinen Leidenschaften teilhaben lassen. So veröffentlichte er die DVD „Santo Spirito“, zwei abendfüllende Filme, für die er selbst das Drehbuch schrieb und Regie führte. Dazu gehören zwei CDs mit dem zugehörigen Soundtrack, das Studioalbum „Blue Guitars“ sowie eine Box von elf CDs mit 137 bluesinspirierten Tracks. Seine eigenen Gemälde fungieren als Albumcover.

 

Des Weiteren erschien 1996 mit „La Passione“ ein Deluxe-Boxset mit dem Soundtrack seiner Kurzfilme über den legendären Motorradrennfahrer Wolfang Von Tripps. Dieses enthält eine Dokumentation mit Material aus Von Tripps persönlichem Filmarchiv sowie einen 70-seitigen Bildband (ebenfalls mit Fotografien und Gemälden des Sängers).

 

In diesem Jahr widmet Chris Rea jedoch wieder dem, was er am besten kann: er veröffentlicht ein Album voller hinreißender (Blues-)Rockballaden, auf dem seine einzigartige Stimme und sein Songwriter-Talent in Bestform zu hören sind. „Road Songs For Lovers“ kann getrost als sein bisher bestes Album bezeichnet werden.

 

Ganz in der Tradition von Jarvis Cocker oder Leonard Cohen feierte auch Chris Rea erst relativ spät kommerzielle Erfolge: Bis zur Veröffentlichung seines 18. Studioalbums „The Road To Hell (pt. 2)“ stieg er zwar regelmäßig in die UK-Albumcharts ein, erreichte jedoch nie die Top Ten der Singlecharts.

 

Der große Durchbruch folgte 1985 mit „Shamrock Diaries“. Mit den Singles „Stainby Girls“ (ein Song über ein verlassenes Dörfchen nahe Middlesboro) sowie „Josephine“ rannte er beim britischen Publikum offene Türen ein. Die nachfolgenden Alben „On The Beach“ und „Dancing With Strangers“ wurden mit Platin ausgezeichnet. Letzteres hielt sich hartnäckig auf Platz zwei der Charts – direkt hinter Michael Jacksons „Bad“.

 

„The Road To Hell“ (1989) und “Auberge” (1991) avancierten zu seinen ersten Nummer-Eins-Alben in Großbritannien. Auch „God’s Great Banana Skin“ (1992), „Espresso Logic“(1993) und The Blue Café“ (1998) enterten mühelos die Top Ten. 1999 veröffentlichte Rea das Electronica-Album „The Road To Hell: Part 2“.

 

Vielleicht ist Rea genau deshalb so ein erfrischender Künstler geblieben, ein Mann, der sich seiner Fähigkeiten als Singer-Songwriter stets bewusst war. „Ich war nie ein Rock- oder Popstar. Die Krankheit gab mir die Chance das zu tun, was ich schon immer wollte.“, reflektiert er und deutet noch einmal seine Leidenschaft für den Motorsport, die Malerei und den Blues an. „Meiner Musik konnte nichts Besseres passieren, als mich darauf zu konzentrieren, was mich wirklich interessiert.“

 

„Road Songs For Lovers“: Was für zusammen mit der Liebsten/dem Liebsten und einem samtigen Roten in einer lauen Sommernacht...

 

Tracklisting:

•Happy On The Road

•Nothing Left Behind

•Road Songs For Lovers

•Money

•Two Lost Souls

•Rock My Soul

•Moving On

•The Road Ahead

•Last Train

•Angel Of Love

•Breaking Point

•Beautiful.

Vorab gibt es nun ganz aktuell Chris mit Musik und Interview hier zu sehen: 

https://youtu.be/rY1azZxnZgE

 

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Mi

09

Aug

2017

King King: Gute Besserung für Alan

Muss sich die nächsten 3 Monate auskurieren: Alan Nimmo
Muss sich die nächsten 3 Monate auskurieren: Alan Nimmo

 

Bekanntlich musste sich King King Leadsänger und –gitarrist Alan Nimmo kürzlich einer Stimmband-OP unterziehen. Offenbar hat der Vollblutmusiker wieder zu früh gestartet, denn nun hat er leider einen Rückfall erlitten. Die nächsten 3 Monate werde er aussetzen, um sich vollständig zu erholen. Im tue das sehr leid, für die Fans, da einiges an Konzerten gecancelt werden müsse, aber dieser Schritt sei nötig, um wieder richtig gesund zu werden.

 

In den sozialen Medien ist hierzu folgendes zu lesen:

 

XXXXX MESSAGE FROM ALAN NIMMO XXXXXX

„As you know I have had yet another set back concerning the recovery of my vocal cords. Firstly I'd like to once again apologise to you for not being able to carry on at the Wharf in Tavistock on Friday 28th July and also for not being able to perform our shows at Buckley and Steelhouse festival on the same weekend.

 

Unfortunately, it is now clear, that in order for my voice to fully recover I need to undertake an extended break from performance. After further consultation, I plan to take a minimum of a 3-month break to undergo a period of rest & vocal rehabilitation.

 

This has been one of the most difficult decisions I have ever had to take in my career and fully realise King King will be letting down an awful lot of people in the next few months, I can only apologise most sincerely. It would be unfair to our wonderful fans, for me to carry on as I am and risk ruining any further King King gigs.

 

I'm working to get fighting fit, both vocally and physically to perform at the top of my game when we return to the stage towards the end of the year.“

 

ALAN NIMMO

 

For all those that have tickets, We have some good news, we've managed to reschedule the October tour in January.

 

Gute Besserung, lieber Alan...und erhole Dich diesmal richtig!!!

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So

25

Jun

2017

Joe B. – experimentell, akustisch, gut

JB und die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo bei "Woke Up Dreaming" in der Carnegie Hall
JB und die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo bei "Woke Up Dreaming" in der Carnegie Hall

Am Freitag hat der Nimmermüde Blues-Workaholic Joe Bonamassa die Doppel-CD, Doppel DVD, Blu-Ray und 3 LP-Edition “Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ veröffentlicht!

 

Am 21. und 22. Januar 2016 spielte der grammynominierte und mit Goldawards ausgezeichnete Bluesrock-Gitarrist und Singer-Songwriter Joe Bonamassa zwei einzigartige Akustikkonzerte in der renommierten Carnegie Hall in New York City. Die Aufzeichnung der beiden Shows ist am 23.06.2017 unter dem Titel „Joe Bonamassa Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ als Doppel-CD, Doppel DVD, Blu-Ray und 3 LP-Edition via Provogue erschienen. Zu hören sind nicht nur seine größten Hits in neuem Arrangement, sondern auch einige brandneue Songs.

