Supersonic Blues Machine sind zurück

SBM: Aronoff, Lopez und Grossi sind wieder da
SBM: Aronoff, Lopez und Grossi sind wieder da

Die „SBM“ macht da weiter, wo sie vor anderthalb Jahren mit ihrem gefeierten Debüt “West Of Flushing, South Of Frisco” aufgehört hat. Die neue Scheibe heißt „Californisoul“ und geht direkt ins Ohr und in die Füße. Das Album mit 13 Titeln wurde im Fab’s Lab im Norden Hollywoods aufgenommen. Während Produzent und Bassist Fabrizio Grossi einen Großteil der Texte selbst schrieb, komponierte die Band gemeinsam die Musik im Studio. Das Ergebnis ist ein gefühlvolles, modernes und dennoch klassisches Bluesrock-Album. Keine Wunder, bei den Freunden, die man sich für die Aufnahmen eingeladen hatte:

 

„Supersonic Blues Machine“ sind Lance Lopez (Gitarre, Gesang, Songwriting), Fabrizio Grossi (Bass, Produktion, Songwriting) und Kenny Aronoff (Schlagzeug). Ihre Devise lautet: „ohne Freunde keine Party“ und so luden sie sich einige hochkarätige Gäste ins Studio ein. Auf dem Album sind Billy Gibbons („Broken Heart“), Steve Lukather (Toto) auf „Broken Heart“ mit einigen atemberaubenden Licks, Eric Gales („Elevate“), Robben Ford („What’s Wrong“), Alessandro Alessandroni Jr. an den Keyboards, Serge Simic (Co-Schreiber und Backgroundsänger bei „Love“ und „Hard Times“) sowie Andrea und Francis Benitez Grossi (Backgroundgesang) zu hören. Besonders cool und groovy: „I’m done missing you".

Auf die Frage, warum bei Supersonic Blues Machine immer Gastmusiker mit von der Partie seien, obwohl man doch selbst genug auf dem Kasten hätte, gibt Grossi zur Antwort: „Es gibt drei Antworten darauf. 1.: Wir sind alle eng befreundet und hatten einen Mordsspaß. 2.: Viele von ihnen geben keinen Unterricht. Das ist unsere einzige Chance, hinter ihre Geheimnisse zu kommen. Und 3.: Sie inspirieren und fordern uns gleichzeitig heraus.“

 

Fabrizio Grossi beschreibt das Album als den Soundtrack eines imaginären Roadtrips entlang der kalifornischen Küste in den berauschenden und friedlichen Tagen der frühen 70er Jahre. Die Songs sind so erstklassig wie unterschiedlich. Zentrale Themen sind Freundschaft und Bruderschaft sowie die heutige, moderne Welt.

 

Lance Lopez hat erneut tief in seinem musikalischen Werkzeugkasten gegraben und ist wieder einmal an Front und Center eines jeden Songs zu hören. Nichts, was in Texas je gekocht wurde, ist so heiß und mutig wie sein Gitarrenspiel. Sein Gesang weckt Erinnerungen an die ganz großen Soul-, Blues- und Rocksänger. Die Einflüsse von Bobby “Blue” Bland, Sly Stone und des kürzlich verstorbenen Gregg Allman sind allgegenwärtig zu hören, dennoch klingt Lopez nie nach jemand anderem als er selbst.

 

Kenny Aronoff gilt als einer der meistgefragtesten Schlagzeuger der Welt. Er arbeitete bereits mit John Fogert, BoDeans, Sir Paul McCartney, John Cougar Mellencamp, The Smashing Pumpkins und vielen anderen Größen zusammen. Sein Spiel auf Californisoul ist eine der Hauptzutaten, die das Album so besonders machen. Seine Arrangements und Kompositionen erinnern eher an Ringo Starr oder Charlie Watts als an einen Sessionmusiker. Jedes Mal, wenn er hinter sein Drumkit klettert, liefert er eine neue, weltklasse Performance ab.

 

2017 starteten sie mit einem Headliner-Slot beim Notodden Blues Festival in Norwegen und spielten seitdem zahlreiche Shows u. a. in Texas, Holland, Indien und St. Petersburg. Und hoffentlich vielleicht auch bald mal in Deutschland?!? 

 

Tracklisting

1. I am done missing you

2. Somebody's fool (ft. Robben Ford)

3. Love

4. Broken heart (ft. Billy F. Gibbons)

5. Bad boy

6. Elevate (ft. Eric Gales)

7. The one

8. Hard times (ft. Steve Lukather)

9. Cry

10. The stranger

11. What's wrong (ft. Walter Trout)

12. Thank you

13. This is love

 

Hier ein kleiner Appetizer:

https://www.youtube.com/watch?v=wKnjRBk2Xjc

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