 

Besonders mitreißend ist sicherlich mit “Woke Up Dreaming brandneu ein weiteres, absolut sowohl virtuoses als auch experimentelles Stück von der Show zu sehen eine Hammer-Performance. Hier schon mal für euch vorab: https://youtu.be/HM1M6p1fiUM

Weiterhin aktuell, die
Videos zu:

This Train“: https://youtu.be/QLxTGt3JtyY
Drive“: https://youtu.be/Go9EguPvtSg
Song Of Yesterday“: https://youtu.be/V_7qhONXe2k

 
Das Konzert ist Teil einer besonderen Akustiktour, auf der Bonamassa mit einem absoluten Weltklasse-Ensemble auftrat. Neben Reese Wynans (Klavier), Anton Fig (Schlagzeug) und Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxophon, Akustikgitarre, Gesang) ist die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo zu hören, deren Repertoire von Klassik bis zu Heavy Metal reicht. Auch der ägyptische Percussionist und Komponist Hossam Ramzy ist mit von der Partie. Er schrieb nicht nur dutzende Filmsoundtracks, sondern war auch an Jimmy Page und Robert Plants „No Quarter: Unledded Tour“ beteiligt. Für den Backgroundgesang sorgen Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Gary Pinto aus Australien.

„Diese Tour gehörte zu den anspruchsvollsten Projekten, die ich mir je vorgenommen hatte, immerhin spielte ich mit einer neunköpfigen Akustikband. Doch das Ergebnis ist großartig, es ist eine typische Joe Bonamassa-Freakshow“, so der virtuose Gitarrist und Sänger begeistert.

 

Ein Konzert in der Carnegie Hall zhabe schon immer zu Joe Bonamassas Kindheitsträumen gezählt. Sein ganzes Leben hätte er darauf hingearbeitet, auf dieser Bühne, eine der renommiertesten der Welt, aufzutreten. Dabei hat der Blues-Gott seine Musik für diese Show auf das Wesentliche reduziert und präsentierte ein spannendes, wohlgleich musikalisch gefährliches Spektakel. „Es fühlte sich wie ein Gang auf dem Drahtseil ohne Sicherheitsnetz an.“

 
Denn – sehr gelobt vom britischen Mojo-Magazin – erinnert die Performance sehr „an die 70er Jahre Blues-, Country- und Soulexperimente von Ry Cooder“!!! Und die haben seinerzeit die Blues-Gemeinde doch stark polarisiert. So oder so hat der gute Joe sich aber einmal mehr neu erfunden!!!

 

Tracklisting:

 

01.

This Train

02.

Drive

03.

The Valley Runs Low

04.

Dust Bowl

05.

Driving Towards The Daylght

06.

Black Lung Heartache

07.

Blue And Evil

08.

Livin’ Easy

09.

Get Back My Tomorrow

10.

Mountain Time

11.

How Can A poor Man Stand Such Times And Live?

12.

Song Of Yesterday

13.

Woke Up Dreaming

14.

Hummingbird

15.

The Rose

 

Trailer  „Joe Bonamassa Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“: https://youtu.be/d4wvzmowZyc

 

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Fr

31

Mär

2017

"Happy Birthday", Brenda!

Nicht nur Eric Clapton hatte gestern Geburtstag, sondern auch Brenda Boykin: Jeden ersten Dienstag im Monat lädt die international gefeierte Blues- und Jazz-Sängerin aus Oakland zu ihrer „Brenda’s Night“ in den Steinbruch nach Duisburg ein.

 

Und nun hat die Wahl-Wuppertalerin dort gestern auch ihren runden Geburtstag gefeiert. Zahlreiche Gratulanten aus Brendas musikalischem Umfeld machten die Sause zu einer rauschenden Jazz- und Blues-Party. Am Start waren etwa Roman Babicks „Jazz Experience“, der Akkordeonist Heinz Hox, Amiya und Musiker des „Club des Belugas“. Und Brenda wusste an ihrem Ehrentag alle auf ihre erfrischend, natürliche Art mitzureißen...hätte man auch nicht anders erwartet ;-)

 

Da lohnt sich sicherlich auch mal, in ihr neues Album „Homebase“ reinzuhören. Erst nachdem die Künstlerin ihr Heimatland verlassen hat, erkannte sie, wie tief sie tatsächlich mit ihm verwurzelt ist, musikalisch wie auch kulturell.

 

"HomeBase": https://www.youtube.com/watch?v=7hQ0SGfKhf0

 

Und hier auch mal ein Anspieler in Sachen Blues:

https://www.youtube.com/watch?v=Qf9nxvlxfX4

Fr

24

Mär

2017

Quinn Sullivan: frisch auf dem "Midnight Highway"

Mit 17 schon das dritte Album – und das nicht von schlechten Eltern! (Foto: Mascot)
Mit 17 schon das dritte Album – und das nicht von schlechten Eltern! (Foto: Mascot)

Heute ist bei der Provogue /Mascot Label Group das neue Studioalbum „Midnight Highway“ von Blues-„Wunderkind“ Quinn Sullivan ins Rennen um die Gunst der Bluesfreunde schickt worden. Produziert wurde es von Grammy Gewinner Tom Hambridge, der für Sullivan sowohl im Studio als auch auf Tour als Schlagzeuger fungiert.

 
Quinn hat in seinen jungen Jahren bereits Dreiviertel seines Lebens als professioneller Musiker verbracht. Er teilte die Bühne mit Bluesgrößen wie Buddy Guy, Eric Clapton, Los Lobos, The Roots, Derek Trucks & Susan Tedeschi und Joe Bonamassa. Und für B.B. King, der ihn später sogar auf seiner legendären Gitarre “Lucille” spielen ließ, eröffnete er mehrere Konzerte.

 

Er ist schon viel herumgekommen: So gastierte er in den ganzen USA auf Festivals sowie in geschichtsreichen Locations wie dem Hollywood Bowl, dem RFK Stadion und dem Madison Square Garden. Auf der anderen Seite des Großen Teichs trat er beim Montreux Jazz Festival und Mahindra Blues Festival in Indien auf. Mehrere Male wurde er bei der „Experience Jimi Hendrix“-Tour von dessen früheren Bassisten Billy Cox unterstützt. Im TV war er u. a. in der Tonight Show With Jay Leno, Late Night With Jimmy Fallon, Conan sowie zweimal bei Ellen DeGeneres zu sehen.

 

Für gerade einmal zehn Jahre Karriere ist das eine amtliche Leistung – besonders, wenn man bedenkt, dass Quinn Sullivan gerade mal eben 17 Jahre alt ist. Mit drei Jahren jammte er in der Kindergruppe „Joe Jam Puppet Band“ und schaffte es mit sechs zum ersten Mal in Ellen DeGeneres TV-Show. Und schon mit acht Jahren hatte er einen berühmten Mentor: Blueslegende Buddy Guy hat ihn damals unter seine Fittiche genommen und ist bis heute sein Förderer.

 

„Mein Hauptziel als Künstler ist es, mich als Songwriter zu verbessern.“, offenbart Sullivan und ist auf „Midnight Highway“ bereits auf einem sehr guten Weg dazu. „Eyes For You“, „Lifting Off“ und „Going“ stammen aus seiner Feder. Außerdem coverte er George Harrisons “While My Guitar Gently Weeps”.

 

Sullivan ist laut eigenem Bekunden ein großer Fan der Beatles und unternahm alles, um diesen Klassiker so originalgetreu wie möglich zu interpretieren. Tom Hambridge merkt dazu an: „Wir versuchten alles, um den Song wie auf dem White-Album klingen zu lassen und recherchierten im Vorfeld alles darüber. Wo welches Mikrofon platziert war und wie der Orgelsound dem Original am nächsten kommt. Quinn liebte die Arbeit zu diesem Song ganz besonders.“         

 

Hier die Tracks:

01.

Something For Me

02.

Tell Me I’m Not Dreaming

03.

Midnight Highway

04.

Crazy Into You

05.

Eyes For You

06.

Lifting Up

07.

She Gets Me

08.

Rocks ^

09.

Going

10.

Graveyard Stone ^

11.

Big Sky ^

12.

While My Guitar Gently Weeps

13.

Buffalo Nickel

^ Bonus track

 
Falls ihr das schon sehr reife Album noch nicht gekauft oder Heruntergeladen haben solltet, hier schon mal drei Tracks des neuen Albums „Midnight Highway“ zum Reinhören: Guter Stoff, klingt frisch-modern wie eine Mischung aus Ed Sheeran und Aynsley Lister aber bereits mit vieeel Gefühl in Stimme und Spiel!!!


“She Gets Me“: https://youtu.be/Y1L8u2mNXVE

 “Midnight Highway“: https://youtu.be/0V5CgujLY58
“Something For Me“: https://youtu.be/bsC32nxbzfE
Album Trailer: https://youtu.be/08ujABkiLOA

Mi

08

Mär

2017

TajMo – Zwei Große in einem Bluestrain

Taj Mahal & Keb' Mo' in "Collaboration"
Taj Mahal & Keb' Mo' in "Collaboration"

Wenn zwei absolute Größen der Bluesmusik sich zusammentun, dann kann nur was Gutes dabei herauskommen: Nun ist es also kurz vor „fertig“ – Die lange vorangekündigte Zusammenarbeit zwischen Taj Mahal & Keb' Mo' trägt Früchte: Das gemeinsame „TajMo“-Album soll am 05. Mai 2017 bei Concord Records herauskommen.

Mit an Bord “Don’t Leave Me Here” – das ist der brandneue, gemeinsam von Taj & Keb' geschriebene Song...von dem es hier immerhin schon mal einen kleinen Clip gibt. Macht Appetit auf Mehr, würd’ ich mal sagen!!!

 

TajMo - Taj Mahal & Keb' Mo' - "Don't Leave Me Here":

https://www.youtube.com/watch?v=J4uGGeS3Hqk

 

Mo

06

Mär

2017

John Mayall – die Blues-Legende kommt nach Bochum und Köln

Bluesgröße John Mayall: noch Dampf mit 82 (Foto: Cristina Arrigoni)
Bluesgröße John Mayall: noch Dampf mit 82 (Foto: Cristina Arrigoni)

Mit dem neuen Album "A Special Life" im Gepäck kommt die britische Blues-Legende John Mayall nach Deutschland auf Tour. Bei uns in der Regio macht der Ausnahmekünstler u.a. am 08.03. in der Zeche Bochum und am 09.03. im Yardclub/Die Kantine Köln Station.

 

Mit dem neuen Album kehrt Mayall mit seiner phantastischen Band (Rocky Athas ist etwa einer meiner Favorites) zu seinen Wurzeln zurück: dem puren Blues!!! Woww.... Die neue Scheibe ist der Beweis, dass der Vollblutmusiker trotz seiner 82 Lenze immer noch ein energiegeladener Ausnahmekünstler ist.

 

Neben drei selbstgeschriebenen Songs von John findet man auf dem neuen Album auch einen Song, der von den Bandmitgliedern Greg Rzab, Rocky Athas und Jay Davenport geschrieben wurde, sowie Blues-Klassiker von Albert King und Jimmy Rogers. Auch CJ Chenier steuerte einige Songs bei, wie etwa ein von seinem Vater geschriebenen Song, der durch die Kombination von CJ Chenier's Gesang und dem Akkordeon eine ganz besondere Note erhielt.

 

Das neue Album "A Special Life" ist das Erste nach 5 Jahren und verdeutlicht erneut, wie stark die musikalische Bindung zwischen John Mayall und seiner Band geworden ist, so lange spielen sie nun schon in dieser Besetzung zusammen.

 

Als kleiner Appetizer „Why did you go last night?“ beim diesjährigen Konzert in Warschau:

https://www.youtube.com/watch?v=5Ut4MxU8s_s

 

Live line-up:

John Mayall - keyboards, guitar, harmonica, vocals

Rocky Athas - guitar

Greg Rzab - bass

Jay Davenport – drums

 

Do

02

Mär

2017

Neue Blues-Session mit Henrik in Kölle

Henrik Freischlader (links) organisiert mit seinen Kumpels Stefan und Frank jeden ersten Do im Monat die "Blue Thursday Blues Night" (Foto: Rike van der Straeten)
Henrik Freischlader (links) organisiert mit seinen Kumpels Stefan und Frank jeden ersten Do im Monat die "Blue Thursday Blues Night" (Foto: Rike van der Straeten)

„Zusammen mit meinen neuen Kumpels Stefan und Frank veranstalte ich jeden ersten Donnerstag im Monat eine Blues-Session im ‚Klub der Töne’ in Köln“, informierte Blues-Größe Henrik Freischlader gestern via Facebook. Und weiter:

 

„An der BLUE Thursday Blues Night ist jeder willkommen, der unsere Liebe zum Blues teilt Ich würde mich freuen, möglichst viele von euch morgen Abend auf der Session zu sehen. Als Opener spielt (heute) die Band BlueBench, danach kann und soll jeder spielen, der Lust hat. Die Türen öffnen um 18 Uhr .“

Die nächste Session findet am 06. April 2017 statt!

 

Die Adresse: Klub der Töne, Schanzenstrasse 3, 51063 Köln

Fr

24

Feb

2017

Top-Neuerscheinung am heutigen Freitag: Eric Gales

Vielfältiger Bluesgenuss: die neue Gales-Scheibe
Vielfältiger Bluesgenuss: die neue Gales-Scheibe

“Um sich wirklich frei zu fühlen, muss man leider erst einige Dinge selbst durchmachen. Und ich fühle ich mich so frei wie nie zuvor in meinem Leben, mehr noch wie als Kind. Du musst Dir erst selbst helfen können, bevor Du anderen helfen kannst.“ Das ist das Credo des 1974 in Memphis geborenen Bluesmusikers Eric Gales.

 

Heute veröffentlicht der begnadete Whawha-Gott und Gitarrero, der selbst Joe Bonamassa ein Vorbild ist, sein neues Album “ Middle Of The Road” durch Provogue /Mascot Label Group/Rough Trade! Bis ihr es euch im Laden holen oder herunterladen könnt, gibt es nun das komplette Album noch als Pre-Listening anklicken und einen außergewöhnlichen Musiker genießen:

 https://www.youtube.com/playlist?list=PLz8ufS3KEgcaco1xAy1QpJ0Cy4evseipi

Eric Gales galt schon früh als Wunderkind und als die Wiedergeburt von Jimi Hendrix. Sein Debütalbum veröffentlichte er als 16-jähriger 1991 unter dem Namen bei Elektra Records. Es war das erste von zehn Alben bei einem Majorlabel; insgesamt erschienen von „The Eric Gales Band“ bislang 14 Studioalben unter seinem Namen. Zudem arbeitete er mit zahlreichen weiteren Künstlern zusammen. Eine dieser Kooperationen führte ihn zu Produzent Fabrizio Grossi (Alice Cooper, Joe Bonamassa, Billy F. Gibbons, Ice T, Leslie West, Slash, Walter Trout, Steve Lukather, Steve Vai, Paul Stanley, Supersonic Blues Machine).

 

Bei dem neuen 11 Songs zählenden Album zieht sich der Titeltrack „Middle Of The Road“ wie ein roter Faden durch sein neues Werk. „Es handelt davon, völlig zentriert und mit sich selbst im Reinen zu sein. Wenn Du Dich auf der falschen Seite der Straße oder auf dem Seitenstreifen befindest, fühlst Du Dich nicht gut. Auch nicht, wenn Du auf dem Mittelstreifen herumeierst. Die beste Position auf Deiner Reise ist die absolute Mitte.“

 

Grossi schwärmt über die Arbeit mit Gales: „Ich bin Fan von ihm, seit ich vor 15 Jahren zum ersten Mal für ein Projekt von George Clinton & The P.Funk mit ihm arbeitete. Sein Gitarrenspiel ist absoluter Wahnsinn! Persönlich und musikalisch entwickelte sich Eric zu einem wahren Monster – im positiven Sinne. Auf seine Karriere bezogen pflegt er diese „Keine Gefangenen“-Attitüde und ich kenne nur wenige Musiker, die mit solch einem Talent gesegnet sind. Ich hoffe, die Fans werden das Album lieben. Es stecken viel Liebe, Tränen, Schweiß und Wahrheit darin, das ist der Stoff, aus dem Klassiker gemacht werden. Meiner Meinung nach ist Eric das Wunschkind von Miles Davis und Jimi Hendrix.“

 

„Middle Of The Road“ wurde in verschiedenen Studios aufgenommen, darunter das Room A Studio und Fab’s Lab in Nord-Hollywood, das Cuz Studio, das Sound in Cleveland sowie das ‘Cotton Row Studios in Memphis. Unterstützt wurde Eric von Aaron Haggerty (Schlagzeug), Dylan Wiggins (B3 Orgel), LaDonna Gales (Backgroundgesang) und Maxwell “Wizard” Drummey (Melotron). Gitarre und Bass spielte das Naturtalent selbst ein und steuerte auch den Leadgesang bei. „Das Album ist ein wunderschöner Schnappschuss meines jetzigen Lebens.“, strahlt Gales. „Im Herzen bin ich Bassist und Fabrizio ermunterte mich dazu auch auf dem Album Bass zu spielen. Es fühlte sich sehr natürlich an. Ich liebte es.“

 

Gales wuchs in einem religiösen Haushalt auf. Seine Brüder hörten Jimi Hendrix, Cream, Muddy Waters, Blue Cheer, Albert King, John Lee Hooker, King’s X und Stevie Ray Vaughan. Während ihre Mutter zur Kirche ging, saugte der kleine Eric im Alter von nur vier Jahren jeden Ton auf, den er hören konnte – daher stammt auch sein unglaubliches Fundament aus Blues, Hard Rock und Psychedelic. Gales ist eigentlich Rechtshänder, sein unverwechselbares Spiel mit der linken Hand schaute er sich von seinen älteren Brüdern Eugene und Little Jimmy King ab. Ersterer ist für ihn bis heute sein Mentor, letzterer wurde später Albert Kings Patenkind.

 

Als gefeierter Gitarrist spielte er bereits 1994 mit Carlos Santana auf dem Woodstock Festival. 2016 trat er mit Zakk Wylde und Eric Johnson auf, die bereits auf dem 2014 erschienenen „Good For Sumthin‘“ zu hören sind. Er war außerdem Teil der „Experience Hendrix“-Tour mit Legenden wie Bootsy Collins & Robert Randolph. Weiter veröffentlichte er zwei Alben mit dUg Pinnick (Kings X) & Thomas Pridgen (Mars Volta) und arbeitete mit Hip Hop-Gruppen wie Prophet House und Triple 3 Mafia zusammen.

 

In den vergangenen Jahren wurde Eric Gales von vielen bekannten Musikern in den höchsten Tönen gelobt: Dave Navarro (Jane’s Addiction, Red Hot Chili Peppers) ist es ein absolutes Rätsel, warum Gales nicht als der größte Rockgitarrist gehandelt wird. Bluesikone Joe Bonamassa schwärmt: „Einer der besten, wenn nicht der beste Gitarrist der Welt.“ Mark Tremonti (Alter Bridge) gibt in einem Interview anerkennend zu: „Myles Kennedy und ich sahen uns im Tourbus einige Videos an, bis wir über Eric Gales stolperten. Wir sahen uns an und sagten: ‚Dieser Typ könnte der beste Gitarrist der Welt sein!‘“

 

Gales freut sich über das Lob und fügt bescheiden hinzu: „Ich bin so dankbar für die Anerkennung meiner Arbeit und dafür, dass Gott mir eine zweite Chance gegeben hat. Er hat mir erlaubt, mich weiterzuentwickeln.“ Er spielt damit auf ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit an: 2009 saß Gales wegen Drogen- und Waffenbesitzes eine Gefängnisstrafe im Shelby County Correction Center ab. „Während ich dort eingesperrt war, sagten die Aufseher zu mir ‚Bro, Du solltest nicht hier sein. Wenn Du hier rauskommst, pack‘ die Welt bei den Hörnern und reite auf Ihr davon.‘ Es hat einige Jahre gedauert, doch nun bin ich hier.“

 

Middle Of The Road“ ist so etwas wie Eric Gales Wiedergeburt. Fast alle Songs sind autobiographisch und viele der Gastkünstler stehen ihm persönlich sehr nahe: Lauryn Hill, Gary Clark Jr, Eugene Gales, LaDonna Gales, Lance Lopez, Raphael Saadiq und Christone „Kingfish“ Ingram. So nimmt Gales die Zuhörer mit auf eine ganz persönliche Reise.

 

„‘Good Times‘ handelt davon, eine gute Zeit im Leben zu haben und den Moment zu genießen. Egal ob im Urlaub, im Alltag oder bei was immer Du auch tust. Es ist universal und in Dir drin.“, fasst er den Opener zusammen.

 

Change In Me (The Rebirth)“ hingegen ist einer der vielen herzergreifenden Stücke des Albums. „Ich habe eine zweite Chance in meinem Leben bekommen und einen komplett neuen Weg eingeschlagen. Der Song hat etwas Heilendes und Energetisierendes an sich.“ Mehr muss Gales nicht erklären, denn die Texte sprechen für sich: „Hey everybody, I’m finally doin’ like I should y’all, I got tired of doin’ bad, Now I’m doin’ good, I’m very motivated, U could say I’m on my game, One thing that I know, Things will never be the same.”  Und weiter: “I know you’ve got your doubts, I’m know what all y’all thinkin’ of, put me to a test y’all, and I’ll surely rise above.”

 

Carry Yourself” schrieb er mit seinem Freund und langjährigen Kollegen Raphael Saadiq (Mary J. Blige, Q-Tip, Solange, D’Angelo, Stevie Wonder, Alicia Keys) sowie seiner Frau LaDonna Gales. „Ich singe davon, wie LaDonna und ich uns zum ersten Mal trafen und kennenlernten. Sie hat bis heute etwas an sich, das mich fasziniert. Ich hatte den Titel im Kopf und Raphael half mir beim Texten."

 

Help Yourself“ – das ist mein heimlicher Favorit: die gefühlvolle Ballade schrieb Gales mit dem texanischen Bluesgitarristen Lance Lopez (Super Sonic Blues Machine). „Ich wollte, dass der Song eine positive Botschaft enthält, nämlich, dass Du Dir erst selbst helfen musst bevor Du anderen helfen kannst."

 

Insgesamt ist die neue Gales-Scheibe super erfrischend: Kein langweiliger Altherrenblues, sondern zuweilen auch viel Soul und eine Prise Reggae zeigen, dass Eric das Genre als „Blues and beyound“ interpretiert.


Hier als „Leckerchen“ für euch:

Video “Boogie Man feat Gary Clark Jr.”: https://youtu.be/rnGywPZu_RI

Album Trailer: https://youtu.be/wQLQ1ZkSiSY

 

Trackliste
01. Good Time                                             

02. Change In Me (The Rebirth)                  

03. Carry Yourself                                         

04. Boogie Man (feat. Gary Clark Jr.)                     

05. Been So Long                                         

06. Help Yourself (feat. Kristone “Kingfish” Ingram)

07. I’ve Been Deceived

08. Repetition (feat. Eugene Gales)

09. Help Me Let Go

10. I Don’t Know

11. Swamp

So

19

Feb

2017

Großer Fusionjazz-Blueser von Bord

Larry Coryell († 19. Februar 2017)
Larry Coryell († 19. Februar 2017)

Heute ist zu vermelden, dass einer der ganz großen Gitarristen von uns gegangen ist: Larry Coryell. Jazz-Rock, Fusion, aber auch Blues (z. B. auf dem Album „Basics“) und unnachahmlich entfesselte Soli lassen einen immer wieder mit der Zunge schnalzen, wenn man ihn hört. Er wurde nur 73 Jahre alt.

 

Larry Coryell (* 2. April 1943 in Galveston, Texas; † 19. Februar 2017 in New York City, New York) gehörte ohne jeden Zweifel zu den Pionieren des Jazzrocks. Laut Reclams „Jazzlexikon“ gebührt ihm das Verdienst, in den 1960er und 1970er Jahren der Jazzgitarre ganz neue Dimensionen erschlossen zu haben. Aber auch im Blues wusste er Akzente zu setzen: Beim oben angesprochenen Album müsst ihr euch unbedingt mal die Tracks „Slow Blues“ und „Call to the Higher Consciousness“ anhören!!!

 

„Call to the Higher Consciousness“

https://www.youtube.com/watch?v=uZF7MXn99A4

 

So

12

Feb

2017

Erja L.: neues Album der "Queen of Slide" ist raus

Endlich nach vier Jahren wieder ein neues Studio-Album von Erja
Endlich nach vier Jahren wieder ein neues Studio-Album von Erja

Mehr als vier Jahre sind seit Erja Lyytinens letztem Studioalbum vergangen – vieeel zu lang. In der Zwischenzeit war sie aber alles andere als untätig: Erja schrieb eine Menge neuer Songs,

veröffentlichte ein Live-Album namens "Live in London", spielte lange Tourneen, und für

ihre Leistungen erhielt sie mehrere renommierte internationale Auszeichnungen.

 

Anfang 2016 ging sie aber – endlich – zurück ins Studio und spielte mit ihrer Band das neue Album mit dem Titel „Stolen Hearts“ ein, das am 03. Februar 2017 erschienen ist. Es enthält 11 Tracks und besteht ausschließlich aus Originalsongs, die Erja in einer für sie eher harten Zeit geschrieben hat, als sie versuchte, die vielen Herausforderungen als Künstlerin und ihrer Familie (sie ist Mutter von Zwillingen) zu meistern. „Blues is a healer,” so Erja, “and being able to put all the anxiety, frustration and fear of loss to the songs was therapeutic.”

 

Als Co-Produzent neben Erja selbst wirkte Chris Kimsey am Album mit, der schon mit Bands wie den Rolling Stones, Led Zeppelin oder Duran Duran gearbeitet hat. Die Aufnahmen entstanden zum Teil im Sonic Pump Studio in Helsinki und später dann im The State Of The Ark-Studio von Terry Britten, dessen Lebenslauf sich nicht minder spannend liest. Ein Grund für die Auswahl des Studios war, dass dort eine EMI TG-Konsole steht, die Chris Kimsey nutzen wollte, auf der er mehrere Rolling Stones-Alben gemischt hatte und darüber sagt: „It is like meeting an old girlfriend after many years“.

 

Das Mastering fand in nicht minder berühmter Umgebung in den Air Studios in London statt. An den Reglern saß Ray Staff, der sich nach einer langen Karriere, während der er u.a. an Alben wie Ziggy Stardust und Physical Graffiti gearbeitet hat, bald in den

 

Ruhestand verabschieden wird. Diese vielleicht letzte Chance wollte Erja nicht verstreichen lassen.

 

Ein erstes Stück vom neuen Album gibt es schon als Video:

https://vimeo.com/187149159

 

Die Musiker auf dem Album sind:

Erja Lyytinen: Vocals, Gitarren

Davide Floreno: Gitarren

Harri Taittonen: Keyboards, Hammond, Klavier

Juha Verona: Bass

Kai Jokiaho: Schlagzeug

Miri Miettinen: Schlagzeug

 

Wenn man die Scheibe aufgelegt hat und der Album-Titelsong „Stolen Hearts“ startet, bekommt man diesen Blues-Ohrwurm den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf. Mein persönliches Highlight ist die Power-Ballade „Slowly Burning“: Erjas Stimme und ihr unvergleichliches Slideguitar-Spiel gehen direkt ins Herz und treffen die Seele. Großes Kino!

 

Die ganze CD ist super-professionell  und qualitativ hochwertig produziert – Die Zusammenarbeit mit Chris Kimsey und Ray Staff hat sich jedenfalls gelohnt!!!

 

Die deutschen Erja-Fans dürfen sich freuen, die Songs der neuen Scheibe demnächst auf ihrer Tour zu hören!!!

Di

01

Nov

2016

Der Niederrhein im Blues-Fieber

Habt ihr eigentlich das Niederrhein Blues Festival – Rheinberger Bluesfestival 2016 auf dem Schirm?

 

Das international besetzte Festival wartet in diesem Jahr am 05. November mit tollen musikalischen Highlights auf: 

 

„The Orange Whips“ werden das Publikum mit ihrer Blues Brothers Tribute Show einheizen. Lars Winning (Jake) und Christian Noll (Elwood) werden eine Viertelstunde lang live performen.

 

„Big Pete“ aus den Niederlanden beweist, wie belebt, belebt und authentisch die Bluesszene westlich der Grenze ist.

 

Pieter van der Pluijm bringt seine groovende Band mit und zeigt, warum er an der Blues-Harp das niederländische Aushängeschild von Hohner ist.

 

„Still a Fool“ ist sozusagen eine „All Star Band“, die speziell für das Festival zusammengestellt wurde, um Janice Harrington zu begleiten: Daniel Sok (keys), Martin Hötte (guit), Frank Mellies (dr) und Jochen Eminger (B) sind allesamt international erfahrene Top- Musiker auf höchstem Niveau. Sie ergänzen die „One Woman Show“ (so einst Lionel Hampton über Harrington) nicht nur, sondern garantieren mit Sicherheit unvergesslichen Musikgenuss.

 

"Zed Mitchell" zählt zu den besten Gitarristen Europas. Er hat mit den ganz Großen dieser Welt gearbeitet (Pink Floyd, Phil Collins etc.). Auf das Festival bringt er seinen Sohn an der zweiten Gitarre mit. Wenn der Vater also mit dem Sohne….

 

Im Pausen-Foyer wird es Session geben, jeder (je nach Anmeldung und Kapazität) darf auch mal und könnte am Ende behaupten auch schon auf dem Niederrhein Blues Festival gespielt zu haben.

 

Abgerundet wird das Hallenambiente durch die Ausstellung „Blues Bilder“ von Klaus B. Paul und Freunden. Einige Exemplare können auch käuflich erworben werden. Die Ausstellung wird dann ab dem 9.11. auch in der Röhre in Moers zu sehen sein.

 

Im Rahmen des Festivals findet am Sonntag, den 6.11, zudem ein Blues Harp-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt.

„Big Pete“ wird den Schwerpunkt dabei auf das Spiel in der Band legen.

 Anmeldungen / Teilnahmegebühr 35.- € unter:  noll@kulturdepartement.de

 

Stadthalle Rheinberg

Kirchplatz 10

47945 Rheinberg

 

19h Einlass

 

Karten ab 24.- plus Geb. an allen bekannten VVK Stellen oder im Netz unter www.adticket.de

 

Di

11

Okt

2016

Gary Moore shreds the Blues

Sehr instruktiv, sehr geil: Gary zeigt verschiedene Bluesstile auf seine Weise
Sehr instruktiv, sehr geil: Gary zeigt verschiedene Bluesstile auf seine Weise

https://www.youtube.com/watch?v=VVOwCBScxw0&feature=em-subs_digest-vrecs

 

Eben gefunden: Ein Video-Interview von Gary Moore mit „Guitarist“!

 

Der „Meister“ führt die unterschiedlichen Spielweisen des Blues auf seine unnach-ahmliche, gefühlvolle Weise vor:

 

•12-bar-Solo  •„Gazza Jazza“ •Out-of-phase-Les Paul •Fire Alarm Blues. Sehenswert!!! So geht Sustain, so geht „Alarm“!!!

 

Do

06

Okt

2016

Jeff Young - geht ins Herz und in die Füße

Neun Songperlen bietet das neue Young-Album "Choose Your Own Unknown"
Neun Songperlen bietet das neue Young-Album "Choose Your Own Unknown"

 

Jeff Young kann man getrost als musikalischen Tausendsassa bezeichnen. Der tastenverliebte Kalifornier ist sowohl Singer-Songwriter, Soul-Sänger, als auch Pop-, Blues- oder Rockmusiker! Und es ist diese Vielseitigkeit, die sein im August erschienenes, sechstes Studio-Album so interessant macht. Der Tastenmann und "Herzblutmusiker", der sich neben seiner Solo-Karriere über die letzten 20 Jahre auch als Sideman für Größen wie Jackson Browne, Sting, Donald Fagen, Curtis Stigers oder Bonnie Raitt einen Namen gemacht hat, zieht auf der neuen Scheibe wieder alle Register seines Könnens und gibt dann gleich auch mit dem Titel-Track den Rat „Choose Your Own Unknown“!

 

Danach geht’s lässig weiter mit dem eher poppigen „The Beauty Of A Woman“, das als Mischung aus coolem Westcoast-Sound à la Doobie Brothers, gepaart mit der Eleganz und Grandezza der Ostküsten-Stilisten Donald Fagen und Walter Becker, aka Steely Dan daherkommt.

 

Das absolut handwerklich top produzierte Album ist gleichwohl nicht zu perfekt und glatt, sondern hat „Seele“ und viel Gefühl. Das liegt zum einen sicherlich am souligen, einnehmenden Gesang Youngs, zum anderen aber auch an den wundervollen Songs, die von Young und seinen Freunden bei aller Perfektion ganz intim klingend umgesetzt wurden.

 

 „Musik machen mit Freunden“ ist denn auch das Stichwort: Hier hatte Jeff zahlreiche musikalische Mitstreiter wie Michael Landau, Kirk Fletcher (Fabulous Thunderbirds) als Gitarreros, den Percussionisten Luis Conte (Phil Collins, James Taylor), Jorgen Carlsson (Gov’t Mule) und Tim Lefebre (u.a. Tedeschi Trucks Band) am Bass sowie Greg Leisz (u.a. Eric Clapton, Jackson Browne) an der Pedal-Steel-Gitarre für das neue CD-Projekt begeistern können. Da ist schon von der Papierform viel Soul und Blues drin! Beeindruckend ist aber auch die Vielfältigkeit der Scheibe:

 

„The Darkside“ etwa beginnt wie eine geschliffene Steely Dan-Nummer mit Latin-Appeal und wandelt sich insbesondere dank der Gitarren-Licks von Kirk Fletcher zu einem starken Blues-Shuffle. „Two Years Shy Of A Century“  erscheint – unterstützt von Steel- und Slidegitarren-Hero Greg Leisz - als emotionale Ballade im Stile von Jackson Browne.  „The Art Of Conversation“ überzeugt mit dem filigranen Spiel von Gitarren-Legende Michael Landau an den Saiten.

 

Die vielleicht schönste Nummer des neun Stücke zählenden Albums – und hier sind sich viele einig –  ist der „Yesterdays Blues“ bei dem Young als Keyboarder auf der Hammond B3 und dem Wurlitzer-Piano seine Soul-Stimme herrlich einbettet. Die neue Scheibe geht ins Ohr ans Herz und gefühlvoll auch in die Füße. Klasse!!!

 

Sa

01

Okt

2016

30 Blue Fingers: Feine Premiere im Alten Stellwerk SG

30 Blue Fingers im Alten Stellwerk (v.l.n.r.): Chris Pistor, Holger Brinkmann, Ralf Schusdziarra (Foto: © Nilles)
30 Blue Fingers im Alten Stellwerk (v.l.n.r.): Chris Pistor, Holger Brinkmann, Ralf Schusdziarra (Foto: © Nilles)

Klasse erster Auftritt von 30 Blue Fingers in der „Wohnzimmer-Atmosphäre“ des Alten Stellwerks Solingen vergangenen Samstag. Das zeigte mal wieder: Der Blues lebt in Deutschland – wenn sich die Richtigen finden!


Die Vollblut-Musiker Holger Brinkmann (Gitarre und Gesang) und Ralf Schusdziarra am Bass kannten sich bereits seit 2003 durch die Zusammenarbeit bei der legendären bergischen Blues-Band "Now and then". Nach deren Auflösung war Holger Brinkmann (aktuell auch "Almost Blue") gern gesehener Gast auf unzähligen Akustik-Sessions, auf denen er auch Schlagzeuger Christoph Heinsch kennenlernte. Schon bald entwickelte sich daraus eine sporadische Zusammenarbeit, zu der sich gelegentlich auch Ralf Schusdziarra gesellte. Schnell erkannte man das gemeinsame musikalische Potential, doch es sollte noch bis 2015 dauern, bis man beschloss gemeinsame Sache zu machen, und die Musikwelt mit seiner ganz eigenen Interpretation des Blues zu bereichern.

 

Beim Konzert im Stellwerk blitzte bei dem Trio (J.C. Heinsch wurde an diesem Abend souverän vertreten durch Ex-Now-and-then-Schlagzeuger Chris Pistor) Können und pure Spielfreude auf.

 
Zu hören gab es neben Klassikern der Bluesgeschichte – etwa von Jimmy Hendrix oder Stevie Ray Vaughan – auch soulige, jazzige und teils rockige Songs. Evergreens und poppige Stücke wurden auch schon mal auf ungewohnt swingende Weise interpretiert. Einige Eigenkompositionen runden das Set ab. „Der gemeinsame Nenner ist aber immer der mit viel Gefühl und Ausdruckskraft zelebrierte Geist des Blues“, so das Band-Credo.


Besetzung:
Holger "The Maniac" B. - Guitar / Vocals
Ralf "Magic Fingers" S. - Bass / Vocals
Chris Pistor - Drums

 

Videolink zum Auftritt am 24. 09. im Alten Stellwerk in Solingen:
https://www.youtube.com/watch?v=TW3p8I4_RfU

 

Mi

28

Sep

2016

Blues der Extraklasse mit Paul Lamb & Chad Strentz

Pauls Lamb (rechts) und Chad Strentz: Blues-Duo der Extraklasse (Foto: Nightshift Agency)
Pauls Lamb (rechts) und Chad Strentz: Blues-Duo der Extraklasse (Foto: Nightshift Agency)

Am Freitag, den 30. September 2016, präsentieren Paul Lamb und Chad Strentz ihre aktuelle CD „Going Down This Road“ im Schelmenturm in Monheim am Rhein. Das Konzert findet um 20:00 Uhr in Kooperation mit dem Klangweiten e.V. statt.

 

Paul Lamb, der Bandleader von Paul Lamb & the King Snakes, Great Britain’s Best Bluesband, performt im Duo mit seinem langjährigen Sänger und Gitarristen Chad Strentz und bietet in der schönen Location in Monheim sicherlich ein Blueskonzert der Extraklasse!

Lamb gilt zu Recht als einer der zehn weltbesten Mundharmonikaspieler und hat jede Menge Preise und Auszeichnungen erhalten, zuletzt zweimal den British Blues Award als „Best Harmonica Player 2013/2014“. Er wurde in die British Blues Awards Hall of Fame aufgenommen und steht dort gleich neben Eric Clapton, John Mayall, Peter Green und Alexis Corner.

 

In seiner über 35-jährigen musikalischen Laufbahn spielte er mit vielen Bluesgrößen, wie seinem Mentor Sonny Terry, Buddy Guy, Junior Wells, Brownie McGhee und unzähligen anderen. Zudem arbeitete er mit Mark Knopfler, The Who, Rod Stewart und Jimmy Nail.

 

Der Brite Chad Strentz steht seit 35 Jahren steht auf der Bühne. Dergroße Schlcks mit Glatze der lange Schlacks mit Glatze ist der Bluesgemeinde insbesondere als (Rhythmus-)Gitarrist und Sänger in Reihen von Paul Lamb & The King Snakes ein Begriff.

 

Fr

12

Aug

2016

Pete Alderton: Blues in super-smooth

Markante, smoothe Stimme: Blueser Pete Alderton
Markante, smoothe Stimme: Blueser Pete Alderton

 

Auf seinem neuen Album „Something Smooth“ fährt der Wahl-Paderborner Pete Alderton fort, die Geschichte seines Lebens durch meisterlich und gefühlvoll inszenierte Songs zu erzählen. Einmal mehr beweist hier der Sänger, Gitarrist und Songwriter, dass er einer der am vielseitigsten und wandlungsfähigen Blues-Künstler seiner Generation ist. Charakteristisch: Markante, schnurrige Stimme und relaxtes Gitearrespiel. Just enjoy!!!

 

Und hier mal was zum Reinhören:

 "Making Hay"

https://www.youtube.com/watch?v=3wowEN8_A8A

 "Something Smooth"

https://www.youtube.com/watch?v=-euzLum3RBU

 

 

Mo

08

Aug

2016

Blues to DU – Steinbruch Duisburg hat wieder den Blues

Ab 23. September wieder Blues to DU-Session  – Opener "Jimmy Steeltown" (Foto: Rolle)
Ab 23. September wieder Blues to DU-Session – Opener "Jimmy Steeltown" (Foto: Rolle)

Die Blueskonzert- und Sessionreihe im Steinbruch „Blues to DU“, Lotharstraße 318-320, startet am 23. September nach der Sommerpause wieder voll durch und bringt eine Neuerung mit sich: Ab sofort wird die Veranstaltungsserie von Sami Durak betreut, der dort bereits tolle Blueskonzerte mit Künstlern wie Louisana Red und Eddie C. Campbell auf die Beine gestellt hat und zu Recht als „alter Hase“ im Blues bezeichnet werden darf. Wie bisher wird mit monatlich wechselnden Gastbands gestartet, die den Abend eröffnen. Anschließend wird die Bühne für eine moderierte Session freigegeben. PA, Mikrofonie, Drumset und Bassanlage sind vorhanden, was sonst benötigt wird, bringen die teilnehmenden Musiker selber mit. Blues To Du findet immer am vierten Freitag im Monat statt. Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht.


Im September spielen als Opener Jimmy Steeltown aus Duisburg „New Urban Bluesrock“ und passen damit hervorragend in den Steinbruch und zu Blues To Du. „Ihr Sound steht sinnbildlich für die Renovierung des Bluesrock“, so die Veranstalter. „Steeltown bringen auf progressive Art und Weise frischen Wind in das Genre, packen ein ordentliches Pfund Soul, Funk und Rock in ihre Eigenkompositionen und blasen den alten Staub von den Plattentellern.“ Der gitarrenlastige Sound wird von Mikel Blunis virtuosem Gitarrenspiel dominiert. Die Songs haben jede Menge Melodie im Gepäck, die hier und da mit dem Zuckerguss des ewigen Pop überzogen ist. Jimmy Steeltown kommt mit Teilen des neuen Programms „TransFourMation“ in den Steinbruch, das die Basis für das 2017 erscheinende zweite gleichnamige Album ist.


Besetzung:
Roger Good – Bass
David Jung – Drums
Mikel Bluni – Gitarre & Vocals
Jens Skorwider - Vocals
www.jimmy-steeltown.com


Und zum Gucken hier schon mal ein Video: https://youtu.be/ge89MzZygoM

 

So

19

Jun

2016

Florian Lohoff Band: Treibender Blues zwischen klassisch und modern

Florian Lohoff und seine Band: neue Scheibe bei UpTheHill Records: "Tangled In Blue" (Foto: © Laura Maria Holtermann)
Florian Lohoff und seine Band: neue Scheibe bei UpTheHill Records: "Tangled In Blue" (Foto: © Laura Maria Holtermann)

Seit 2011 bewegt sich die Band um den Berliner Sänger und Gitarrist Florian Lohoff zwischen traditionellem-improvisations-freudigen Bluesrock und Spiel mit natürlicher Lässigkeit. Mit seiner Band performte er zahlreiche Auftritte und Festivals sowie Support-Acts für den Blues-Veteranen Walter Trout (US), Ryan McGarvey (US) oder Henrik Freischlader (DE) oder weitere internationale Bands wie The Lone Crows (US).

 

Bereits mit 7 hatte Florian begonnen, Gitarre zu spielen – seitdem hat sich ganz schön was entwickelt. „Sänger & Gitarrist Florian Lohoff kann mit wenig Tönen sehr viel ausdrücken, lässt Noten ausklingen oder setzt Fills geschmackvoll zwischen seinen Gesang“, schrieb Gitarre & Bass dazu im Juli 2014.

 

Heute spürt man bei seiner Gitarrenarbeit mehr denn je die großen Vorbilder wie Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Philip Sayce, Henrik Freischlader, Joe Bonamassa und Warren Haynes von Gov't Mule. Der Mittzwanziger Florian Lohoff erzählt dazu:

 

„Früher habe ich ziemlich viel elektronische Musik gemacht. Mein Vater ist aber immer mal wieder mit einem Led Zeppelin-Album vorbeigekommen, das hat mich total beeindruckt.“

 

Auf dem Weg des „Woher kommt der Blues?“ ist Florian natürlich auch auf B.B. King, Albert King, Stevie Ray Vaughn, die Allman Brothers und Robert Cray gestoßen. Er sieht sich selbst aber eher als „Paula-Typ“ der goldenen „Led Zep“-Zeiten: „Blues ist immer die Basis – aber mit rockiger Ausprägung“, so sein Credo.

 

Seine großartige Bandcrew hat der in Berlin am Theater arbeitende Musiker in Hamburg gefunden. Es sind dies Arne Horstmann (Bass; auf der neuen CD: Varian Villanueva), Felix Dehmel/Jan Ludwig (Schlagzeug) und Tom Gatza (Keys/Rhodes). „Alle meine Musiker kommen aus Hamburg, da die Bluesszene in Berlin nicht so groß ist wie dort.“ Und wie läuft angesichts der Entfernung da die Zusammenarbeit?

 

„So richtig regelmäßige Proben gibt es eigentlich nicht. Wir schicken uns die Files hin und her und jeder bereitet sich vor. Und dann gibt es Probenwochenende in Hamburg!“

 

Die jungen Bluesrocker, die als Nachwuchstalente gefeiert werden, bezeichneten bereits die Musik ihres Debüt-Albums „Livetime-shuffle“ (2014) als "Modern Blues Rock". Und daran hat sich auch beim zweiten Release „Tangled up in Blue“ (erschienen Herbst 2015) nix geändert. Zu finden sind darauf zehn rauchige Songs, die einen wie bei „7/11“ mitrocken und auch mitgrooven lassen. Das röhrt und stampft – lässt aber auch Raum für schöne Blues-Balladen wie „Where When How“ oder den akustisch ausgeprägten Schlusssong „Tobacco Road“.

 

Alle Texte sind komplett von Lohoff. Die Frage nach einem Lieblingssong ist dabei naturgemäß schwierig. Aber immerhin kann er mit Titelsong „Tangled Up In Blue“ und „Old And Gray“ zwei Favoriten nennen.

 

Und welche neuen Projekte haben Florian und seine Band im Köcher? Ideen für das dritte Album seien bereits da: „Da ist mehr ‚Back to the roots‘ geplant. Es soll etwas zurückgenommen und luftiger sein, damit wir uns noch mehr auf spielerische Dinge konzentrieren können.“

 

Hier ein kleiner Anspieler als "Appetizer" :-)

https://www.youtube.com/watch?v=WORRG3Sz6HI

 

Bluesfeeling.com wünscht weiter viel Erfolg und eine gute Tour!

 

Di

07

Jun

2016

Hippie-Disco-Blues aus Ostwestfalen: Yvi Wylde

Mit 15 zur Gitarre gekommen und auf der Suche nach sich selbst: Yvi Wylde
Mit 15 zur Gitarre gekommen und auf der Suche nach sich selbst: Yvi Wylde